Az Egri Ho Si Minh Tanárképző Főiskola Tud. Közleményei. 1987. (Acta Academiae Paedagogicae Agriensis : Nova series ; Tom. 18/05)
H. -Dieter Pöltz: Das entwicklungsproblem im Verhältnis von philosophie und naturwissenschaft
- 38 Gesetzesgesamtheit werden die auf Veränderung drängenden dialektischen Widersprüche konstituiert. Sie sind Attribute einzelwissenschaftlicher Gesetze und existieren nicht nebe n diesen, sondern in diesen salbst (HAGER 1975. 31.). In ihrer Gesamtheit charakterisieren sie die dialektische Einheit von Qualität und Quantität des betreffenden Objekts. Interessant ist nun, dass die Existenz und Wirkung der Gesetze an bestimmte Bedingungen gebunden ist. So verlangt der als Wasserstoffbren nen bezeichnete und gesetzmässig ablaufende Vorgang natürlich das Vorhandensein von Wasserstoff. Dieser ist in der Sonne reichlich vorhanden, aber doch begrenzt. Wenn nun in Gestalt thermonulearer Reaktionen laufend Wasserstoff in Helium umgewandelt wird, dann ist ein Zeitpunkt absehbar, wo der WasserstoffVorrat verbraucht sein wird. Damit beginnt eine kritische Phase: entweder werden neue Energiequellen erschlossen oder Temperatur und thermischer Druck reichen nicht mehr aus, um dem Gravitationsdruck standzuhaltan . 1'n Abhängigkeit von den Bedingungen sind vershiedene Prozesse möglich, die dann auch zu unterschiedlichen Resultaten führen. Berechnungen für die Sonne ergeben, dass sie sich mit dem Absinken der Temperatur bis zu einem Durchmesser P von etwa 6-10 km aufblähen und damit Merkur, Venus end Erde verbrennen wird. Sie hat sich damit in einen typischen Roten Riesen verwandelt. Nach erneut einsetzender Kontraktion steigt die Temperatur bis auf 100 Millionen Kelvin an, und diese veränderten Bedingungen führen zu neuen gesetzmässig ablaufenden Prozessen, die man als Heliumbrennen (G2 X) bezeichnet und in deren Folge Kohlenstoff-, Sauerstoff-, Stickstoff- und schliesslich sogar Eisenkerne entstehen können. Sind die thermonuklearen Energiequellen erschöpft, dann beginnt eine Abkühlung. Das temporäre Gleichgewicht zwischen thermischem und Gravitationsdruck wird gestört, was nach komplizierten Zwischenphasen dazu führt, dass der Stern in sich zusammenstürzt, wobei auch grössere Teile abgeschleudert werden können. Bis etwa auf die Grösse der Erde vürde die Sonne zusammenschrumpfen, erst dann väre einneuer temporär-stabiler Gleichgewichtszustand, den man als Weissen Zwerg bezeichnet, erreicht. Durch die für solche Objekte charakteristischen extrem hohen Werte für Druck und Dichte (bis zu 10 7 gcm~^) wird ein Zustand hergestellt, in dem "nackte" Atomkerne und freie Elektronen existieren. Nach dem Pauli-Prinzip erzeugt ein solches