Az Egri Ho Si Minh Tanárképző Főiskola Tud. Közleményei. 1987. (Acta Academiae Paedagogicae Agriensis : Nova series ; Tom. 18/05)

H. -Dieter Pöltz: Das entwicklungsproblem im Verhältnis von philosophie und naturwissenschaft

- 34 ­und mit welcher Gründlichkeit sich die Klassiker des Marxizmus-Leninismus mit den Naturwissenchaftan, ihren Erkenntnisresultaten und deren praktischer Anwendung beschäftigt haben. Diese Arbeit wurde nicht als Selbstzweck betrieben. Sie resultierte aus der Einsicht, dass die "Industrie ... das wirkliche geschichtliche Verhältnis der Natur und daher der Naturwissenchaft zum Menschen" ist (MARX 1968. 543.) und war der Aufgabe untergeordnet, die wissenschaftliche Weltanschauung der Arbeitkerklasse umfassend zu begründen. Davon zeugen die Bemerkungen von MARX über die Bedeutung der Darwinschen Entwicklungslehre als "naturwissenschaftliche Unterlage des geschichtlichen Klassenkampfes" (MARX 1964. 578.), der von ENGELS geführte Nachweis, dass die Dampfmaschine und in ihrer Folge "die neue Werkzeugrnaschinerie die Manufaktur in die moderne Industie verwandelte und damit die ganze Grundlage der bürgerlichen Gesellschaft revolutionierte" (ENGELS 1975. 243.) und die von LENIN gegebene Begründung des Bündnisses zwischen Philosophen und Natur Wissenschaftlern, ohne des "der streitbare Materialismus schlechthin weder streitbar noch materialistisch sein kann" (LENIN 1962. 219.), — um nur wenige Beispiele zu nennen. Bei ihren naturwissenschaftlichen Studien wie bei der Ausarbeitung ihrer Gesellschaftstheorie überhaupt nimmt die Dialektitk als philosophische Tehorie und Methode, die "sich durch nichts imponieren lässt, ihrem Wesen' nach kritisch und revolutionär ist" (MARX 1962. 28.), eine zentrale Stellung ein. Unter dieser Sicht bewertete ENGELS seine Beschäftigung mit den Naturwissenschaften, wofür er nach eigener Angabe den besten Teil von acht Jahren verwandte (!), mit den Worten: "Es handelte sich bei dieser meiner Rekapitulation der Mathematik und der Naturwssenschaften selbstredend darum, mich such irn einzelnen zu überzeugen —woran im allgemeinen kein Zweifel für mich war —, dass in der Natur dieselben dialektischen Bewegungsgesetze im Gewirr der Zahllosen Veränderungen sich durchsetzen, die auch in der Geschichte die scheinbare Zufälligkeit der Ereignisse beherrschen: dieselben Gesetze, die, ebenfalls in der Entwicklungsgeschichte des menschlichen Denkens den durchlaufenden Faden bildend, allmählich den denkenden Menschen zum Bewusstsein kommen" (ENGELS 1975. 11.) Von da her ist auch die hohe Wertschätzung der 1755 erschienenen

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