Az Eszterházy Károly Tanárképző Főiskola Tudományos Közleményei. 1990. Germanistiche Studien (Acta Academiae Paedagogicae Agriensis : Nova series ; Tom. 20)
Domonkos Illényi, Zusammenhänge zwischen der Gesellschaftstheorie des Neoliberalismus und Neokonservatismus und seiner Friedensstrategie
52 ehemaligen Berater von Reagen zitieren: "Der Spielraum der Regierung muss eingegrenzt werden. Ihre Aufgabe ist der Schutz unserer Demokratie, insofern sie von aussen bedroht wird und insofern unsere Mitbürger dies einschränken können. Mit einem Wort: die Regierung sorgt für Gesetz und Ordnung, achtet auf die Einhaltung von Verträgen zwischen Privatpersonen und sorgt für Konkurrenz."-' Die Gleichheit wird im wesentlichen durch die Gleichheit vor dem Gesetz, die vom Wort des Staates abhängt, beschränkt. Die Solidarität und die Subsidiarität bedeuten nichts anderes als solch formale Übernahme von Verpflichtungen und Unterstützung, die der in ihrer Allgemeinheit formulierten Idee von der Humanität entspricht. Die Verwirklichung dieser Idee in der Praxis wird durch die Sozialpolitik ermöglicht mit der Einschränkung, dass die Unterstützung den Menschen nicht von der Pflicht der Verantwortungsübernahme befreien kann, nicht seinen Fleiss und seine Arbeitsliebe abtöten kann, den Menschen nicht in den vom Staat versorgten "antiken Proletarier" umwandeln kann. Nicht nur die vollständige Übereinstimmung der Grundwerte beweist das gleiche Wesen, das Zusammentreffen von Neokonservatismus und Neoliberalismus, sondern auch das, dass gesellschaftliche und historische Gesetzmässigkeiten nicht als Prüfungsgegenstand betrachtet werden, dass Besitzfreiheit im allgemeinen geschützt wird, gleichzeitig die Erzielung von Profit konkret gerechtfertigt wird. Die obige Feststellung wird auch durch folgenden Fakt bewiesen, dass sich die zu den neoliberalen Wirtschaftsideen Bekennenden, die Anhänger der freien Marktwirtschaft sich in der politischen Praxis auf die Seite der Neokonservativen gestellt haben. Daneben, so glauben wir, von der verbreiteten Praxis abweichend, ist es verwirrend von einer neokonservativen Wirtschaftsthcorie zu sprechen, weil der Anschein erweckt werden kann, dass neben dem früher erwähnten Kcynesismus und dem Neoliberalismus noch eine dritte Theorie existiert, wo sich der Neakonservatismus die Wirtschaftstheorien des Neoliberalismus aneignet bzw. mit bestimmten Einschränkungen zu ihnen zurückkehrt. Die neokonservativen Aktivitäten haben sich heute auf die Ideologie, die Kultur, die Geschichte, die Soziologie und auf die Pflege anderer Gebiete ausgebreitet, auf die wir aus Zeitmangel nicht mehr eingehen können. Auf jedem Forschungsgebiet ist zu beobachten und das ist das Kennzeichen des Neokonservatismus: die strikte Zurückweisung des Sozialismus, das Suchen nach Konfrontation mit dem sozialistischen System als Hauptübel und etwa von der zweiten Helfte der 80-er Jahre die Verkündigung der allgemeinen Liberalisierungspolitik im Mittelpunkt mit den Menschenrechten. Der Expansionismus ist einer der Hauptanklagepunkte, mit dem der Neokonservatismus das sozialistische Weltsystem