Az Egri Pedagógiai Főiskola Évkönyve. 1961. (Acta Academiae Paedagogicae Agriensis ; Tom. 7)

III. Tanulmányok a természettudományok köréből - Dr. Edelényi Béla: Adalékok a hazai siklók belső élősködő férgeinek ismeretéhez

Dr. EDELÉNYI BÉLA: ZUR KENNTNIS DER ENDOPARASÍTEN UNSERE NATTERNS Meine Forschungen habe ich bei insgesamt neun Exemplaren von drei Nat­terarten durchgeführt. Den grössten Parasitenbefall bei den geprüften Arten habe ich bei der Art Natrix natrix gefunden. Sechs Parasiten gehörten zu der classis Trematoden und einer zu der classis Cestoden. Die Gattungen Elaphe longissima und Coronella austriaca wurden gleichmässig nur mit einer Schmarotzerart über­fallen. Die natürlichen Bedingungen der Stammorte der Nattern sind sehr verschie­den, besonders was die Befeuchtungsverhältnisse und die Verbindung mit der Um­gebung betrifft. Die beste Lage hat das Reservatum Fehértó bei Szeged. Die von hier stammenden Nattern haben fünf Trematoden- und eine Cestoden-Art gehabt. Den Grund dieser Erscheinung sehe ich darin, dass die in unmittelbarer Nähe des Reservatums liegende Teichwirtschaft das Wasser unmittelbar aus der Theiss be­kommt. So bekommen auch die Zwischenwirte freien Weg zu dem Stammort der Nattern. Ein anderer Umstand eröffnet die Verbindung mit noch weiter liegenden Gebieten, dass sich nämlich viele Zugvögel vorübergehend in diesem Sumpfgebiet aufhalten. Der Schlamm, der an den Füssen und Federn dieser Vögel klebt und aus sehr weit liegenden Gebieten stammen kann, kann auch die Eier von verschie­denen Schmarotzern und Zwischenwirten enthalten Das Szalajkatal in dem Bükkgebirge ist mit Wasser reich versorgt. Das Was­ser das hauptsächlich aus Karstquellen stammt, hat zu seiner Umgebung nur ge­ringe Verbindung. In den von hier stammenden Nattern habe ich insgesamt nur eine Trematodenart gefunden. — Das Gebiet des Zempléner Gebirges ist relativ wasserarm. In den Nattern, die von hier stammen, habe ich insgesamt nur in zwei Exemplaren Schmarotzern gefunden. Auf Grund der bisherigen Ergebnisse kann ich feststellen, dass die Nattern, welche aus offener sumpfiger Ebene stammen, viel mehr mit Schmarotzern befal­len sind, als die aus dem Gebirge stammenden. Mit diesem Ergebnis habe ich meine Forschungsarbeit noch nicht abgeschlos­sen ich beabsichtige, ähnliche Forschungen auch in anderen Landschaften Ungarns durchzuführen. .632

Next

/
Oldalképek
Tartalom