Az Egri Ho Si Minh Tanárképző Főiskola Tud. Közleményei. 1972. (Acta Academiae Paedagogicae Agriensis : Nova series ; Tom. 10)

drucksmitteln des Kausativs anderer, z. B. der finnisch-ungrischen Sprachen, doch auf keinen Fall sind diese Ausdrucksmöglichkeiten ärmer, als die von anderen Sprachen. Die Verfasser beweisen es mit Beispielen, dass diese mit Hilfe von Hilfs­verben und anderer Mittel aus modalen Gesichtspunkten oft viel nuancierter sind, als die kausativen Verben und Konstruktionen anderer Sprachgruppen. In der russischen Sprache der Gegenwart gibt es eigentlich keine aktiven kauzativen Verben. Deshalb war diese Arbeit notwendig, in der, wenn auch nicht zusammenfassend, jedoch systematisiert die Ausdruckmöglichkeiten der kausativen Konstruktionen im Russischen geklärt synchronischen, oder aus diachronischen Ge­sichtspunkten das russische (slavische) Kausativum untersucht. Die Verfasser verarbeiten in ihrer Arbeit als Quelle verwendeten Teilstudien, bisher bekannte Fakten, eigene Kenntnisse und teils eigenes Beispielmaterial. Die Arbeit kann in drei Abschnitte eingeteilt werden.: I. Übersicht der russisch-slavischen kausativen Verben aus diachronischem Geseichtspunkt (Inner halb dieses Themenkreises beschäftigen sich die Verfasser unter ande­rem mit der Bildung der kausativen Verben einiger indoeuropäischen Sprachen.) Nach der Transformationsbestimmung des morphologischen Kausativums werden die vier Varianten (Stufen) behandelt: 1. Primäre Kausative: die „einseitige" Monovalenz (wobei nur Subjekt vor­handen ist) des als Grundlage dienenden intransitiven Verbs verwandelt sich zum kausativen Verb, die „zweiseitig", also divalent ist (hier sind ein Subjekt und ein Objekt möglich), Vergleiche bogateti > obogatiti. 2. Sekundäre Kausative: alle sind denominativer Abstammung: slab > o-slabiti. 3. Kausative dritten Grades: es bedeutet das Ersetzen der intransitiven deno­minativen Verben des Typs -éti/éjo durch die entsprechenden reflexiven Gegen­paare -iti s?, die auf der Grundlage des -iti denominativen Kausativs beruht: ozeniti se > ozeniti. 4. Kausative vierten Grades: sie sind syntaktisch-kontextual: („Ja zastavil ego ujti"). II. Ausdruck der kausativen Konstruktion (К K) (Verhältnis Ursache und Wirkung) in der gegenwärtigen russischen Sprache Die Verfasser analysieren in diesem Abschnitt ausführlich die Beziehung zwi­schen Ursache und Wirkung. Da alle kausalen Verben auch einen dritten „Mit­wirkenden" angeben, nämlich den tatsächlichen Ausführenden der Handlung, so kann man die Beziehung zwischen Ursache und Wirkung als Kausativ auffassen. So kann man in der Studie die grundlegenden Elemente des Verhältnisses zwischen Ursache und Wirkung finden: Konsequenz, Antezendenz, Kopula, Segment, An­schlusspunkt, MikroSituation, Makrosituation usw. III, Die Übersetzung der ungarischen kausativen Verben Die Verfasser geben Ratschläge für die Übersetzung der ungarischen kausati­ven Verben ins Russische und ein Wortverzeichnis. Nach dem induktiven Stoff kann man auf folgender Weise die ungarischen kausativen Verben ins Russische übersetzen : 1. Durch die Anwendung von Hilfsverben; 2. Lexikalisch auf syntatischem Wege; 3. Mit einem selbstständigem Verb + mit der deklinierten Form d^s Substan­tivs; 4. s/delat' oder mit einem anderen Verb -(- untergeordnetem Nebensatz; 5. Durch Umschreibung und Phraseologie; 6. Aus der Hinsicht der ungarischen Sprache mit russischen Suppletivismen; 7. Ohne -sja und -sja Verben; 8. In diachronischem Gesichtspunkt mit kausativen Verben. 477

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