Az Egri Ho Si Minh Tanárképző Főiskola Tud. Közleményei. 1972. (Acta Academiae Paedagogicae Agriensis : Nova series ; Tom. 10)
[8] Rúzsa I.: A matematika néhány filozófiai problémájáról. Tankönyvkiadó, 1966. [9] Kónya I.: A matematika tárgya és helye a tudományok rendszerében. ACTA Universitatis Debreceniensis 1965 X(I)1. [10] Kalmár L.: A matematika alapjai (egyetemi jegyzet). [11] Rényi A.: Dialógusok a matematikáról. Akadémiai Kiadó, 1965. [12] A dialektikus materializmus válogatott kérdései (szakosító jegyzet). DIE STELLE DER MATHEMATIK IN DER ORDNUNG DER WISSENSCHAFTEN Dr. Perge Imre Die Beziehungen zwischen Mathematik und Philosophie, deren Grund in der Aufdeckung gültiger Zusammenhänge auf allgemeinen und von einander weitstehenden Gebieten zu suchen ist: sind vielfältig. Es ist wohl bekannt, dass sich die Anwendungsgebiete der Mathematik in den letzten Jahrzehnten ausserordentlich angewachsen haben. Die Methoden der Mathematik werden fast in allen Wissenschfaten benützt. Hinsichtlich des Ursprungs steht die Mathematik in unmittelbarer Verbindung zu den Naturwissenschaften, sie ist aber keine Naturwissenschfat. Es ist leicht einzusehen, dass sie auch keine Gesellschaftwissenschaft ist. Sie kann aber auch nicht zu den philosophischen Wissenschaften gerechnet werden, da sie die materielle Wirklichkeit nur aus einem gewissen Gesichtspunkt umfasst, dies aber nicht der allgemeinste ist. Zu selber Zeit führt aber — durch die Vermittlung der Logik — ein direktor Weg von der Mathematik zur Philosophie. In diesem Sinne nimmt die Mathematik also zwischen Fachwissenschaften und Philosophie auf einem bestimmten Niveau Platz. Auch die Kybernetik ist eine dem Niveau der Mathematik ähnliche Wissenschfat. Die einzelnen Niveaus sind natürlich nicht für geschlossene zu nehmen. Die Methoden der Mathematik können — wenn auch nicht alle — auch in der Philosophie Anwendung erhalten. Die veranschaulichen Modelle der Mengentheorie können die Aufdeckung der Zusammenhänge, die der dialektischen Beziehungen, die Klassifikation usw. in grossem Masse fördern. Das wird neben den vielen, in der Arbeit veröffentlichten Modellen auch durch das Mengentheorie-Modell fürs System der Wissenschaften gut veranschaulicht. 372