Az Egri Ho Si Minh Tanárképző Főiskola Tud. Közleményei. 1970. (Acta Academiae Paedagogicae Agriensis : Nova series ; Tom. 8)

XIV. Budapest, d. 23. okt. 1902. VI. Munkácsy u. 25. Sehr geehrter Herr College! Ich sende heute die letzte Part hie der Correktur. Sie haben Recht, dass ich viel Mühe damit gehabt, doch .schliesslich bin ich ja der Verfasser und so ist es nur recht und billig, dass ich dabei auch meine Plage habe. Viel unangenehmer wair .mir bei der ganzen Sache, dass auch Sie, geehrter Herr College, dabei viel Ver­druss und Arbeit gehabt haben, mehr als ich ursprünglich voraussetzen konnte und als selbst von dem Redacteur einer Zeitschrift sonst verlangt werden kann. Emp­fangen sie als geringe Entschädigung nochmals meinen wärmsten Dank für all die Mühe, welche Sie sich gegeben haben, meine Abhandlung in möglichst tadelloser Form erscheinen zu lassen. Für ein anderes Mal muss ich mir ernstlich überlegen, ob ich nicht vielleicht doch lieber versuchen soll mich in das Russische so weit hinein zu arbeiten, dass ich vielleicht wenigstens dem deutschen Mscr. einen Über­setzungsversuch von mir selbst beilegen kann, der hoffentlich Missverständnisse zum grössten Theil ausschliesst. Und nun möchte ich noch eine letzte Frage aufwerfen. Ich schriebe meinen Namen: Asibóth, ein aderer Zweig der Familie schreibt ihn Asbóth ohne Zeichen auf A. Dieses Zeichen ist von dem darauf folgenden s auf das A gerathen, man schreib früher A'sbótih, wobei's das modifizierte Zeichen für das noch ältere s = s u. z war und die Aufgabe hatte zu bezeichnen das(s) der s(s) baut tönend ist also zs = ж zu bezeichnen hat. Nach der jetztigen Aussprache und dieser geschicht­lichen Entstehung der Schreibung unseres Familiennamens weiss ich nicht ob der­selbe im Russischen nicht Ажбот zu schreiben ist. Sie schireiben ja ohne weiters Миклошич nach der Aussprache, ein Миклосих wäre entsetzlich, und doch ist die Umschreibung Ашбот ein wenig danach angethan. Eine genaue Buchstabenumschrift ist es ja ohnedies nicht schon wegen des fortgelassenen, allerdings nicht gesprochen h-s am Ende. Sollten Sie meine Ansicht theilen, so bitte ich die Unterschrift am Schlüsse des Aufsatzes in Ажбот zu ändern; bes. Gewicht lege icth natürlich nicht darauf, da sich ja die richtige Aussprache auch aus der Schreibung mit ш von selbst ergibt. Ihren freundlichen Vorschlag statt der Мелих gebrauchten гортанные и небные гласные lieber задние и предние гласные zu gebrauchen, konnte ich leider nicht mehr befolgen, da die Correctur abgeschlossen und abgeschickt war. Ich habe über­all гортанные u. палатальные гласные geschrieben, doch wenn Sie wünschen (,) lässt sich das bei der Revision leicht ändern. Hoffentlich bekomme ich dieselbe bald! Mit ausgezeichneter Hochachtung und freundlichem Gruss Ihr ganz ergebener Dr. O. Iv. Asbóth XV. Budapest, d. 13/1907. Sehr geehrter Herr Kollega! Für Ihr freundliches Briefehen besten Dank, es hat mir wohl getan zu hören; dass ich auch sonst Freunde in Ihrer Abteilung habe. Vielleicht kommt doch end­lich wieder eine Gelegenheit auch persönliche Bekanntschaft mit meinen dortigen Kollegen zu machen. Erlauben Sie dass ich zugleich eine Anfrage richte, um deren freundliche Beantwortung auf einer Korrespondenzkarte ich bitte. Ich habe seiner Zeit für meinen Aufsatz in Известия auch ein Honorar bekommen, sollten die Ver­fasser, welche Beiträge zu Статьи по славяноведению liefern, keinen Anspruch auf Honorar haben? Ich habe für meinen Aufsatz in dem II Bd. der genannten Статьи nichts bekommen. Ist das bei dem genannten Unternehmen so Usus, so hat das ja weiter gar nichts auf sich, kann ich aber etwas dafür bekommen, so wäre es mir lieb, wenn ich das Honorar im Laufe des Sommers (nach Kis-Disznód 1. P. N. Disz­nód Ungarn) erhalten könnte. Herr Kollega hatten es in Ihren 1. Brief erwartet, dass ich Anspruch auf alle von der Akadémia, wenn ich recht verstehe, wann immer auch vorher herausgege­344

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