Az Egri Tanárképző Főiskola Tudományos Közleményei. 1968. (Acta Academiae Paedagogicae Agriensis ; : Nova series ; Tom. 6.)

dort ausgeführt, entwickelt sich jede Grundüberzeugung auf der Grund­lage einer bestimmten Menge von Wissen und individuellen Erfahrungen. Diese für jede Überzeugung notwendige Menge an Wissen und Erfahrun­gen nennen wir das Unterprogramm der Überzeugung. Elemente des Wissens u. d. Erfahrungen Grundüberzeugungen a 1 — a 2 — a 3 — a^ > a n A b 1 — b 2 — b 3 — b 4 ^ B C D 1 Diese Unterprogramme haben mehrere Funktionen zu erfüllen: 1. Sie sind erforderlich, um die Überzeugungen zu begründen. 2. Sie ermöglichen es Situationen zu analysieren und Aufgaben zu erkennen. 3. Sie regulieren die Festlegung der verschiedenen Elemente der Tä­tigkeit und des Verhaltens. Es ist relativ einfach, die Elemente des Wissens in den Unterprogram­men der Grundüberzeugungen zu bestimmen. Wir haben auf die Rolle der individuellen Erfahrungen in der Überzeugungsentwicklung hingewiesen. Die Bestimmung der notwendigen individuellen Erfahrungen bereitet zur Zeit größere Schwierigkeiten, da entsprechende Untersuchungen noch feh­len. Individuelle Erfahrungen werden in der tätigen Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Wirklichkeit erworben; deshalb wird in der Planung häufig nur die Tätigkeit bezeichnet, Es kann uns jedoch nicht um die Tätigkeit an sich gehen. Der Erzieher muß vielmehr genau bestim­men, welche Erkenntnisse in der Tätigkeit angeeignet werden sollen. So genügt es beispielsweise nicht, nur festzulegen, daß die GST-Ausbildung der Erziehung zur Wehrbereitschaft dienen soll. Es ist notwendig, daß der Heranwachsende erlebt und erfährt, wie durch die politische-moralische Einheit sozialistischer Kollektive alle Schwierigkeiten in Anforderungs­situationen zu überwinden sind. Damit wird die Aussage von der Über­legenheit der sozialistischen Armee bestätigt, die unter anderem auch auf der politisch-moralischen Einheit beruht. Hat der Heranwachsende eine entsprechende Erfahrung in der vor­militärischen Ausbildung selbst erworben, so kann er auch die Ursache des heldenhaften Kampfes des vietnamesischen Volkes gegen den USA­Imperialismus besser begreifen. Er wird verstehen lernen, daß jede impe­rialistische Aggression letztlich mit einer Niederlage des Imperialismus endet. Hier wird bereits sichtbar, daß jedes Unterprogramm als ein relativ selbständiges, aber offenes Teilsystem zielstrebig verwirklicht werden muß. Dabei sind zu den verschiedenen Wissenselementen möglichst ent­sprechende individuelle Erfahrungen organisiert anzueignen. 27

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