Az Eszterházy Károly Tanárképző Főiskola Tudományos Közleményei. 2004. Band. 5. Germanistische Studien. (Acta Academiae Paedagogicae Agriensis : Nova series)

MIHÁLY HARSÁNYI: Strukturelle Entwicklung mehrgliedriger deutscher Nebensatzprádikate im Gegenwartsdeutsch-Vorstellung eines Forschungsvorhabens

Strukturelle Entwicklung mehrgliedriger deutscher Nebensatzprádikate. . . 59 als ein mögliches Forschungsgebiet an. Methodisch gesehen könnte man im Wesentlichen nach den von Hard verwendeten Methoden — d. h. Korpusanalyse zuzüghch einer Informantenbefragung — vorgehen. Aufíerdem sollte man die neuesten Möglichkeiten auch wahrnehmen, die das Internet bietet. Hinzuweisen ist dabei auf einige Textkorpora, wie z. B. das online Worts chat zlexikon der Universitát Leipzig 1 2 oder des IdS. 1 3 Welche Hypothese kann man über die möglichen Ergebnisse eines solchen Unterfangens aufstellen? Der erwáhnte Zeitraum von ungefahr dreifíig Jahren ist sicherlich zu eng, als dass man radikale Veránderungen — etwa den totálén Schwund der vorangestellten Personalform — erwarten könnte. Stattdessen rechne ich mit einer noch stárkeren Práferenz für die Verwirklichung des Nachstellungsprinzips. In den Komplexen I bis III wird wohl die Voranstellung nur noch mit Zufallsháufigkeit vorkommen. In den Gruppén IV und Va verspricht eine Untersuchung weiterhin die Dominanz der Voranstellung, aller dings mit einer Zunahme der Belege für die Nachstellung. Im Verbkomplex Via halté ich einen energischen Vorstofí der Nachstellung für wahrscheinhch. In Vb und VIb legt schlieíílich die Prognose eine weiter schwindende Toleranz der Sprachbenützer gegenüber der álteren Struktur nahe. Literatur [1] DUDEN. Grammatik der deutschen Gegenwartssprache. (= Der Duden in 10 Bánden; Bd. 4). Hrsg. v. Günther Drosdowski (1995 5), Mannheim / Wien / Zürich. [2] EBÉRT, Robert Peter (1978): Historische Syntax des Deutschen II: 1300—1750. Bern/Frankfurt a. M./New York. (= Germanistische Lehrbuchsammlung; 6). [3] ENGEL, Ulrich (1970): Regein zur Wortstellung. In: Forschungsberichte des Instituts für deutsche Sprache 5. Mannheim, S. 3—168. [4] ENGEL, Ulrich (1977): Syntax der deutschen Gegenwartssprache. Berlin (= Grundlagen der Germanistik; 22). [5] ENGEL, Ulrich (1991): Deutsche Grammatik. Heidelberg. [6] ETZENSPERGER, Jürg (1979): Die Wortstellung der deutschen Ge­genwartssprache als Forschungsobjekt. Mit einer kritisch referierenden Bibhographie (= Studia Linguistica Germanica; 15). Berlin/New York. 12 http:// www.wortschatz.uni-leipzig.de/ 13 http:// www.ids-mannheim.de/

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