Diakonia - Evangélikus Szemle, 1986
1986 / 2. szám - Summary, Aus dem Inhalt
Lutherische Rundschau Aus dem Inhalt Den Anfang der Nummer bildet Paul Tillichs Meditation über Joh. 12,44— 50: „Wer an mich glaubt...” (The New Being. New York 1955). Eine Delegation ungarischer Protestanten besuchte Ende 1985 China. In seinem Tagebuch schildert Bischof Gyula Nagy seine Erfahrungen. Die chinesischen Christen erleben heute eine Zeit dynamischer Erneuerung. Überall traf er auf waches Leben und Hoffnung, Ergebnisse des schweren eigenen Kampfes um den neuen Weg der Kirche. Im Blick auf das Weltjahr des Friedens 1986 fragt der reformierte Bischof Károly Tóth, Präsident der Christlichen Friedenskonferenz, warum wir Christen und Kirchen für den Frieden tätig sein müssen. Er nennt detailliert Motive, Ziel und Methoden christlicher Friedensarbeit und die aktuellen Aufgaben der CFK. Drei wichtige Vorträge der wissenschaftlichen Tagung der lutherischen Kirche zum Lutherjahr werden hier mitgeteilt. Akademiemitglied Domokos Kosáry behandelt die Rolle der Lutheraner in der Kulturgeschichte Ungarns. Der Benediktiner Erzabt von Pannonhalma András Szennay erörtert die historischen und dogmatischen Revisionen zahlreicher katholischer Theologen dieses Jahrhunderts an dem Lutherbild, das die katholische Theologie als traditionelle, fast vierhundertjährige Last trug. Luther sei heute für die katholische Theologie dank des sehr bedeutsamen Anstoßes durch das 2. Vatikanische Konzil zweifellos aktuell und wichtig. Über die Theologie der Befreiung in Südamerika berichtet der Beitrag des katholischen Theologieprofessors Herausgegeben von der Lutherischen Kirche in Ungarn Verantwortlicher Schriftleiter: Dr. Zoltán Káldy Schriftleiter: Imre Veöreös Schriftleitung und Verlag: H—1088 Budapest, Puskin u. 12. Erscheint zweimal jährlich. Bestellungen an die obige Adresse. Abonnement pro Jahr: 130,— Forint Tamás Nyíri. Er stellt ihren Entstehungsprozeß, ihr Wesen und ihre Hauptmerkmale dar. Die dialektische Einheit von Theorie und Praxis gibt ihr eine spezifische Färbung. Zum Schluß beleuchtet der Autor die drei Ebenen der in ihr enthaltenen Befreiung. Der Architekt Gábor Winkler charakterisiert die Raumkunst der lutherischen Großkirchen von Preßburg, Ödenburg und Raab aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts als sehr frühe Schöpfungen des Klassizismus. Die drei Kirchen stellen je eine vollwertige und überzeugende Variante der gleichen Grundform dar. Bei der Raaber Kirche haben neue Forschungen den vermittelten Einfluß der protestantischen Baukunst Frankreichs belegt. Als Beitrag zu den Franz-Liszt- Feiern bat die Zeitschrift den Musiker Imre Sulyok um Vorstellung der hochbedeutsamen ungarischen Unternehmung, die gesamten Liszt—Werke neu herauszugeben, bei der dieser seit Jahren eine herausragende Rolle spielt. Im übrigen beschäftigte er sich vor Jahren in unserer Zeitschrift mit den evangelischen Bezügen des Lebenswerkes Liszts. Voraussichtlich 1987 werden die Erinnerungen C. G. Jungs und einige seiner Studien, redigiert von seiner Schülerin Aniela Jaffé, ungarisch erscheinen. Aus diesem Band bringen wir eine Auswahl, vorangig religiösen Bezugs, mit einer theologischen Aus- vertung seiner Gedanken durch den Redakteur Imre Veöreös. Außerdem bringen wir das vollständige Inhaltsverzeichnis in eng- licher und deutscher Sprache,