Diakonia - Evangélikus Szemle, 1985

1985 / 2. szám - Summary, Aus dem Inhalt

96 Biakonia Lutherische Rundschau Aus dem Inhalt Wir setzen die Tillich-Meditationen fort; den Beginn dieser Nummer bildet seine Universitätspredigt über Lk 2,25— 32 und 10,23—24 (In: The New Being. New York 1955). Professor Rudolf Andorka bespricht fünf Störungen sozialer Anpassung in Ungarn: Selbstmord, mentale Krank­heiten nichtorganischen Ursprungs (Geisteskrankheiten, Neurosen), Alko­holismus, Verbrechen und Rauschmit­telgebrauch. Als Ursachen nennt er Schäden im Laufe der Persönlichkeit­sentwicklung sowie Spannungssituatio­nen im Erwachsenenalter und infor­miert über das heimischen Forschung zur Vorbeugung und Heilung. Der namhafte Archäologe und Kul­turhistoriker László Zolnay, Mitglied des Redaktionskomitees der Zeit­schrift, ist verstorben. Sein in Kampfes- reiehem Schicksal geschaffenes Lebens­werk würdigt der Forscher Lajos Var- pyas, über seine kirchliche Bedeutung spricht Redakteur Imre Veöreös. Professor Mihály Czine gratuliert dem 75jährigen Schriftsteller Sándor Tatay mit einer literarischen Wertung im Rahmen von IKor 13. Sándor Tatay, ein Abkomme von Pfarrergeschiech- tern, gibt in seiner zu diesem Analoss für uns verfasten persönlich gehaltenen Novelle ein Bild seiner selbst. In der Reihe „Theologen unserer Zeit'’ schreibt der katholische Theolo­gieprofessor Tamás Nyiri über Karl Rahner. Der vorzügliche Rahner-Ken- ner stellt auch für den nicht theologisch gebildeten Leser den im Vorjahr ver­storbenen Theologen vor und last ihn mit vielen Zitaten auch selbst sprechen. Gottesfrage, der Lehrer und seine Meister, Zwischenspiel in Wien, die Würde der Freiheit, Kirchlichkeit neuen Typs, Rahner und die Politik, Erinnerung an Rahner — so lauten die einzelnen Abschnitte. Pál Miklós, Sinologe und Kunsthis­toriker, der jahrelang im Fernen Osten weilte, legt eine Studie über den Herausgegeben von der Lutherischen Kirche in Ungarn Verantwortlicher Schriftleiter: Dr. Zoltán Káldy Schriftleiter: Imre Veöreös Söhriftleitung und Verlag: H-1088 Budapest, Puskin u. 12. Erscheint zweimal jährlich. Bestellungen an obige Adresse. Abonnement pro Jahr: 130,— Forint. Buddhismus vor. Vom legendenumwo- benen Leben Buddhas ausgehend, fasst er die wichtigsten Züge buddhistischer Theologie zusammen. Er zeichnet den Weg des Buddhismus durch die asiati­schen Länder nach und schildert den bis heute dauernden Einfluss des Zen- Buddhismus auf die japanische Kultur sovie die Bedeutung der Klöster in Ti­bet und anderswo. Das Weiterleben des Buddhismus und das Interesse des Wes­tens an ihm beweisen, dass diese Reli­gion und ihre Kultur universelle Werte mit noch offener Geschichte sind. Der Volkskundler László Kása gibt eine wertende Darstellung der jüngst erschienenen Bauernbibel. Die von zwei Folkloristen den biblischen Büchern gemäss geordneten, in der ungarischen Volkstradition bis heute lebendigen biblischen Texte bilden eine folkloris- tisch einzigartige Sammlung. Die mei-' sten Texte widersetzen sich einer Klassifizierung nach Konfessionen, so dass diese wertvolle Sammlung eine Bereicherung der ungarischen Gesamt­kultur darstellt. Pfarrer Imre Veöreös betrachtet die Entstehung des Neuen Testaments auf­grund der historisch-kritischen For­schungsergebnisse. Er bespricht die ein­zelnen Bücher und darauffolgend die Entstehung des Kanons. Die neutesta- mentlichen Schriften dienten sämtlich einem missionarischen Zweck, sind durchwärmt von dem Glauben an den gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus und entstanden für den Ge­brauch in der Gemeinde. Ein histori­scher Nebel legt sich über sie alle, doch stammt der über sie geworfene Schleier auch aus den Schriften selbst. Nur durch diesen Vorhang hindurch können wir den irdischen Jesus er­blicken und die heutige Stimme des Herrn hören. Gott lässt nicht zu, dass wir mit der Heiligen Schrift auch ihn in die Hand nehmen. Das Neue Testa­ment bleibt für uns das Buch des Glau­bens, wie es aus dem Christusglauben heraus geschrieben wurde. Lv\ VV j & /

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