Gazdasági jog, 1941 (2. évfolyam, 1-10. szám)

1941 / 5. szám - A Délvidéken hatályos váltótörvény

319 DAS WIRTSCH AFTSRECHT DIR1TT0 ECONOM1CO DROIT ÉCONOMIQUE ECONOMIC LAW RéSew^c'hef: Dr- Ödön KunCZ öff. ord. Univ. Prof — Prof. ord. d' Univ., Budapest lZ^t7^Xm^m: Iván MezneriCS, Rechtsanwalt-aeocaí, Budapest. ItóacíeMrf:'' Dr' István Cottely und Dr. MiklÓS Szabó, Rechtsamvalte-ai>ocaís, Bpest Erscheint in Budapest (Ungarn) jahrlich zehnmal. — ParaU a Budapest (Hongrie) dix fois par an. Herausgeber : Das Seminarium für Handelsrecht an der Königl. Ungarischen Universitát Péter Pázmány in Budapest. — Éditeur: Séminaire de Droit Commercial de l'Université Rl Hongrois Péter Pázmány á Budapest. Diesen Teil des Blattes betreffende Korrespondenz ist an Redakteur Dr. ISTVÁN COTTELY, Budapest (XI, Lenke-tér 7. V. 5.) zu richten — Les correspondances relatives á cetté partié de la Revue sont á adresser á dr. ISTVÁN COTTELY, rédacteur, Budapest (XI, Lenke-tér 7. V. 5.) Inhaltsauszüge aus der Nummer Mai 1941. Résumés des No Mai 1941. ABHANDLUNGEN — ETUDES Die Regeimig des Bauspargescháftes. Auch die ungarische Rechtsschöpfung empfand die Notwendigkeit, die wirtschaftliche Fundierung und die verlássliche Tátigkeit der Bauspar­unternehmungen, die die ersparten Gelder vieler kleiner Leute verwalten, mit entsprechenden Verfügungen zu fördern. Im Sinne des neuen Gesetzes über das Bauspargescháft (G. A. IV- v. J. 1941) versteht man unter dem Bauspargescháft jene Tátigkeit, die auf eine Sammlung von Einzahlungen abzielt, mit der Absicht, dem Einzahlenden zum Zweck des Ankaufs eines Wohnhauses oder Hausplatzes, für den Bau oder den Neubau eines Wohn­hauses und schliesslich zum Erwerb einer Wohnung in einem unter die Verfügungen des Gesetzartikels XII. v. J. 1924 über die Gesellschaftsháuser gehörenden Gesellschaftshause nach festgesetzten Planen Kredite einzu­ráumen. Das Gesetz enthált in erster Linie verwaltungsmássige Ordnungs­massnahmen, die hauptsáchlich die Verwirklichung der stándigen fach­mánnischen Kontrolié der Bausparunternehmungen und die Verwirklichung der staatlichen Aufsicht bezwecken. Unternehmungen, die das Bausparge­scháft betreiben wollen, körmén künftig nur mit vorgehender Genehmigung des Finanzministers gegründet werden. Nur Aktiengesellschaften oder Genossenschaften dürfen sich mit diesem Gescháftszweig befassen. Die Bausparunternehmungen sind verpflichtet, zwecks dauernder Kontrolié und Revision der Unternehmung beeidete Bankrevisoren anzustellen. Das Gesetz sorgt weitgehend für die Sicherung der Unparteilichkeit und Un-

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