Gazdasági jog, 1940 (1. évfolyam, 1-10. szám)

1940 / 8. szám - Az erdélyi román bankjog

525 Inhaltsauszüge aus der Nummer Oktober 1940. Résumés du N° Octobre 1940. Siebenbürgen Vor zweiundzwanzig Jahren, am 20. Dezember 1918 in Kolozsvár schrieb ich in mein Tagebuch: „Wir stehen vor den fünften Kriegsweih­nachten. Wir gewärtigen die rumänische Besetzung, hören die nächtlichen Schiessereien, lesen über Ermordung friedlicher Spaziergänger, über die „Kämpfe unserer Politiker" bei verschiedenen „Parteibildungen" Schrecken und allgemeine Unsicherheit beherrschen unser Gemüt... Was können wir von den Weihnachten erwarten, Du reines unschuldiges Gottes-Kind?" Ende August d. J. in St. Konstantin eilten mir meine bulgarischen Freunde atemlos mit der Nachricht entgegen: 45. 000 Km2 Erdfläche mit der Grabstätte meiner Eltern (Nagyvárad) und mit den unvergesslichen Stätten meiner Jugend (Kolozsvár) sind zurückgekehrt. Seit dem Münchener Besuch Paul Teleki's und Stefan Csáky's war ich ziemlich optimistisch. Trotzdem traute ich den bulgarischen Nachrichten und den provisorischen Landkarten der bulgarischen Zeitungen nicht. Am 2. September in Sofia erfuhr ich schliesslich das Ergebnis: Unser Vaterland hat sich ohne Blut­vergiessen vergrössert. — Siebenbürgen: die Kultur von Kolozsvär, die Urkraft des Székelylandes wurden uns angeschlossen. Unser Kampf für den gerechten Frieden errang wiederum einen neuen bedeutenden Erfolg. Das verstümmelte und gedemütigte Ungarland gewann an Grösse und Macht und trat in die Reihe der Mittelmächte. In diesen erhabenen Stunden wenden wir uns an den Allmächtigen: Gott! gib jedem Sohne unserer Nation die notwendige Seelengrösse, auf­opferungsvolle Arbeitslust und selbsterkennende Demut um das durch

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