VJESNIK 21-22. (ZAGREB, 1920.)
Strana - 151
151 Czerni George scheinet noch zweydeutig zu seyn, man macht ihm glauben, allen seinen Befehlen zu gehorchen, inzwischen machet man* was für gut befunden wird, auch er selbst stimmet, zum Schein, oder wirklich, derer übrigen Wünschen bei. Die Gutgesinnten sind: Jakob Stephanovich und dessen Vetter Mathej Stephanovich Protopopp, diese beide sind nicht allein unseren durchlauchtigsten Hofe sehr geneigt, sondern auch Freinde ihrer ganzen Nazion, welche im ganzen genommen, ihrer dermaligen Oberhäupter ganz überdrüssig ist und bei dem ersten Anschein einer mächtigen Unterstützung einen allgemeinen Aufstand machen würden; sie wünschen lieber unter denen Türken als der gegen wärtig äusserst grausamen und drückenden Verwaltung zu stehen. Leider aber darf keiner das mindeste Merkmal eines Missvergnügens merken lassen, weilen selbst der ungegründeste Verdacht mit augen blicklichen Todt bestraffet wird. Dieser Jacob Stephanovich äusserte sich unlängst gegen einen unserer Vertrauten, auf eben beschriebene Art. diesen annoch bei fügend: es seye ihnen gut bekannt, dass die diesseitigen Syrmier Unterthanen und übrigen ihrer Glaubensgenossene hierländige noch keinesweges von ihren aufrührischen Gesinnungen ganz geheilet und noch immer in der Hoffnung seyen, mit denen Servianern ge meinschaftliche Sache zu machen, dass die Ortschafts Richter aus Furcht von denen Bauern selbe mit aller Nachgiebigkeit behandeln müssen und dass die häufige Emigrirung ganzer Familien klar an den Tag lege, dass die meisten ihrer Glaubensgenossen von den stolzen Absichten und glücklichen Progressen deren Servianern verführt, Theil an ihren Unternehmungen und Vortheilen zu machen wünschen. Semlin, den 13. September 1807. Perss, Oberster. Konuja. Број 167. LXXV. Земун, 14. септембра 1807. Барон Симбшен јавља иовости надвојводи Лудвигу u моли упутство, како da се држи, ако би Срби, притиснути od Турака, хтели npehu на аустријски територијум. Die gestern bey meiner Ankunft allhier erhaltene, hier urschriftlich gehorsamst angebogene Nachrichten, bestätigen grösstentheils jenes, so Euer kaiserlichen Hoheit am 10. dieses Monates von Mitrovicz aus zu berichten die höchste Gnade hatte. Nach zuverlässigen Aussagen mehrerer Augenzeugen, ist gegenwärtig die Besatzung der Servier, sowohl zu Belgrad als auch