VJESNIK 19. (ZAGREB, 1917.)

Strana - Sveska 3. i 4. - 272

272 чардака Равња, недалеко од Мартинаца, да нређе на ауетријску страну. Бојећи се кордонске натроле уставе ее ови Мачванн на острву, које лежи сирам чардака Мартиначки Млинови. Кордонска натрола даде Мачванима на знање, да he их иоубијати, ако нокушају да нређу на аустријску обалу. 14 ) Марашлијин hexaja у друштву са Кара-Феисом и једним тур­ским одељењем од неколико хиљада војника запути се, према спо­разуму са Србима, из Ћунрије кроз Србију према Београду и 18. августа стиже на Брачар. Вест о овом још јаче разјари Турке на Дрини. Куршид затражи од Петра Молера, да пропусти и његово једно војно одељење у Београд и кад Молер не допусти ово него се поче сиремати, дя силом одбије Куршидове чете, иређе крајем августа код Бадовинаца Мехмед-ага, син Сулејман-пашин, са једном четом Турака и похнта према Београду. Уз нут Турци онустоше и ) Видеман извештаиа 26. августа Сигентала: „Heute früh lief von der Csar daque Ravany ohnweit Martincze ein Aviso ein, dass die Servianer in einer grossen Volksmassa sich dortselbst und zwar auch den jenseitigen Save Ufer gesammelt haben und dass dieselben wegen laufenden Lebensgefahr herüberzubrechen bedrohen. Ich schickte gleich nach Erhalt dieses Aviso den zu Mitrowicz auf Patroul stehenden Herrn Haupt­mann Urm, in wessen Strecke sich' dieses eben ereignete, gegen der vorgenannten Csar­daque ab und liess mich auch von der angegebenen Sache näher überzeugen, um die nöthigen Anstallten zur Abweisung der allfälligen Herübertrittes bei Zeiten machen zu können, ordnete aber auch zugleich an, dass die drei Compagnien des rechten Cordons Fliegel, nemlich morrowicher, adashewezer und latjaraker mit der angemessenen Anzahl Mannschaft gegen die obig bedrohete Csardaque sogleich auszurücken haben und schickte auch den Artillerie Oberlieutenant Pokorny mit einer sechs kalibrigen Canone hinaus. Als aber der gedachte Herr Hauptmann Urm zurückkehrte, so überbrachte er mir die Nachricht, dass die obige Volksmassa gegen 400 männliche und weibliche Köpfe ange­nohmen werden kann und dass gesammte ganz unbewafnet und mit allen ihren Habse­ligkeiten sich daselbst versammelt haben. Sie haben keine grosse Fahrzeige sondern nur einige Zielen und reteriren sich in die vor der Csardaque Martincze Mühlen stehende Insel und glauben dortselbst gegen jede Lebensgefahr sich verborgen zu haben. Man hat denenselben auf die Insel hinübergerufen und ihnen bedeutet, dass sie sich unseren Schutzes keinerdings erfreyen dürfen, indem sie diesseits gar nicht aufgenohmen werden dürfen, sondern vielmehr bei einer gewaltsam suchenden Herübersetzung mit der Gewalt zurückgewiesen und ohne aller Rücksicht auch todtgeschossen werden, worauf sie er­wiederten, dass ihnen ein ähnliches auch dort zu gehen pfleget, weil sie bald von den Türken bald von den Servianern, da sie mit den lezteren nicht halten wollen, zusam­menzuhauen bedroht werden und dass dieser Tagen in dem Orte Czerna Bara der ser* bische Anführer Milosch Obrenovich 12 und des Tages darauf die Türken eben einen Menschen zusammengehauen haben, wo sie sonach gezwungen waren, die Flucht zu ergreifen und sich das Leben zu sichern. Und ohngeachtet man von dem Vordringen der Türken aus Bosnien noch nichts vernehmen und die Herübersetzung dieser Servianer, die nur einige kleine Fahrzeuge bei sich haben, in grösserer Anzahl auch nicht so stark befürchten kann, so glaube ich doch bei der vorgedachten Disposition noch einige Tage zu bleiben, weil es leicht möglich seyn kann, dass die bosnische Türken sie nächstens zu verfolgen trachten werden und man sohin auch vielleicht mit Beiden zu thun haben wird, indessen werde ich das Resultat einem hohen General Commando nächstens nach

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