VJESNIK 9. (ZAGREB, 1907.)
Strana - 45
45 g. 1831. do 1834. bio u Italiji kod vojske, a g. 1835. ratovao je proti Turcima kod Tržca i Kladuša, a g. 1836. kod Izačića, dne 22. ožujka 1848. u bitci kod Gota, 28., 29., 30. travnja 1848. u bitci kod Pastrenga, te je sam glavom sabljom posjekao neprijateljskog konjaničkog satnika Bevilaquu. Kad je zauzeta Vicenza dobi vitežki red cara Leopolda, jer se tamo proslavio. God. 1848. dne 28. listopada kod juriša na Beč udario je Vaso na Landstrasse i oteo bajunetima šest barikada. Tom sgodom bi ranjen na glavi, imenovan poradi toga izvan reda pukovnikom dobi još k tome krst za zasluge. G. 1849. postade generalom te je sa svojom brigadom branio punih sedam mjeseci Medjumurje proti Magjarima. G. 1855. umro je kao umirovljenik od kolere. Biographie der Familie Knexevieh. Es ist leider nichts seltenes, dasz mann die Geschichte der alten Phoenicier, Griechen, und Römer weis, von eigenen, und seiner Väter Herkommen viel weniger von seinen Vaterlande, weder die mindeste Kentnisz hat. Glücklich jene Nationen, welche Gelehrten besassen, durch deren unschätzbare Schriften die Grosz-Thaten ihrer Helden an uns gekommen sind, und dadurch unsterblich gemacht wurden. Reiche werden rühmlich durch grosze glückliche Männer die es erzeigte, und durch gleichzeitige Gelehrte die es besungen, und beschrieben haben. Dieses Glückes können wir uns nicht erfreuen, obschon es an Helden und groszen Männern nicht fehlte, wohl aber an Schriftstellern. Das wenige, was sich noch vorfindet, durch geistliche Männer beschrieben, deren Feder durch Aberglauben geleitet wurde, ist meist fabelhaft, und entstellt. Kein Wunder, dasz Nationen in cultivirten Ländern als England, Frankreich, Italien und Deutschland nur den Namen nach, und das als rohe Barbaren bekannt sind, und was thun wir um diesen den edlen Stolz beängenden Ruf von uns abzuwälzen? — Nichts. —• Viel mehr wir tragen alles mögliche bey, fremd im eigenen Vaterlande zu seyn, da man eigenes Vaterland, wie es war nicht kennt, und die Mutter-Sprache, so schön sie auch ist, zu sprechen schämet, und selbe darüber vergiszt. Wie sehr zu wünschen wäre es, wenn meine Landsleute die* Fähigkeiten, Kenntnissen und Wissenschaften den verfallenen Zustand ihres Vaterlandes endlich einmal beherzigen, und die Trümmer noch retten wollten! Freylich die Arbeit wäre mühsam, allein möglich, da sich annoch genug Urkunden, Armales, selbst wichtige Schriften in denen Archyven der Familien, Klöster, Capitel forfinden würden, woraus ein getreues ganzes an das Tageslicht kommen könnte. Allein keine Schmeicheley, keine Neben Absicht dürfte das Werk beflecken, sowie eines, das ich nicht nennen will, bereits bestehet. Aus einen Manuscript meines Grosz-Vatters Georg Knezevich, Knezen, und Vojevoda zu Grachaz, sowie aus dennen in Händen habenden Schriften, und Diplomen habe die altern, und neueren Verhältnisze für meine Kinder, und Nachkömmlinge zum Muster und Nachahmung ausgezogen, und in ein ganzes zusammengesetzt. Unser eigentlicher Familien Namen heiszet Knesich: da aber diese Familie von jeher Knezen waren, eine erhabene Slavische Würde, so viel als in deutschen Fürsten, oder Grafen, so behielten die Söhne nach alter Sitte Sla-