VJESNIK 7. (ZAGREB, 1905.)
Strana - 52
52 Kün. Peter Csüz. 1320. f vor 1331. Paul Csüz. 1320.—1335. Ban Johann Csüz 1331. f vor 1381. erst „von Lädony" dann „von Ludbreg Peter. Lorenz. Stefan. Csamasz. Stefan. Cecilie. 1331. 1331. 1331. 1357. f 1373/4. 1357'.—1370. 1378. Gem. Johann a Leonard. Thomas. 1374. bis 1399. 1374. Nikolaus. 1374.—1397. f vor 1412. Peter. 1374. Peter. Nikolaus. 1370. 1374.—1381. f vor 1374. t vor 1384 Jüngere Herren von Ludbreg. Johann. 1384.—1414. Stefan. 1384.—1414. Georg. Andreas. Dorothea f vor 1439. 1414. —1461. „Hernech" Gem. Klemens Tapân von f vor 1464. 1436.—1450. Haraszti 1439. von Beljâk 1378. Des Palatins Dionysius (V.) dg. Peez Sohn Johann hat keine Söhne hinterlassen, weil die Nachkommen seiner Schwester spaeter nur seines Vatersbruders Sohn Nikolaus v. Ludbreg mit Bezug auf die nach dem Palatin fällige Erbschaft abgefertigt. Dieser Nikolaus v. Ludbreg, den wir bis 1353 kennen, starb gleichfalls ohne Hinterlassung direkter männlicher Erben, worauf König Ludwig I. 1358 die im Zalaer Komitate gelegenen Besitzungen dieses Nikolaus: Magyarâd und Estvând an den nachmaligen Ban Benedikt, Enkel des Heym verliehen Hiermit ist also unwiederleglich nachgewiesen, dass weder des Palatins Sohn Johann, noch sein Neffe Nikolaus der Vater des Bans Johann Csüz sein konnte und dass wir die Familie der jüngeren Herren von Ludbreg, also den Ban Johann Csüz und seine Nackommen auf Grundlage der bisher bekannten Daten mit dem Geschlechte Peez in keinen wie immer gearteten Zusammenhang bringen können. Die Stammgüter der Familie Csüz lagen — wie wir gesehen — im Komitate Sopron; Johann Csüz nannte sich noch 1354 „von Lâdony" und im Soproner Komitate hatte das Geschlecht Peez — wenigstens nach den bisher bekannten Daten — keine Güter. Dass des Bans Nachkommen (ja sogar er selbst) den Namen „von Ludbreg" geführt, findet darin seine Erklärung, dass Johann vor 1368 (keinesfalls aber 1342, in welchem Jahre Nikolaus von Ludbreg noch am Leben war) als Ban die im Komitate Križevac gelegene Burg Ludbreg nach dem Tode ihres erbenlosen Besitzers durch königliche Schenkung erhalten; nach ihr nannte er sich also. Sein Stammgeschlecht ist aber noch heute unbekannt. ») Csànki III. 153. Dr. Moritz Wertner. V