ARHIVSKI VJESNIK 35-36. (ZAGREB, 1992.)

Strana - 64

Petar Strčić, Prilog povijesti Istarskog sabora (1861-1916), Arhivski vjesnik, 34-35(1991-1992). 35-36, str. 53-64 Zusammenfassung BEITRAG ZUR GESCHICHTE DES ISTRIANISCHEN LANDTAGS (1861-1916) Der Istrianische Landtag wirkte förmlich von 1861 bis 1916, aber praktisch hörte er mit den Sitzungen schon im Jahr 1910 auf. Im gesamten, wirkte er im Laufe verschiedener Zeitperioden mit vielreichen Sitzungen. Bis ins Jahr 1867 wählte man zwischen seinen Vertretern Abgeordnete in den Wiener Reichsrat. Dieser Landtag wirkte in einer auserordentlich unruhigen Zeit in der zweiten Hälfte 19. Jh. und am Anfang 20. Jh. als das Volk von Istrien und den Inseln von Kvarner - die zusammen eine österreichische Provinz mit dem Sitz in Parenzo derstellten - Teil der vielmenschigen Habsburg-Monarchie bildeten. Wien kümerte sich nicht viel um sie, ausser wenn vitale ökonomische oder militärische Interessen der Monarchie in Frage kamen. Dies bestimmte im wesentlichen die geschichtlichen Processe im Istrianischen Landtag, in dem sich zwei verschiedene bürgeliche Gruppen scharf auseinandersetzten-italiani­sierte-italienische Mehrheit, die Dank der ökonomischen und politischen Macht die Regierende war, obwohl sie die Minderheit der Bewohner Istriens und der Insel vertretete, und die kroatisch-slovenische landtägliche Minderheit, die die Interesse der apsoluten Mehrheit der Provinzeinwohner vertretete. Diese Auseinandersetzung dauerte bis zum Ende der Tätigkeit des Landtages. Der Landtag wählte den Landesausschuss als einen Werwaltungsor­gan, dem die selbe Person - wie dem Landtag - vorstand: der Landtags­präsident, beziehungsweise der Landshauptmann; dieser musste ein Abgeordnete sein, aber gewählt hat ihn der Kaiser. Am Ende muss man betonen, dass über die Tätigkeit des Istrianischen Landtags in den Jahren 1861-1916 eine grosse Menge von Originalhand­schriften und anderen Material erhalten ist. Die Archivalien sind gut erhalten und befinden sich in dem Historischen Archiv Rijeka. Der Bestandinventar ist in der Zeitschrift 'Vjesnik" des Archivs Rijeka Bd. 5, Jahr 1959 vollständig gedruckt. Der Bestandsinhalt ist ein riesiges Reichtum, mit zahlreichen Informationen und Materialen, die ins gesammte Leben Istriens und der Insel von Kvarner in der zweiten Hälfte 19. Jh. und Anfangs 20. Jh. eingreifen. Übersetzung Deana Kovačec 64

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