K. K. Zentral-Kommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmale 6. (Wien, 1907)
Diözesanarchiv und Pfarrarchive der Diözese Linz
62 Diözesanarchiv und Pfarrarchive der Diözese Linz. betreffenden Stücke als e i n Stück zu behandeln. Die Stücknummer ist am unteren Rande in der Mitte in arabischen Ziffern anzubringen. Die einzelnen Stücke einer Gruppe sind in chronologischer Ordnung, so daß das älteste Stück oben liegt, zu einein handsamen Faszikel zu vereinen und mit einem Umschlag aus starkem Papier zu versehen. Nötigenfalls sind aus einer Sachgruppe mehrere Faszikel zu bilden, die dann für jede Sachgruppe mit lateinischen Buchstaben von A an zu bezeichnen sind. Der Umschlag ist mit einer Beschreibung zu versehen, die folgendes angibt: 1. Die römische Saehgruppen-Nummer. 2. Das Gruppenschlagwort. 3. Die Faszikel-Nummer in lateinischen Buchstaben. 4. Die Nummern der inliegenden Stücke in arabischen Ziffern. 5. Die Jahreszahl des ersten und letzten Stückes. 6. Die Nummer des Schuberbandes (S. unten); z. B. XVIII. Bau und Renovierung der Kirche. Fasz. A. Nr. 1-80. 1506-1778. Bd.-Nr. 10. Sind sämtliche Sachgruppen in der angegebenen Weise behandelt, so werden die Faszikel in Schuberbände eingelegt, wie sie im o.-ö. Landesarchiv in Gebrauch sind. Die Schuberbände werden fortlaufend numeriert, am Rücken werden Etiketten aufgeklebt, auf denen eine der Faszikel beschreibung entsprechende Beschreibung anzubringen ist. Angenommen, es liegen im Schuberbande Nr. 10 die Faszikel A. und B. der Sachgruppe XVIII, Bau und Renovierung der Kirche, es enthalten diese zwei Faszikel die Stücke Nr. 1 —160, die von 1506—1810 laufen, so wird die Etikette dieses Bandes die folgende Beschreibung erhalten : Pfarrarchiv N. Bd. Nr. 10. XVIII. Bau und Renovierung der Kirche. Fasz. A. und B. Nr. 1—1Ö0. 1506—1810.