Bizalmas Értesítések 1938. augusztus

1938-08-16 [1494]

MKu/Ku B ei 1 i n, 16.August.AjTl/ ^ . . Die Beilinei Böisen-Zektung veiöffentlicht einen langeien Aufsatz libei das Veihaeltnis üngains zui Kleinen Lnt6nte und schreibt untéi Andeiem, dass dei Vertrag von Saloniki wohl nui sehi beschia6nkt und von dei Gegenseite piooagandistiech ausgenutzt etwas mit d6m Aktuelr weiden dei ungaiischen fiage zu tun hat. Eistens laufen die Verhandlun­gen zwischenUngain und den Ltldein dei Kleinen Entente schoa üb_6 T i ein Jani und zweitens kann Bulgaii6ns Lage nicht mii deijenigen Unga333B veiglichen weiden, weil es nicht wie Ungain für die Lebensrechte von mehieien Millionen abgetiennton. Vollcsgenossen'zu sorgen hat und sich auch geographisch und machtpolitisch nicht in dei gleichen.Be-. doutang; günst igeien Situation ÍJngams befindet. Abez abgesehen ni sí­vón muss festgestellt weiden. dass die diolomatische Aktivitást zwischen Budapest und den La dem dei Kleinen Entente-seit einigei. Z6it tatsaechlich einc staike Bclcbung oifahicn habcn. Dir> . Initiativc liegt dabci intcrcssantc rwcise beim rumacnischen Ausscnministci und bei dei Bukaiestci Ücgicrung, die ofícnbai von Bdgiad und ?iag gc­wisse Vollmachtcn eihaltcn hat. Das hat scinc Uisechc wohl daiin, c dass Rime.cni.cn mit dem ncucn Nrtionalitactcnstatut den Vcisuch unternommen hat, dic Voiaussetzungcn fül cinc Vcistacndigxng mit Ungain zu schafíenu Ungani ist bcicit, mit jedem cinzclncn Mitglicdsiaát dei Kleinen Entcntc cinen Nicntangiiffeoakt im Sinnc dcs cinstigen Kclloggpaktcs zu schlicssen, wenn dic Gcgcnscitc nicht nui Üngains Wchihohcit ancikennt und dic Büstungsb^schiecnlcungcn dcs Tiianonci Vcitiagcs aussci Kiaft sctzt,sondcin daiübci hinaus aueh in ent ­spicchcndci vcitraglichci Form Vcipf lichtungen zu «incm wizksamöö Schutz dei ungaiischen Mindciheiten übernimmt. Man wiid den Standounkt dei ungaiischen Bcgiciung vci­stacndlich finden., dass jc nach dei vcischiodcn-a Lage dei magyaii­schen Kindcihcitcn in dei Tschcchoslowakci, in Eumacnicn und m Jugoslawicn durchaue untcrschicdlichc Rccntc gcfoidcrtc und gc ­sicherr weiden müssten. Dei Ausbiuch dei tschcchischcn Sta"-t£kiisc hat dazu gc­fühit, dqse dic Vcihaiidlungcn zwischoi dei KLcinoa Entcntc und Ungam cihoblich kompi izicr tc i gcwoidcn sind, d.cnn dic ungaiischc Scgiciung kann den direkten Auseinandeisetzungen dei ungaiischen Volkegruope mit dei:. w . " . . • . Pragsi hegierung nicht voigieifén, sie kann. in ihiei Lage nui eins tun," sich die Lmdeiheiten­foraerung-en dei ungaiischen Volksgruope zu eigen. machen* Will die Kleine Entente wiiklich eine aufiichtige Verstaen­digung mit Ungain, so wélden nicht wohlgemeinte Ratschlaege des tsche­chiscnen öfíiziosus an die Adiesse Ungains hclíen, sondein dic Ei ­kenntnis Rumaenis und Jugoslavmcns,dass sic sich m dei Fiage dei ungaiischen Mindeihciten und dei Yeistaendigung mit Budapest nicht miö dei nationaloolitisch in cinci schwoien Knsc befindlichen Tschc­choslowakci identif izicicn könnon, Entwcdci dic Tschcchoslowakci ist bcicit, in dei Fiagc dei ungaiischen Volksgiuppc dei Budapestéi Rc­gieiung ein Mehi gegenübei den andeien Paitnein zu gebén, odei Belgiad und Bukaiest einigen sich mit dei ungaiischen ^egieiung vorlaeufig.nui alléin, wobei eine Klausel denl^bai waeie, dass die i'schechoslowakei dem Abkommen nach dei Lösung ihiei inneien Kiise und dei Befiiedung iki ihiei Völkeipiobleme beitiitt.Die Entscheidung hieiübei wiid alléi Yoiaussicht nach wohl in Bled fállon.

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