Bizalmas Értesítések 1938. június-július

1938-07-19 [1493]

M Ku/fciT/Vi Beili n,19.Juli./MTl/ , ^ . Die áeutsciieri Blattéi veiöffentlichen lange Beiiente aus ..lom. in denen dÍ6 Uinzelheiten des Besuches dex ungaiischen Staatsmánnei sowie die Tiiinksrjlüche Mussolinis und Imxédys wiedexgeseben weiden. Die Kölnische Zeitung schieibt zu de;n Besuch, dass sich' die Dinge im Donaubecken in dei letzten Zeit w6sentlich vexándert habén. Die Klemé Entente, die Ungain niedsiiislten sollte, beíinde sich im Vei­fall. in Stelle des italienische-jugoslamschen Gegensatzes ist.die Zu­sauimenaibeit getieten und auch Ungain, das in Jugoslavden nui eine ver- •• hiltmismassig o±i kleine Ixiedenta hat, hat diesen Weg beschiitten.. An,­deis stehe die Lago in der xscheclwslowakei, wo Ungam fui seina Mindére haiten , die ungefaehx eine Millión eneich en, zu kaempfen béreit istj In Budapest sei man Ubexzeugt. dass Ungarn in diesem Pioblem dena volj&n Beistann Italiens auf seinei Sei te habé* Nach italienisoher Ansicht seien die Hoffnungen , die man in Prag-immer noeh auf gewisse Grossmaohte setzen zu kflapen glauote, das grösste^íindernis für eine Bereinigung­des Nationalitaetenpröblems und es könne angenommen werdan, dass sión die Italiener in den betieffenden euiooaeiscnen Hauots taedxen in diesem Sinne veiwenden wexden. In einem Budapester Beiicht schieibt dasselbe Blatt,dass' die Herzlichkeit, mit der das italienische Volk die ungaiischen Staats­maermer bfflgittsste, nioht nui ein Akt dei Höfliohkeit sei ,sondem der • ' : altén ungariscn-italienischen Preundschaf t gebühxenden Ausdruck gebe. Zu politischen Piagen übexgehend meint das Blatt, dass sich Italien füi eine_besonders enge Ausgestaltung dei gegenseitigen ' Beziehungen zwischen italien, Ungarn und Jugoslawien einsetzen weide. Sínen, W6iteien Punkt dei lömisohen Besiziechungen düxften die Beziehungen zu Eumaenien bilden. Tn diesem Falle weiden Imiédy und Kánya wohl eineut auf die Torbed ingungi : hinweisen, die Ungain an eme deiaftige Annaeheiung knüpfen muss, naemlich die Andexung dei rumaenischen Mindeiheitenpolititk. Andoré xseits bemühe sich auch England in einem gesteigextcn Masse um dio Bessciung dei ungaiischeg. . Beziehungen und sctzt sich dcngc-" macss für dic Lildemng acs ungaiischen Mindcihcitcnschicksals in SioDC.n­büxgen cin. Aus diesem Grundé werde ungain in dicsei Fiage auch wcitorliin eine abwaxtendc Haltung cinnchmen. SicEei aboi wcidc die Romicisc insofein von nicht zu untexschac tzendex -bedeutung scin, e.ls dic ungarische Hc ­gicrung Gelegenheit habén werde, sich übei die Politik dei Achsenmáchte genau zu unterrichten, v/ozu ja ebenso auch die kommende Berliner Reise Imrédys dienen wird. Die Deutsche Allgemeine Zeitung schreibt, dass man in Rom wiederholt betont. habé, Italien habe niemals von Ungain den Ausdlritt aus dem Völkerbund náei den Beitritt zum Antikomintexnpakt gefordeit.Dennoch weide der Besuch als Ausdruck dei ?aiallelitát der-ungaiischen und italie­nischen Interesse n auch in diesen Fiaeen aufgefasst. Im Übxigen sollten sich die Besoiechungen im Rahmen der^Achse und des AbwehroaKtes zwischen Rom und Belgrád haiten und naűh Meinung des Blattes folgehde Punkte káli beirmalten: 1./ Die neue Lage, in dex sich dÍ6 Römischen Protokolle nach dem Anschluss befinden. Untex diesen Gesoxachsounkt falit auch ein even­tueller Ausbau dex Wiitschaf tsbeziehung-eh duxch 6ine Beteiligung Italiens sn dem Aufbauolan Inixedys. 2./ Die Stellung Ungaxns zu den Staaten dex Kleinen-iintente. Hier vexfolgt Italien eine systeüiatische Annáheiungs­politik. /Poitsetzung í'olgt./ ATWt, t

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