Bizalmas Értesítések 1937. január-március

1937-03-31 [1490]

fen :? H Kö/Dn B e r 1 in ,31. Márz. /fcagyar Távirati Iroda/ Die Deutsche Allgemeine Zeitung meldet im Zusammenhange mit den Belgrader Pakt aus Budapest im Anschluss an die Ausf ührungen, die Gráf Ciano einem Korrespondenten des Az Est gab: In ungarischen politischen Kreisen ist man dahin unter­richtet, dass G-raf Ciano in Belgrád den TAinsch geaussert habe, auch andere L&nder möchten dem italienischen Beispiel folgen. Wie man aus Belgrád weiterhin erfahrt, sind die dortigen verantwortlieben Kreise. der Ansicht, • dass Italien eine jugoslaviscn-un'arische Annáherung gern sehen würde. Man ist ir„ Belgrád uberzeugt, dass einer derartigen Anná­herung keiner le i tatsáchliche Hindemisse entgegens tehén. So hat sich auch linisterprásident Darányi bezüglich der Belgrader Rei se des G-rafen Ciano im Isti Újság dahin geaussert, dass der kriolg der italienisch­jugoslaYischen Besprechungen umso hervorragender sei, wenn man bedenkt, welche Schwierigkei ten und Hinderni sse sich den Verhanilungen der 'fest­Máchte tagtaglich entgegenstellen. lie allgemeine Stellunnahme Ungarns lásst sich vielleicht so zusammenfassen, wie es dieser Tage ein Buda­pester Blatt ausdrückte: die Freunde unserer Freunde können nicht unse­re Feinde sein, Der Budaoester Korrespondent des Berliner Tageblattes beschaftigt sich ausführlich mit eirem Artikél des Belgrader Pravda im Zusammenhange mit den Versuchen der Kleinen üntentestaaten, sich an die Rompaktstaaten zu náhem. Abschliessend meldet der korrespondent: lahrend des kurzen Zusammentreffend/s Dr. Hodschas mit Schuschni^ dieser Tage in Wien ist übrigens auch die Veraion verbrei­tet worden. Dr. Hodscha habe über seine Pláne glei chzei tig mit dem un- . , garischen Aussenminister v. Kánya undzwar in der ungari schen Provinzstadt Stuhlwei ssenburg verhandelt. Diese Geruchte - das mag an— schliessend noch gesagt werden. - wurden seit-her jedoch von kompetenter Stelle nicht bestetigt. B.T. le/Ke Bukarest .mároius .31. ^ . . M , Az Universul rövid Bador-jelentest kozol Bethlen István grófnak a Pesti Naplóban megjelent húsvéti cikkéről. A lap megjegyzés éhen hozzáfűzi a jelentéshez, hogy Bethlen István gróf, aki a legelkeseredet­tebb haráesa volt a magyar reviziónek, ugylátszik, meggyőződött.politi­kái a kilátástalanságáról és most intrikával akarja szétszakítani a kis­antant ot. Azonban ez a politikája, is csődöt fog mondani. Romániának nincs szüksége semmiféle kisebbségi egyezményre, mert a Romániai kisebbségek­nek jobb sorsuk van, mint a világ bármely kisebbségének. /MTI/

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