Bizalmas Értesítések 1934. január-június

1934-03-14 [1481]

í. . :: B e r 1 i n , 14. Maörz, /Uig. fel.-Korr,-^ureau/ Dif jermania sct.reibt: Italien hat seine Chance in leuzten Jahanen mit einer fást nervosen ^kti-itaet .-.hrsrenotmnen un£ versucht, im SUdosten das írbe von Versailles anzücroten, \eIohy -rfolge Mussolini nach jen römiscaon 3e­ipreenungen bescnielen sein -Áérien, stent nocr arai.Seine iussichton lassen sich höcnstens an den frühercn Versicherungen zu einer selbstatndigeren ita­lienischen AUsseápoli cifc absc.aetzen* Der anoif ránlö sis chez K'irs Mussolinis in den \oraUsge gangé non Jahren ist longsam abgefláut ? , 1 .. " '. Der Verstaunoíguns T ;ersuch f'úhrte zum Anschluss des Viermaechtepaktes im Frúh­jáhr 1933, aber dia Bemühungen, liesen Pakt in Panution triton zu lassen, siad^völlig gesc.eitert. /Berliner Pre-ssestimmen. Portse czang./ Die wirtschaftlichen Zugestaeadnisse, die man Ungarn uafür toejíiten köante, stehen ierenfalls in kelnem Veinaeltnis . zu lem aussenpolitisohen territo­rialen Verlust, den eine politische konzessionslose Aanaeherung an die Kiél­ne ián tente oder auch einen feil von ihr für Ungarn mit s^ch bringen würde. Ein wirtschaf tlicher* Ausbaa der Linie Rom-íien-íBudapest Kann Ungarn nur i/üllkommen sein. Aber auch hie r h*egt man keine übertriebene. Jfrwart ungen und werden ungarisenerseits selbstversoaendlich di«ü anderen lebenswichtigen wirtschaf cl icnen Intticssen vor aliem ge-enüber Deutschland sich nicht b'e­einkraechtigen lassen. Gömbös wird versuchén das Optimum für Ungarn heraus­zunolen, was' herausgeholt v.crden kann. nir glaubon"aber zu wissén, dass er sicn cabei aucn immer ies deutsor.-ungari schon Verkaelcnisses und ier íatsa­chex bevusst werden wird, dass ohne Deutschland das Jonauraumproblem unlös­bar bleiben muss. Das Berliner i'ageblatt beschaef tigt. <|fcch in einer aus .les stammenden Meldung mit dem wirtschaf tlicnen Austauschverhael tnis Ungarns ind Ösoerreichs und sagt un^er íinierem; Die Reisj des Bundeskanzlers Dr. Dollfuss nach Rom Spie­gelt sich auch heute in der österreichischen Presse in der von der ámtlichen iTaóhrichfeenstelién gebrachten Medergabe bestimmter Auslandsstimmon, vor Al­lém der ungarischen Blaeiter wider. "Sigene , Kommentáré fehlen dageaen, Wie in wirtschaftlicnen Kreisen eiklaert wird, suchte Ungarn in Rom eine T/Vrbesse­rung seines Handelsvertrages mit üsterreich zu erzieien. Der ungarische TTunsoh ist, das Austausdhverhaeltnis 1:2 zu Gunsten Ungarns zu verbessertt.--'Man ist der riuffasung, dass Dr. Dollfuss jetzt auf Draengen Italiens béreit sei, ein Verhaeltnis von 1:1,75 einzugehan. Ungam wolle seinen Getreideexport nach Österreich, der infolge der wsehsenden Seibstvers:.ra*ung..dieses Landes stafc gescürumpft ist, wieder inteasiver gestalten und dafür Österreich maschinelle irzeugnisse in grosserem Pmfánge als usher abnchmen,

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