Bizalmas Értesítések 1933. január-június
1933-01-09 [1479]
Wien, 9. Január. /Ung.Tel.-Korr.-Bureau/ Die bisher vorliegenden Linksblatter bleiben dab«.i, dass es sich bei den Waffentransporten in Hirtenberg um eine TTa';'enschiebun<* handlé. Das gestrige amtliche Kommunijtté wird als völlig > izulanglicher Abschwáchungsversuch bezeichnet. Die MittagsZeituag veröffentlicht ein Gesprach mit dem Obmann des Schutzbundes, dem Nazionalrat Qeutsch, der erklart, dass ent.-egen der amtlichen Fittellung Ín Hirtenberg nicht ein Gewehr umgearbéitet worden sei. Kö/n W i e n, 9. Január. /Ung.Tel.-Korr.-Bureau/Die Stunde veröff entlciht eine Darstejlung von informierter Sei te, die, sich im Allgemeinen dem Regierungskommunique folgt, jedoch die Frage als ungeklart bezeichnet, ob als übernehmer der zu reparierenden altén Gewehre und Maschinengewehre, die aus den einstigen österreichi sch-ungarischen Víaff énbe standén stammen sollen, der luft raggebe r Itali en bestimrat hat, oder Ungarn. Die Annahme, dass Ungarn das Bestimmungsland war, sei gev/iss nicht von der Hand zu weisen, - sagt die Stunde - besonders , wenn man die guten Beziehungen des Generaldirektors der Hirtenberger Pacronenfabrik Dr. Mandl zu den massgebenden Budapester Kreise... kennt, und sich namentlich der jüngsten Reise kand Is, cowie des PUrsten Starhemberg nach Budapest erinaert. Schliesslich oemerkt die Stunde: Ein '"affentransport von Italien nach U garn über Österreich wlirde gegen die von österreica zu beobachtende stri kte Neitralitat verstossen, ausserdem gegen die Bestimmungen der Fri ec erisvert rá ge. Der Abend sagt, wenn an der Wahrneit des. Regiérungskommuniques n i c nt gezweifelt werden soll, so ist die österrei.^hische Regierung zumindest schwer getáuscht Wordon. Auch diéses Blatt spricht von einem Budapester Besuch MandJLs und Starhembergs, und sagt mit Rinweis auf seine jüngsten Meldungen über die Spannung zwiscnen Jugoslavien und Italien; Die 7íaffensendungen Italiens an Ungarn sind der beste Beweis fur die Riohtigkeit unserer Darstellung. Man hali offenbar in Rom die Gefahr für giganíisch gross. für grösser als die breite öffentlichkeit bis-her annahm und beeilt sich mit den Vorbereitungen über Hals und Kopf. Es steht fest - sagt das Blatt - dass die r, reparatursbedürftágén Gewehre" sofőrt nach ihrem Eintreffen in Hirtenberg in der Patronenfabrik Mandle umgeladen und nach Ungarn mittels Aitomobile abtransportiert wurden. Von einer Reparatur in österreichischen Fabriken sei nicht zu reden. Die Begründung der Arbeitsbeschaffung, von der das Kommuni é spricht, sei daher nicht sticnhaltig. Das Blatt kÖndigt natürlich diplomatische Schritte auswártiger Regierungen,namentlich der Intente-Regierungen an und fügt hinzu: Die italienischen #affensendungen bilden fur die Staaten der kleinen Entente keine Überraschu;g. Man weiss, dass solche Sendungen nach Ungarn regelmassig erfolgen. Ss wird auf die jüngsten Sendungen von italienischen Bombenflugzeugen und getarnten Tanks aus Italien nach Ungarn hingewiesen. Schliesslich sagt der Abend; Italien macht bei éieser I'íaffensache ein geradezu glánzendes Geschaft, da Ungarn für jedes einzelne Stück der altén Waffen, die im November 1918 in ' italienische Hande fielen schwer bezahlen muss, Kö/Vi L § L o n d o n, január9 ./Magyar Távirati Iroda/A Morning fost bácsi levelezője röviden ismerteti a?.. Arbeiterzeitun" leleplezéseit az állitélag Olaszorsz:^gbdl Magyaróra ágba küldött negyven kocsirakomány fegyverrel. Vi/tt