Bizalmas Értesítések 1931. szeptember-december

1931-09-16 [1477]

r § P e s t e z s^é b c t,szeptember 16yk múlt héten pénteken este szociáldemokrata gyiiléát tartottak Pesterzsébeten,amelvet a rendőrség Propper Sándor beszéde közben,feloszlatott*Propper r arra hív­ta fel a munkásságot ,hogy szeptember 27-én vonul ion ki az utcára es is­mételjék meg azt a tüntető felvonulást,amelyet múlt év szeptember elsején rendeztek a szocialisták.Pesterzsébetcn és Csepelen most erőteljesen, folyik az agitáció a munkások között a felvonulás,előkészítése erdekeben. /'A/ Zur Information i e n , 16. 5epte~ber./üng. Tel.-Korc.-Bureau/ ?)er übenö hat einen laengeren Artikel unter dem Titel n "er steckt hinter dem ünschlag auf den D-Zug Bud pest- len?" und unter de™ Untertifel"Nicht die Ko^ur. isten, sondern ein Vorwand ds^it das otandrecht verh--engt werden kann." Das Blatt schreibt einleitend: Das Ereignis des Tages ist ein Beschluss des ungarischen lúinis­terrates, wonach das Standrecht und das Standrechtliche Veríahren, das Horthy i n Jahre 192C verkündet hat, auch heute in Geltung sei, " r eiter heisst es in de** Artikel: Es besteht der begründete und von vielen Seiten auch ausgesorochene Verdacht, dass dieses na^enlose Ver­brechen aus politischen Grundén von Kreisen pngezettelt worden ist. die unter den Herrschenden des heutigen Ungarns zu'suchen sind. i3s gíbt kei­nen Zeitungsleser in Budapest, der es nicht s onoe i*b a r findet, dass ein ganzer D-Zug in Trü^er gegansenist, die Schienen wie Schrpnelle ausein­ander gerissen wurden, die angeblich Höllen^-aschine jedoch, ein kleiner Fiber-Köffer und eine Taschenla^penbatterie trotz der explodierten zvei Kilogra™- Ekrasiir unversehrt blieb. Es ist schwer der Ver ^cht von der T i£nd zu vi/eisen, dass diese "Höllen^aschine" erst nach dem ittentat an )rt und Stella untergebrscht vurde* Gestern hiess es, die Höllenmaschine sei nach Jüterboger Kuster in England angefertigt worden, heute aber er­faehirt man, dass sie aus Budrpest. *stammt» -J "Die Herren Horthy und Gömbös wollten einen Vorwani habén, über Ungarn das Standrecht neuerlicjr"zu*'Terhíingen. Die politische Bedeutung des Attentates reichtj. zudem am 19. August orfolgton Rücktritt dos Grsfen B-thlen zurück. Damals wollte Grsf Károlyi, der jjtzige llnister­praesident den Sonvédminister Gömbös nicht in seine Rogierung sufnahmen, üm die HoTrschaft nicht eine™ Terroristen auszulieferru Er ™usste sich jedoch den Diktat Horthys und Gömbös fügén, da Horthy selbst erklaerte, .er selbst würde sofőrt zurücktroten, wenn Gömbös der neuon Regierung nicht mohr r:ngahöre.und in disew Palló musste Gömbös als Diktátor proklamrort werden. Der leitonde Mann in der neuen ungarischen Regiorang ist Herr Gömbös, der unter allén Umstaenden freie Hand „jcá ím Kampfe gegen dio Arbeiterschaft gewinnen wallte. Er forderte schon am 19. August die Verhaen­§ ung des Standrecht es jiber Ungarn, was ihm jeloch aus aussenpolitischen unet­taatsfinanziellen grundén /Ungarn verlangte eine Auslandsanleihe/ ábgelehnt wurde, Jefczt ist der Ans'chlag auf der D-Zug Budapest—íien erfolgt, jetzt konnte die Ptrderung Gömbös nach Verhaengung des Standrechtes erfülit werden. Das Standrecht brauche Horthy und Gömbös dazu, damit unter der líinisterprae­sidentschaft Károlyi keine Lockerung ihrer Macht eintrete. . •? Wenn man nun die Hintermp.enner deS" abseheulichen Attentates von Bia-Torbágy sucht, so sind si eben auf jenem Geleise zu finden, dif zu d em Rassenschutzlen und Erwrchenden der Gömbös' und Horthy'führt.

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