Bizalmas Értesítések 1929. január-december
1929-04-30 [1473]
/Fortsetzung des Artikels der Arbeiterzeitung/ JQ Da aber von einer sukzessiven ErhShung gesprochen wird, weiss niemand, wann die se sohrittweise Erhöhung ein Ende nehmen werde. Es folgt der Vergle ich der ungarischen militaerischen Ausgaben mit den österreichischen. (Dffiziell betragen die militaeriscnen u esamtausgaben in Ungarn im vorhaehrigén Budget 132.836.050 ^engő, in die sem Jahre 150.747.000 Pengő. Dor offentlich zugegebene Mehrbetrag wird alsó mit 17.910.950 Pengő ausgewiesen,XKXxx&2x. Davon enttaellt der Höchstbertrag ,12,739.200 Pengő auf die Truppén. Der Vergleich, der zwischen diesen Zahlen und den Zahlen des österreichischen Budgets gezogenwird, ergibt nach Fényes, dass in Ungarn alsó fast das Doppelte der österreichischen Ausgaben aufgewendet wird, Dabei sind die Erhaltungskosten des militaerischen Katrographischen Instituts in Osterreich nicht im Budgot des Finanzminisferiums versteckt, von den übrigen Posten gar nicht zu. reden. Noch auffaelliger findet dér ürtikel den Vergleich zwischen den Betracgen. wie viel ein Mann die österreichische Republik kostet und wie viel das sogenannto Königreich u ngarn* Der Artikel berechnet dass der Einzelmann in Osterreich. wo tatsaechlich eirk-^öldnerheer hesteht und die Mannschaften nicht im "ege der üssentierung angeworüen werden, 170 Schilling Monatsgehalt behieht. Dazu kommen noch^ Kleidung. freie Méhnung, verschiedene kuschüsse, wobei der Staat zwei Drittel der Verköstigungskosten kxtraegt Demgcgenüber ist os allgemein bekannt, dass in Ungarn im ganzen Lande jaehrlich assentiert wird und der Truppenstand nur im jege der Assentierungen angeworben wird. Am Ausschlaggebendsten ink dér Rcchnung aber ist, dass sich ;in Ungarn die Gebünren eines externen Soldaten mit allén möglichen ^Sschüssen auf insgesamt 108 Pengő gleich 133 Schilling peschraenken. Diejenigen, die in den kasernen-wohnen, erhalten monatlich insgesamt 30 Pengő und Vcrköstigung, ii/as beweist daher die doppelte Höhe des ungarischen Kriegsbudgets im Vergleich mit dem halb so hohen Budget in Osterreich? Wenn wir die Tatsache berUcksichtigen. dass der ungarische Sóidat immer noch viel schlechter bezahlt word, als der österreichische ? Mit der Beweiskraft de eingestandenen Zahlen möchte Fényes die Aufmerksamkeit der Pazifisten auf don bmfang der heimlichen Kriegsrüstungen Ungarns lenken.