Bizalmas Értesítések 1928. február-december
1928-09-27 [1472]
§ , . B . G n r 1 1 n ' szeptember 27./Magyar Távirati Iroia./ A feiá5?«í ÍSiíi S?°í f Z Í-í én o-yértelombcn, mint a berlini laV; ocsa ^ pornóknak a német hadgyakorlatokon való részvéoclovcl, Kommentárt azonban nem fűznek hozzá. Egyedül a Vorwaerts estilapja, az Abcnd, kockáztat mog o«y rövid éles megjegyzést Janky személyéről. 6 &J W i e n , 27. September. jfühg.Tol .-Korr.-tfureau/" Die /reilieit bringt einen grossen Artikel an der Spitze oes Blattes unter dem Titel; Gefahr einos ungarischen íiimarschesV Das Blatt verwoist auf die oareits am 15. Juli vorigen Jahres bestehende Gefahr einos Einmarsches c,or Nachbarstaaten und sagt: Dicse Gefahr ist héute grösser'als damals, denn die Lage Bxt ist d,rartig, dass sie die Ungarn zu einer Bosetzung des Burgenianőos goradezu herausfordert. Das Blatt setzt dann auseinaáner, dass sio von momanden darán gehindert werden würdon, weder von ÍHZHSÍKÍK Jugoslawien, noch von Humaonion und ebensowonig von der Tschechoslowakei. Vor den Tschechon habén dio Ungarn keine Purcírt, sie haltén dio tschechische Armeo minderíi'ertig und dio tschechoslowakische Ropublik nicht kassii konsolidiert geiug, um einen Krieg wagen zu dürfen. |ier könnte daher don Ungarn in <Ln Arm fallen? wenn sie unter cinem goschickton Vorwand in Burgenland cinmars chior- • ton um es zu bőset zen, Wdit und breit niemand. Und der Vorwand, d^n unsore Sozialdómokratio den Ungarn isi liefe^t, ist wahrhaftig derart, dass sia er die stillc Billigung der Wostmaechto fmden dürfto. Wenn es am 7. Október in Wicnorncustadt zu TJnruhen kommt und didse Unruhen, was unausbleiblich erschoint, sich nach Wion fortpflanzen. dann werden die Ungarn sagen, dass sio sich gegon die Bolschewisierung Ostorreichs schützon müssen. Wohl ist zu erwarton, dass die Wostmaechto protestieren, abe-r ihr S Protest wird so svlrkungslos bloibon, wie dor Prot^st gegoh dio Bosctzung Vilnas durch dio Polon war. Die Ungarn Wordon das Burgenland annektier..n und dabei dürf te os wohl bibiben. Wien 2á7. September. /ung.x i.-aorr.-jJurjau/ .Uie ü'roihoit -orr ibt in e-inem Artikel üb>.r die Kvorstehende Gefahr cines ungarischen iinmarsBhes in Burgenland, dass dio Ungarn ihre Aktion damit motívicren würdon, dass unter d^r sozialdemokratischen>orrsclmft dir ötadt bian zu in'm Z^ntrum der kommunistischen Agitation fur Ungarn und don Balkai g-word-n ist. Was Ungarn botriff t, so hat diós d r Prozess Béla Kuns unwid-rl-glich b.wies.n. Die Ungarn behaupten sie könnt n nicht duldon, dass Wionorncustadt zu cinem rőten aufmarschplatz gegon Ungarn werde. Sie word. n die Besetzung des Bürgenlandes als cin Gótot dor Sichorhoit für d'n von innen nach dem gewaltsamcn ötárz der ríaotcdiktatur ericntetun Staat hinstellen, Pűr diese Behauptung werden sie sicher auch das Verstaendnis Italiens fiadon* ORSZÁGOS LEVSUAR , M" 7 " K szekció B i e n , 27. September. /Ung.T.1.-Korr.-Bureau/ Die Proihcit behauptet, dass der tschochischo diplomatische Vertroter in iuion in nicht offiziellor Porm bei der östorreichi schen fiegiorung angefragt habe , ob am 7, Október Unruhen zu b, f ürchten se ion und der Mcinung Ausdruck gcgeb n, ob es nicht bssser waorc den Aufmarsch der Heimwohr zu vorbiet n. Diese Meldung wird von dur éiffiziösen Poliz.úkorr^spondenz auf Grund einer Erklaerung von zustaendigor tschechoslowakischer Soite als unDegrundbezcichnet. I „