Bizalmas Értesítések 1926. február
1926-02-20 [1468]
Wien. 20.Február /Ung.Tel,KorriBureau/ Die informatir nach Budapest abgesandte Meldung der Wiener í'euesten Nachriohten,wonach möglicherweise eine Unterbrechung der Uandelsvertr^gsverhanlhngon mit Ungarn aegen Schwierigkeiten bei eiuzeinen Zollpositicnen in Aussicht stehe ,• ist falsch. '' Wien, 20. Február /Ung,'^el.Korr.Bureau/ De;r Tag meldet aud Budapesti. Die Auffassung, dass die Frankaffaire nicht erweltert werden dür• fe, wird allmaechlich gemeingut allcr politischear Partéién,Was sich in den letzten Tagén im parlament abgoapielt hat,ist nur das, ^'achwehen dos Sturme8.Sicher ist,dass die ganze Affaire bei einer gewissen Grenze Halt gemacht hat und dass auch noch so begríindete Vorwur'fe gegen Baröaa,Teleki und Bethlen zu kein^r Erweiterung der polizexlichen untersuchung, zu keiner Aenderung des Systems fsahren werden.Die Auffassung ist all - . gémein,dass Bethlen auch die Frankaffaire überleben wird, Die Arbeiterzeitung schreibt zürn Dementi des üftg.Tel.Korr.Burcauo bezueglich des Legátionsrates Láng: Aus dem Tagebuch des Jankovich ging hervor,dass Láng mit Jankovich nicht in Paris, sondern in " v ien zusammen getroffen ist,Damit wird das Dementi für eine Bestaetigung, Wien, 20. Február /Ung.Tel.Korr.Bureau/ Die Blaetter veröffentlichen ein Budapester Te legramm der ^elegraphen-Compagnie,wonaoh Márffy dem Abgeordneten Györki gegenüber gestanden habe,dass die Bőmbe icr. 31isabethstaedter Kasino für Másaik be stimmt war , als er in Komárom weilte.