Bizalmas Értesítések 1926. január
1926-01-15 [1467]
Wien, 15.Január./üng.Tel,-Korr,-Bureau./ Die Stunde fragt in eine&± Artikel über dic Geldfaelscheraffare im Jahre 1921, wer die Personen öamals begnadigt hat. Sie sagt: Wir sind begierig zu erfahren, was die Begierung auf die Interpeklation Bislers zu erwidern hat. Der Abend meldet, dass auf Grund «iner Beratung bei Bethlen heute Mittag von der Staatsanwaltschaft die Hausverwahrung über den Bischof Zadraveoz verfügt wurde, femor die Stelligmachung des Baross' zur Polizei und ., » die neuerliche Einvernahme von Gömbös, -3prner dass Baross gestehen musste, dass das ungarische, Postsparkassenamt dem unter seinem Praesidium stehendcn Verband eine Beihilfe von 1.1 Milliárdén gégében hat. Die Neue Freie Presse briogt eine Melduog aus Prag, wonach in kompetenten Kreisen es heisst, dass die Militaerkcntrolié in üngarn verschaerft worden soll. ;t Berlin, 15,Január./üng.Tel,-Korr.-Bureau./ Zu do» im Matin ve röf fentlichtec Auszügen aus dem TagebunH des Obersten Jankovich, wo^er schreibt ; "Ich Iteise nach Berlin,wo mit Kánya helfen se 11" und "Nádosy hat über mich an Kánya geschrieben",schreibt die Vossiache Zeitung unter der Überschrift >• Nádosy's Berliner Vertrauensmann« : - Aus diesen beiden Tagcbuchstellen geht hervor,dass ( was in der Vossiaohen Zeitung behauptet wurde,richtig ist.Se ist erwi<-;een ,da33 Kánya, als er imungarischen Aussenministerium Generaldirektor *ar,dcrt eine aehnliche Rolle spielte,wie sein Freund Nádosy als-Landespclizeichcf in Ministerium des Innern <* rr\ und dass Koloman von Kánya seine ••. so wiohtiges Amt in 3udapest mit dem Gesandtenposten in Berlin nur deshalb vortauschte,um in Deutschland den Zwecken der Sech^radikalen zu dieneo.Dio von der Vossischeu Zeitung aufgcstellte Frage,ob ein solcher Gesandtof weiterhin in Berlin taetig sein könne,ist heute mit schaerferer Unterstreichung zu wiederholen. :*. Bercin, 15, J-anuar./Ung.Tel.-Korr.-Bureau,/ Zu den Tagebuchaufzeichnungen des ungarischen Obersten Jankovich,in dem es heisst ,Prinz. Windischgraetz und Nádosy haetten Jankovich eine Reisc nach Berlin zugestellt,we Kánya ; der ungarische Gesandte, helfen wird,erklaert der Berliner ungarische Gesandte im Berliner Tagebiatt,dass er Nádosy seit 40 Jahren kenne,Br haette mit ihm die g&iiche Schule besucht.Wenn davon die Rede sei,dass Janiaovích Hilfe von ihm erwartete,so könne daa nur die allgemeine Hilfe sein,auf die jcderungarische Staatsangehörigo Anspruch habe.Einen Brief von Nádosy ín dieser Angelegenheit habe er nicht erhalten,wie er überhaupt tton Nádosy seit laengerer Zeit keinen Brief empfangen habe.Jankovich sei auch nicht auf der ungarischen Gesandtschaft gewe sen. §Bukares t, január 14, Az Adeverul közli, hogy hivatalos körökből vett értesülése szerint koraiak egyes lapoknak ama hirei, amelyek a kisantantnsk Budapesten teendő demarsáről szólenaku Az érde!:elt külügyminiszterek a lépés megtétele előtt bevárják a magyar igazságszolgáltatás intézkedéseit, A demersot február végén.azonban mindenesetre megteszik, azonban nem Budapesten, hanem Genfben a magyar pénzügyi szanálás vitája alkalmával. «"vtrjt A lap jelenti továbbá, hogy i> • Stircea budapesti román követet kormánya Bukarestbe hivta a budapesti eseményekről való jelentéstétel céljából. Duca külügyminiszter az Adeverul munkatársa-előtt kijelentette, hogy a kisantant összehívásáról szóló hirek koraiak, A kisantant valószínűleg csak február 20.-án ül össze a jugoszláviai Bled-ben. /MTI/