Bizalmas Értesítések 1922. január
1922-01-03 [1452]
<* i e a, 2.Janaer. Der Ödenburger Heiinstsdl enat hielt heute eiae Sitzung ab, la der folgeade Kundgebung beachlossea wurde: Kit dem heutigea 2age let das Ab8timmua3gegbiet von Sopron von der Sateate aa Ungarn übergebea woráen. Der ödenburger Heiraatsdienst ételit vor aller V/elt nochmala folgeade T&taachen feet: Das Burgenland wurde ira Vertrag von Salat-Germain samt seiner Hauptstadt Sopron ohne Jade fíinsehrankuag Oöterreich zuge8prochen und d&s Ersuohen der üsterrelchiachen Delegation, la dein Gebiet eiae Volksabstimrauag zu veranstalteiü, wurde voa der friedeaskonferenz mit deci Hiaaeia abgelehat, dasa sowohl aationale, als auch wirtscha ftliehe Grundé zu eiadeutig für dle Angliaderung des Gebietea aa üsterreich sprochea, alB da3a dle Konferenz ein a Volksabat iramúiig i&x notwaadif ara ont ©a wurde. österreich muaate ein guazea Ji*hr láng verten, bie toitena der JSntente mit dara Friedensvertrag voa Triajáor: endlich auch üngara die gleichl&uteade Bedingung auf th>ergabe dee Ge~* v , bietea a* üst erre lflh riuferlegt wurde. österreicn ist inzwischea ríick % sichtBloa entv/aíf aat worden, ü&gara aber war lm vollea Beáitz aeiaer úíaífea geblieben und hauste lm Burgenlandé, das lat in élnem longat üst erreichiachon Gébiete, nach wi a vor alo uneiageachr&nkter Gebiet er, Aber nocfc achllmmer: Auch aaoh der ttatifizierung de8 FriedeEsvertrag©3 von C?rianoa wurde tagira entgegen de* Vextragabeötimraungex aicht entwafínet und eia ive^terea Jühr veret rioh, ia dessen Verlauf üng&rn Eerr dea öaterrelohiachia Burgenlandéi} verblieb und dl * Bevölkerung des Gebietea in rücka 1 oh| aloa er 7a is a dranga&li érte und ausaaagte. Al» ira Auguat 1921 endllof die Hetente darán gifig, daa Burgenland öetcrreich zu gebee , Hass Öngarn unter dea Augen der Satente oeine Baridén auf das Burgenland,: loa und die atehon ao hart gepriifte Bevölkerung wurde aeuerdi.aga blutl-^vverfolgt, "átraubt und ven ihren, Wchnsitzeii vertriabsn. pahliesaltfn fielen die"s Baaden auch aoch>ia Niederösterreidh und Stei.ermLi.rk eia.%tiitt, wie es ihre Pflicht C^j^^ea wCre, ősterreic''' "u.'id vor allém das Í3urge»lAnd vor dem uagariaehe r rfall zu aohützaa, haboc die 3iito^t«4ilchte niohte in dleser Hichtu:^ 5 ; . -a .^61 e h&bea auaserdem der öatérrelchischea Hoiójiswehr den Eir'.:lrfsoh iaa Burgealaa? verbotei; uad sso ö'jterreich d&r«ü verhladert, ^eiae Bürger lelbst vor den Bfltaditen zu sebützen, Ujag&rn aber wurde für 9éÍM B*ubzűge gíir roch *belobt„ Itilien hat namena der Bntentemüohta in gstnz v.illkürlicher ^bí* ünderung der Fr leden öv aít röge und entgeges der seinerzeiti gea aua ^rücklj • chea SauRzifttioa der Friedeaskonfereaz üsterreioh in Vénedig gezwungea, in eine VolkGabstia-mag für Sopron und dieaveht Umgebunstgemeindea eiazuwilligen und diese Volksabatimmung aelbet ffcfcd schlieoalich entgegea alléit AbmiuJhungea und ellen Hechtea qtatt t uater uneiagaachriakter Wirkaamkelt der ungariaohaa Verwaltung und Hegierur^sáew<, der Anweaenheit uagaricoher liilitara und Öandarmerie und unjter dem Druoke der aicht eatfernten Preiacharler uaí vor allém ^uch tmí Grund vollkommen gefalaohter Stimmlioten, Tauaende voa importiorten f BÍcht etimmberechtigten Personen h»bea abge8timot, Tauceade voa bodeaetfijt^igen Stimraberechtigtea wurden um ihr Stlmmreoht betrogea. Trotzdera dea Eatentemachten diea allea gewiaa bekannt war, habén sie dieae Abatimmuni; ta* erkaant. Trotz des von österreich eingebrachten Proteotaa gehea aie aunmehr dama, Sopron den Magyarén zu übergebea und beraubea ao daa Burgenland aeiner Hauptatadt, aelaea aaturgegebeaea Verkehramittelpuaktea, zerstörea alle Yerkehrswege und aeraohaeiden das gaaze Land ia zwei miteinÉintfér^kaum mehr ia Yerbindung eteheada Teile. Der Odeabur^er Heimatsdieaat proteatiert deahalb feierlicMt vor aller ííelt gegea dieses himmelsohreiende Unreoht, erhebt Binapruch gegea dieoe gaaz beiapiellose Yergewaltiguag dea Selbatbeatimrüuag-sreohtea uad ruft ia alle Welt hinaus: íVir iserden die Volksabstimmuag von Soproa vom 14.Dezember 1921 niemala aas zu Hecht beatehead anerkaaaoa uad ebenao nlcht die daraua abgeleitete und folgende Vergewaltiguag dea Abstirnmuagsgebietea áurch üngara. . § Páll., * fcmii. i«Ö.$XtU>;i^:.:i : mi--:; ágt^a n\ tud áUni b~ mmm j\SfiJUíút k?:X'hl?c-*6 icovaé : 4 j eiőxcs&oiwléiii&tii,A bodepe»U uolltiiiai besiet t*pm*$ér$l QOjK? a poooó utáni iBesráz'fccdtaUi* aeg nea iLlt c". c? ua, ;i« keTl' »iT6 hogy &% C8í'.tráa,»cs>»Jri köíeicdva a? ut??4C» -ftje,?t-. •• c, K.<*$yfii J >r3M: iv á-vÁtv . Öit45t« ^ ái sala izk hc»*u':*> ' vi' ••*«" ' l * V» i- e n , 2» Jan # / líeldung dea V.ioner Telegrofaa-Jio reapoudeiiü«#uxeaua / Ein Wieneíf Blatt brmo&te ma 30» Daaamber eina L'elíiung uber eluen angeblioneu tíberfall auí einaji Eireabnanaug ira Burö onl'-.*i«ia Oaroh Bawaffnett in Uulfom* Die coíort bel den Verwalbunga - und L'.illtaeratellen lm Burganlanda und an Ser Grenaa elnc^xeivetan aingeneijdan Unterauohungen naban ergeben, daaa dia tóeidung jeder Gxundlage antbenrt* / ü.í.I^B,/ • í r a 0 ' , 1. Januarw* lm Pozsonyer Dlovinski Peruik facft der minaterpraesid ent 'in cinam -Artikel die La^e d ^r Slovakei in z «i í'rsgail zuaamman, l/. Ist dia •'reihait der Slovakal g«alchert ntch dan 1-tzten Bagebanheltenin Ungarfl, die lurch dia Ki.bebur^er hervurgerufon wr*rdt,n 0 * Kan könna von n^uem aagan, die 31oaakai 8el in ihrar Int^rttact feat u-d alchar. An ihrar Luge ae.ndera al ch nichtg und kínná sioh auoh nichta aendern, nicht nur weil die ffngara ala Ötaat olu^Baecütig Bélen unű ohnniaechtig auf langa Zeit bleiben aardaB» Die •;r-:nz« int^rí^tionála Walt wisse beraits; daes dia Slovakei ein int ijrier3ii«r §íatanitall Tschnehlena blelben n'iaae, waa t'át dle Cr eg'efiwart ana»:U ngt antsohaldond ial. Die zweita ffrega B«1 ni ent mi jetv iohtig, was naalalloh in day Zukunft mi 4- dar ^lovasai aein arde, l&s Sokiokoal der siovakel li%a iQüataa in d,«r Ha»d der .,'uldik, vor allém aber bei de« 31ovata»« aelb3t.. AjTI" 0 /