Bizalmas Értesítések 1921. december
1921-12-23 [1451]
P r a g, 22. Desember, ' /fieldung des Berichteröt att ars 2es UÍEö/ Der das schreibt In einer Xritik des ungari seben Weissbuchs und dor Rede das Miaistere des Aeuss-arn Grafen Banffy; Was die ungiirische Regierung mit ihr«m aaiv^tendenziösan iyeis3buch ©rzielen wollte, ist klar. Sie wollte ihre Unschuld in dor Putsch&ffar© beweisen und die Schuld an dem líonflikt auf uns abw&lzen. Dies ist ihr nicht ge lángon, denn ... , Lö&en habén kurze Beine. Damit ist ein für allemal Beweis von dsr Doppslzüngigkeit der offiziellen ungarischen Polltik gégében. Aus der Rede des Minis tere geht hervor, dass doch die grosso Purcht vor der kleinen Bnteate ea war., di© die ungarisehe Regierung ZUÍTÍ Einlenk®n bewog. Wenn Gr^f Bánffy von sinem indirekten Ultimátum des Ministers Dr. Bsnesch spricht, so muss man fragén, selt vvann existiert denn in intíirnütionalen Beziehungen ein indirektes Ultimátum. Die ganze fíistorie iat sehr lehrrelch, naiüentlieh für dajs Ausland. Dieses kana nun seben, welchea der innere V.'ort der ungarisches Propagandabrosohüren über die Bedrüokung der Hiaderheiten in unserem Staut ist, vienn Belbst eine eo wiohtige Publikation, wie das Weisabuch, derart tendenziös bearbeitet ist. * i e n, 22.Dezecaber. / Privát raeldung des UíSilB/ 3u der líav&sMöldung, dass ein Unterausechuss der Botsch&fter-K.onferenz weisungen an di * interalliierten Generálé far die Anwendung des Ergebnisses der Volksábstimmung in Sopron ausarbeiten wird, erführt die Arheiterleitung noch: Es soheint, dass eine überprüdung doe Srgebnisses doch stattfinden wird,für die dio üstsrreichische Regierung der Botschafter-Ebnferenz ein sehr umf&ngraiches Materi&l zur Verfügung gestellt hat. Bie Entscheidung wird im Plénum der Botschafter-üonferenz stattfinden. Es fragt sí oli, ob das Subkomitee noch vor Weihnachton dem Plénum Bericht erstatten wird. Es muss die Catsache betont werden, dass die ííote der Botschafter-üonferenz, mit der di® interalliierte GeneacaűLsmission- ermachtigt vsurde, die Volksabstiomung zu versehieben, duroh unaufgeklart© Uraache sehr langsara von Budapest nach Sopron geiasíen ist, Ví i c n, 22. Doz ember. / Privát mai táing dea Ui'AB/ Bie Wiener Allgoi.-cine 2oitung schreibt: In einigen" östar r eiohischon Provinzblíituern war goetorn eine Depesche var üí fent licht worden, worin mitgeteilt wird, dass der italian iso he Minis ter des Aeusoern Marchsse della lorretta in der K&mner erklart habe, an dem Ergebnis der Volksábsfcimmung In Sopron sei nichts mahr zu anaern, die Frage von Sopron sei dsmit definitiv entschieden und eine Annulli&rung des Venediger Abkommons sei je ^ © na tan d 3 los , weil es ratifiziert und von allén Verbündet on anerkannt sei, Yíie wir erfahren, schreibt das Blatt v/eiter, hat Torretta diese Aaussarung nicht in einer Rede in der Kammer getan, söndern tlhlgen Politikern Hittellungen gemmoht, dio sich all.erdings im weaentliohen daniit decken. In Wiener polltiachen Kreisen ni3st man dicsen sum gröcsten Teil aus Innerpolltiaehen Motiven entsprungenen Aeusserungen keine besonderé Bodsutu^ bei, varweist vielmehr auf den Beschluss der Bo t sc ha fter-2onf erenz , ein Subkomitee zwecks Applikation der Ab stimrnung elnzusetzen, fenn zur Stundo aneh noch nicht bekannt ist, ob dieses Kcciitao den Östérreiehiechen fünschen Rechnung tragen werdő, so gilt es doch als ein günstiges Symtom, dass dieses Komitoe überhaupt eingesetzt "wurde. l*Ür eine blosse Anerkennung der Abstimmung vjare dies wohl nicht nötlg gewe3en. ** i e n, 22.Dezember. / Priv&tmeldung des T3TKB/ Bie Presse^stelle des Ödejiburger Hóimatsdienatee verüffentlicht-- folgende l.iitteilung: Die sogenannte Abstimmung hat in den Soproner Gon ein den trotz des Torrors nachstehendo Ergebnis se gehabt: /líier tói rd die offizielle Vorlautharung des Abstimmungsergobnissos mitgoteilt, bei jeder- einz el nen Gémei ad e, die für öst orreich und für üngarn abgegebenen 3tima#n in Pro zenten aus^©drückt/.2i e Pressestelle bemerkt dazu, das3 alsó in den Landgemoinden üaterreich, obgloich es kelne Agitation trelben durfte, und obgloich die líotare auch hler die ffahlerliston auffrisiérten, den Leuten mit Gewalttaten und líiederbrennen ihre a 3esit zes godroht wurdé. fast 54 Pro zent der Stimmen bekommen, Eine magyarisohe Mehrheit weist blosa das magyarische Hagycenk auf, das üst orreich solber in S&Int-Germain nicht gefordert h»t, ferner das loroatische ICoph&za, und die kleine Ortschaft Boz, von wo schon vor der Abstimmung ITachrlchten über ganz ungeheuorliche JíllschTingen der Wahlerlisten gekommen waren. Sonst wurde durchwegs mit Mohrhait für üst erre ich abgestimut. Besondars erfreulich ist das Ergebnis in igfalva, v;o trotz der Wühlereien des magyarischen Seniors Scholtz dio Magyaron nur 148 Stimmen erhielten und in Harka, das den Magyaron im gansea 55 Stimmen brachte, Es habén slso 63 Pros<snt der Bowohner im strittigen Ab st immungs gebiet bekund ot , dass sie bei Qst orreich sein wollen. Bei einer im Burgenlandé durchgcführten Abstimmung vfürdé don 1.1agyaren eine vernichtendo'líiedarlagov-bevorst éhen. Bie deutschen Beaiern in der Umgebung Soproné haben'""zmr den^Soproner tafalsonviadel nicht korrigieron- können, habén abor darch ihre Abst imuung allgomein verstanul ich dargetán, daaa es fíir die Magyaron im Burgenlandé nichts zu holen gibt. • Sí e "x i k ö 22.T)ézefiiber/wolf f, y Die A'rbeitei- in áf Puebla habon die Sowjetrepublik auagerufen/UTKB/