Bizalmas Értesítések 1921. december

1921-12-21 [1451]

Becs, aeoember 20. / A 1SS| magán jel öntése/ A 7/iener Moigenzeitungnak jelentik Prágából: Take Jones cu, az uj román miniszter­elnök, a Gazette de Prague bukaresti munkatársa előtt nyilatkozott azokról a hírekről, amelyeket magyar részről agy úllitólagos magyar-román unió tárgyában azárnyra bocsájtottak, Hem lehet képtelenebb, vagy aaz­telenebb dolgot kigondolni,-mondotta a minisztereinek - mint a Magyar­ország és Románia közti unió, Osupán Románia : ellenségei köréből ssár­mazhatik ez a terv, amelynek az a célja, hogy elhidegülést teremtsen Hománia és a nagyantant, illetve a kisantant államai között* Romániában nem akafc senki, aki ne volna tisztában avval, hogy _ ilyen unió az orazág romlását és a nemzeti egyesülés megsemmisítését jelentené. Az erdélyi románok még élesebben tiltakoznának ellene, mint a régi királyságbeli románok. Egyébként nem pártolná azt a tervet sem Anglia, sem Franciaország, már pedig tudvalevően a magyar trón kérdését osupán az ő hozzájárulásukkal lehet megoldani. A románság egyesítésének kivi­vása után - mondotta a miniszterelnök - mi megmaradunk a magunk határai között és nem gondolunk ilyen fantasztikus tervejtgetésekre. f 5Tz o C"á : cEeceaber: r 20>~ A Tistfa'áH&r ös "szög J é^'tf~ ölll^razűiibaa''á^szdrbtfc augusztus -23£$-án jo^alaaul ismét eIore : . es á^áfós tiiláaíTüQábaü l^őTiintegy ^5 t /j00.ka|asz.ri%41xs holctavx, . -mmé^0^"Á&^ing^'W^^%^ er*és~a szerbek »% m^^J^Mz^ százezrekreméaö "kart ófoSpjf 4 W^ilMJí ^^^i^fe— tferiSlSfó Wm^tS^t^ySxm éle? mely szer int iatéc.eö©|. fei.jLi.atu ieríiíet^eU a foshoz/Való visszacsatolása <Wek"teca.«, An y Paris , 19,Deaember. Liberté Be ist darauf hin, dass lm Au­geriblicke, da Ungarn die Ergebnisse der Soproner Volksabstimmung mitteile , die österreiehisohe öffentliehe Meinung die Vorgange in Sopron nicht mehr alB recht8gültig betraohtet. Die Uberstürzung.mit der die interalliiorte Generalskommlssion, vorgegangen sei, habe die Volksabstimmung sohon rein ausserlich entwertet. Das Abkommen von Vé­nedig, das entgegen dem Vertragé von Saint-Gormain ein Plebiszit an­geordnet habe, habe übrigena die Rauniung des Plebiszitgebietes von den ungarisohen Truppén angeordnet. Zur Ent3cheidung der Botschaf t er-Kon­ferenz sei für das Plebiszit ein Sermin bis aum lü.da.Mts.vorgesehen gewesen. Als nun die interalliierten Generáló erkl&rten. dieses Dátum nicht abwarten zuwollen, habe osterreich seine Kommiss»re zurückberu­feru Das Abkommon von Vénedig selbst sei dadurch ver le tat worden, dass bis zum letzten Augenblick ungarisehe Truppén im Plebiszitgebiet fest­gest elit wurden, /UTÜ3/ Wien, EO.^ez ember./privatmeldung des UTK3/ Die Arbeiter-Zei­tui^ berichtet, dass 2000 Studenten der Chemnitzer Bergakademie vom Soproner Bürgermeister Thurneranlásslich der Abstimmung Heimatscheine ausgestelit erhiolten;3000 and ere Leute bekamen eine Beat atigung, dass sie schon langere Zeit in Sopron weilen und dass sie daher stimmbe ­rechtigt seion. Als 8lch die österreichischen Kommissáre hierüber bei der Ententekommission beschwerten, wurden ihnen gesagt, die Kommission könne sich nicht mit jedem einzelnen Pali befassen, was der Stadtma­glatrat bestatige, müsse sie anerkennen. Die Arbeiter-2eitung berichtet ferner darüber, dass die ungari­sohen Truppén sich neuerdings in der neutralen Zone aufhalten und zwar wurden ungarisehe Truppén südlieh von Paxhhagen sowle östlich von ^ói­torony auf gest elit, Diese liegen in ier neutralen Zone, di e zu betreten den ungarisohen Soldaten genau so verboten i3t, wie den österreichi­sehen.Als sich eine österreichische Patrouille in das neutrale Gebiet verirrte, wurde sie gefangen genommen und misshandeit.Von verlaaslichac Seite kommen der Arbei t er-Zei tung líachridaten zu, dass die Banditen drohen, auch im besetzten Teile des Burgenlandes wi eder einzafallen,wenn osterreich die Abstimmung von Sopron nicht anerkenne. In Cinfalva, in H&rka und Kohlérihof wurden Banden in betr&chtlicher StCrke festgeat elit, diegut bewaffnet sind. Der Banditenführer Héjjas hat seinen Sitz in Kecskemét. Die Banden beginnen jetzt wie der mit Requisit ionén, woruntas besonders die Bevölkerung bei St.Gotthard leidet. In Sopron sind zahl­reiche Offiziere in Uniform und Zivil angekommen, die als Bándenführer bestimmt sind. Der Pfarrer Tóth von ííörbisoh in der Kahe des lleusiedler­^ees wurde der Spionage überwiesen. Er hat naoh der Besetzung des Bur­genlandes die Stellungen und die Stíirke der osterreichischen Truppén den Ungarn verraten und auch gegen osterreich Konterbande getrieben. Er wurde verhaftet, II e n, 20.Dezember,/Privatmeldung des UTKB/ Unter dem Titel " Magyarische Schwindélei" berichtet die Arbeiter-Zeitung: Die Magyaréi habén sich nicht alléin auf ihre Terrormassnahraen verlassen, sondern daneben auch eifrlg die dücmet en Schwindeleien verüht, um den elnen oder anderen Sohwahkenden zur Abstimmung für Ungarn zu zwingen. Bekaantlich habén sie Plugzettel verteilt, die den Anschein erwecken sollten, aaes sie vom Vo 11 zuga aus sc huss der burgenlandisohen Kommunistán stammen.Darin ?íurde angezeigt, dass man naeh der Vereinigung mit üsterreieh den ausge­fressenen Bauern und Gewerbetreibenden schon zeigen werde, wieviel es geschlagen hat. Aber noch viel bezeiohnender für die ebenso gemeinen wie dummen magyarischen Schwindelkünste ist ein Plugblatt, das einen Aufruf der burgenlandi sc he n Deutschen an die deutschen Brüder enthalten soll. Darin werden die Deutschen in Sopron aufgafordert, nicht nur im eigenen wirtschaftlichen Interessé, eondern auoh aus Idebe zu den übri­gen Deutschen für Ungarn zu stimmen. Dann heisst es wörtlioh: Wönn Ihr bei der Abstimmung auf die deutsche Treue vergessen würdet, würdet Ihr uns übrigen Deutschen in Ungarn empfindlich schadigen, Man würde auch auf una mit Misstrauen sehen und uns wenn wir für die Rechte unserer iluttersprache eintreten, Euere Untreue vorwerfen. Seid Ihr wahrhaft gute Deutsche, so beweist Ihr das am bestén, wenn Ihr uns nicht verlasset. Haltét darum treu zu Ungarn 1 Dann werden die Deutschen von ganz Ungarn einander die Bruderhand zum Bunde reidhen zur Auf­rechterhaltung unserer deutschen Kultur und unseres deutschen Volks­tum8. Wir wollen es der Veit zeigen, dass das Víort von der deutschen Treue kelne Phrase ist und dass man in Ungarn ein guter Staatsbürger und dabei auch ein guter gesinnungstüohtlger Deutsche sein kann. An dieses Plugblatt reiht sioh würdig ein anderes, in dem es heieat: Ein österreichischer Staatomann machté in unserer Stadt folgenden Ausspruch: Die ödenburgar sollten Blödeuburger heissen, wenn eie sich nach osterreich sehnen wurden. Die Arbeiter-Zeitung bemerkt dasu.die ödanburger w&ren nicht so blöd gewesen, auf den blöden Sehwindel der Horthy-Magyarén hlneinzufallén, wenn man sie hatte abátimmen lassen und nicht Leuto aus Györ und Budapest. ORSZÁGOSL£VÉLTÁK£

Next

/
Oldalképek
Tartalom