Bizalmas Értesítések 1921. december

1921-12-18 [1451]

Wi" e u . 17 e Dezeiaber. Die Politische Korrespoadeoz schreibt; Eine Auslassüng. der Tribun a ^W^l^lg^.?;?^. Frage und drüokt. diü fleinung. auf, Österteica habé sich uintei Vorwaéudeü verschánzt ürn den Vollz.ug.d8s vene.dig.er Protokolls * ?í.**3SSdern Das Blatt ni nőit weiter SteUung* gegen . apgeb­liV^sW^ichische versüche/dle-Sohuld für die Stwicgtung der westuw«:ar ischen" Frage aür ítallen zu.waelzen. o; _bs aandeit Síoh Uierum forwürfóvón denen der eine die» JrüDgsr,vergatigeu­heit* Détrifíf; dec' zweite" aúnimmt'. Österreich sebé in. dei k i>alie> ÖisoS^Eoliták die s^buld. für: die latóte Geeialtung.der soüíouer irage Vas den Vorwurf betriíft^ie.^sterreiohiacue íeSerSg habe'die DurcMünrüng desjeáediger protokolls ssbo­tiSrt so Siíd dieser restlós dürctfdie tatsaechliohe Hal­tung der ősterreichischen Politik widerlegt. Die öaterreiehisohe Regierung hat stets die loyale Durchführun.fl des Venediger Protokolls aagestrebt und die beste Basis hiefür liogt darin, dass gewisse Vorganga in üngam, wie die Oktoherereignisse, Österreich vielleicht mehr ala einen blossen Vorwand geboten hatten, den 3od<sn des Veriediger Protokolls zu verlassen. österreich hat aber in diesenrfür Ungarn aueserordentllck kritischen Tagon das Venediger Protokoll nicht f&llen gelassen. Sinwandfrei ist ferner die korrekté Haltung österreichs durch den Beschluss dea ősterrei­chischen Hat Ionalrat es bekundet, der d*aa Protokoll, ohwohl es einen Verzioht auf vertr&gesmassige Rechte beinhalte, dennoch beigetreten isti, allerdings von der notwendigen Vorausset2ung ausgehend, dass die argsten Miaastande, die nach einwandfreler Berstellung im Ple­biasitgebiet herrsohen, wie der fortbestand der aagsrischeB Ver­waltung, die Anwesenheit ungsrischer Sxecutivorgane, die vollkommen unrichtigen und teilweise gefalschten n&hlerlisten, sowie Misa­st&nde, die dem Geiste und Yibrtlant des ^enediger Protokolls wider-) sprechen, beseitigt sein wurden. Wenn österreich von dieseci Stand­punkt auo eine kurzfriatige Verschiebung der Volks&bstimraung vorlang­te , so gesohah ea, urn diese Uissbrauche, die bei ihrem Port be stand das Plebiszit zur Paxoe aachen müssten, wenigstena in ihren schwer­sten Eirscheiningsformen beaeitigen zu können. Zudem Vorwurf, österr reich suche die Schuld für die letzte Phase der Sppronor írage auf Itallen zu überwalzen, muss bemerkt werden, dass die öffentliehe Mai­nung österreichs stets die Intentionén• anerkannt hat, die den vvie­derholten üeschlüssen der Botschafterkohferenz zugrundé lagen, die ja auch in diesem konkréten Palle dem ősterreichischen Standpunkt Rechnung getragén hat. Die österreichisohe öffentliehe Helnung hat jederzeit mit 3-enugtuung die Politik Italieaa zur Kenntnis genommen, die durch die Persőnlichkeit des italienischen Ministers dea Aeussern irnmer von dem Geiste der Mediation get ragén war. Besohwerde wurde aber geführt und musste geführt werden gogen die tatsachliche Gestaltung der Dinge lm Plebiazitgebiet and nur diese ist es, die österreich zu aeiner jüngsten Entscheidung veranlassen musste. Eine teilweiae An­erkennung der Abstimmung hatte die öaterreichiache Regierung vor dem NatIonalrat und vor der geaammten öffentlichan Meinung österreichs nicht verantworten konneh und so war es der einzig mögliche Sohluss, den Österreich ziehen musste, wenn es seine Organe aus Soppon mit der Srkl&rung ábberiefm d&sst,die Abstimmung in Sooron und Umgebung keinerlei rechtliche Bedeutung habén könne. /üTKB/ J R J °^ m >J e * Desembtr* Bpoca borichtet, dass Minis ter aez Aaussern della Torretta in den fammergaengen über die Sonro-­ner jmgelegünkéit befragt wura\ Der Minister lehnte jede Veront­wortung far die dortégen Ereignisee ab, da es sich um eine Sach e handlé, die in den Wirkungskreis der Botachafterkonferens und aer Generalsmission fal le. In den Couloirs wurden die Remühungen italiens t sinen Aufsohub su erlangen dargelegt, und die Bereohtigung <Us osterreiGhischen Protestes gegen den Verbleib der unqarischen truppén anerkannt. Saemtlicke Blaetter referieren über die Bem­nungen der klemen *ntente einen Blook der *achfolqestaaUn su llh^iV*' f°P°, 2 * Bojnano richtet Anuriffe gegen die Consulta und schreibt dasá Áartenhaus von Vénedig eei eingestürit. Das Blatt beaauert die Passiviiaet Italiens gegenüber der Note Witms. Die­Ví>J&ÍV« 9 \V+ 9 J 9 VA lt /ff e mW/ di ^ an der Jetzisen gaenslichen &nt~ j remdung österreichs./UTKB/ Wien, 17 # ^ezember. / Privatmeldung des UTKB/ Der Aband schreibt: Horthy hat wieder einmal den Versuoh gemaoht, dia öffentliehe Meinung In Amerika für sich zu beeinflussaa. Er hat eehon früher einmal versucbt dies durch den Grafen Paul Telaky zu errcichen, der aber von dac Arbeltern in Kewyork und Chicago mit Sohimpf davongsjagt wurde, San hat er den Juauiten­pater Bangha^den geiatigen Pührer der ohristliohen Partéién üngarns, nach Kewyork entsendet, Die ungarischen Arbeiter und Vertreter der Judenachaft In Amerika habán bereits eine JSingábe an Harding geriohtet, in der verlangt wird, dass Bangha, der ürheber der Massenmorde in Ungarn, axas den Vereinig­tan. Staaten ausgewiesen werde. Bs wird weiters verlangt, dass eine Unt ex­suöhung gegen die Einwanderungsbehörde in EIB.S Island geführt werde, da es n.nbegreiflich se.i, dass sie einen Mann,wie Bangha, zur ^andung zuliess.Bangh iet mit vier anderen fésülten und sieben Ursulanerinnen in Hewyork einge­troffen, Er weiss welehe Stimmung gegen ihn herrsoht und hat sioh daher nocli nicht in di e öffentlichkeit gewagt. Wien, 17«Dezcmber. / Privatmeldung des UTKB/ Das Heue Wiener Abendblatt meldet aus Kismarton: Zg&lreiche hier wohnhafte Peraonen, die in Sopron abstimmungsberechtigt gewesen waren, wurden an der Ausübung ih­res Stimmrechtes verhindeit, indem man ihnen keine Stimmlegitimationén gab oder Budapest er Polizisten und líochsch&ler sie nach ihrer Ankunft in Sop­ron nicht smr Urne gehen liessen. y — . f

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