Bizalmas Értesítések 1921. szeptember

1921-09-27 [1448]

I* sobmerzlioherantrüstung fragt das österreichisehe Volk f wie lange Jiöah -d§eser Dpfer^die una aaferlegt sind, tw*Ü fortdauern sollen unaer Volk diesel Unreoht zu erleidan hat, Dieae Prága lat umso baraohtigter, weira daa Jtraftavarhaltnlaa la dleaer Tragődie ina Auge gefasat wird. Auf dar einen Seite ateht öst erre ich. gin entwaffnetes Land, nur auf den Sohutz 3chwaoher Gendarmerie und Polizeiatellea.auf zur Verteidlgung zahlemaaa- * ungenüKender Wehrmaoht angewi esen.iin Land,dem dia Slagar genae, nachre^^ Mit gröastenyStrangé werden dia JBntwaffnungsvorsohriften öatér­rel ch gegenüber angewandet und noch heute forsóban Internationale ÜherwaeEungaorgane in Wien naohjob der Buohatahe dea Vertragee erfüllt sei,Dia Zahl der von uns abgeliaférten Gewekre wird nooh immár ala zu gering erachtet.wobei formallá Ultimátuma gestellt werden> ala gel­te es, una die Waffen für den von uns gapianten Angriffskrieg aua den Handen zu windan.Andera in Ungarn.Von dort aehen wir eine atarke Organisiertheitiwokl ausgerüstete Armee und einen derartigen Überflusa an Waffen, dass sogar die Gendarmerie ^rtillerie und JÉavalleri© be­aitzt und die von amtlioken Budapester Stellen gebildeten Banden kln­réiohand über Waifaa,Maachlftjge fl wehre und aonstigedkri agamat erlal ver- . fügén. Die kri égeri schen Rüstuagen Ungarns sind offenbar dar int eraatio­nalen Kontrollkommission entgangen. Die Entwaffnukg im österreiohiachae Staat e wird in der für die Vert rag aarfüllung feiarliok festgesetztaa Stunde beginnen t von den berufenantnt ernatlbnalan Organem in aller Porai und gutgekeissen. Jíun aehen wir ura einer sorgffiltig vorb ereit aten* vielfach duroh ungariaohe Truppén unteratütatan Bandenbewegung gegen­über , Wir müssan nicht nur das Land wagen unserer miaderwertig auaga­rüsteten Sóidatan und Sicherheitabeamten preiageben, sondern auoh trotz unserer kritiscken finanziellen Lage Millionen für den Schuta unseres bedrohten Stammlandes opfern, Muss da dass österraichisohe Volk nioht an die Geltung von Redkt und Gesetz im International en Leban verzweifeln?. Das Burgenlaad % das österreiok feierllcn varsprookan iat, staht nooh immer untar der Herrsohaft der Banden.Kit beispielloser Se­duld harrt österreiok der Erfüllung der seit Jahr und Tag immer wieder aufges oh ob enan wirtsokaftllohen Hilfe, Es wird Jetzt in sei nem Beoht auf das Burgenland bedroht und wird duroh die Vorg&nge an der Granze und hlnwegs der Grenze taglick neu beunrukigt, Ea muss offen gesagt werden, dass Geduld und fterven das österreiohiaohan Volkes einer enor­men Belaatungapróba auagesetzt sind und dass dlesea Volk sick aohon ala M&rtyrer seines Vertrauena zu der Internationalen Gareohtlgkeit fühlte Die Portdauer der gegenwartlgen Zuatanda, l&sst nooh eine vél­tére Gefakr nioht übersehen* Wer die vleienfausende von Plüchtlingen, die aua dem Burgenlandé nach Wien und Hiedorösterreioh strömen, sieht, kann sich der Beaorgnis nioht erw-Ghren, dass aua dem glücklichen,duroh den Pleisa seiner Bevölkerung reiok gesegneten Burgenlandé ein ausga­sogenes,durch Raub und Plündarung vérárait as Land wird und dass die Be­völkerung, die sokutzlos dem schrankenlosen Terror der Banden auage­setzt Ist, den Mut ver 11 art. Auoh das burgenlandié oka Volk hat sich auf Internationale Vart röge und auf den a tarken Arm der diese Vertragé ga­rantierenden Grossmachte verlassen und ist heute nicht nur durch wlrt­achaftliche Vereleadung sondern auoh dúrok aeeliaokan Zusammenbruok bedroht. Európa wird sick seiner aittliohen und moráliséban PfIlont der Erfülluhg der Prledensvertrőge duroh geaetzllcke Lösung der bur­genlandischen Prage nickt entsiehen können, Das östarreicklsche Problem, das sohon vorher sohvierig war, ist durb'h die viederholte Verzögerung dar Kreditaktion nooh weiter veracharft worden; Dsterrelche Anapruok auf das Burgenland braucht nicht erst begründelízu verdén, er wird von allén anerkannt,aber bisker ist seitens derjenígenidie über die Macht verfügen, diesenvAnspruch Geltung zu verschaffen und Gerechtigkeit in dlesem Tel le Europas wieder kerzustellen,in keiner wirkaamen Art -«*T sichtbar"gamaoht worden, Ungarn bringt es zu wege, von österreiok Garantian zu verlangen , aber nioht österreich,das alle Verpf lichtungan aus dem Prie­den8vertragebia zur SelbstentEusserung erfüllt, let es, von dem Garantien verlangt werden dürfen. österreich ist es vielmehr.das,eke es sick über velche Zugestandnisse immer schlüssig werden kann, Garantien verlangen muss dafür, dass es im ruhigen Besitze des ikm gesetzlich gehörigen Öe­kletes,nickt gestört werden wird.österreiok wartet auf T a ten der Gereohtie;­keit und der Vart rag stren%.^und auf Internationale Handlungen zur Sl­okerung der ikm zugesagten Grenzen,, sowie zur endlleken Au^richtung seiner virtschaf 111 chen Lebensfaehigkeit, Die österreichisehe Hegierung vendet sich lm Bewuastsein ikres guten Hecktes an alle -"atiokfcu»n,die •lek geraden Sinn für Reeht und Ordnung gawahrt ha ben. öst er reiok hofft, da 88 sein Huf nickt ungah#±t ; / verhallen wird. In dleser neuen Walt,die von den Slagom aufgerichtat wurde,muaa es doch nooh Eichter geben£ die dem dohra aehen beistehen ,damit er in seinen Rechte nicht Yergew»ltigt werde. / üTKB/v W i en.26 0 Septeiober/privatmoIdung des UTKB/ Die Blaet­ter beriehten die Besetzung von Kisamartor* durch die Aufstaendi­W i"e n ,áBc.Sbptember/PrívatiDelduug dés UTKB/Das Deut­sche Volksblátt meldet • Der itali on is ciíe und der ungarische Gésandte spráchén gestern keim Butideskarizler Sclíober vor 0 g8ka:­Letzterer MJEMKKSIEE^B übérmíttelté den von Införmierter utiga^. "rischer Seite schon vor einigén Tageii áiigeküridigten Vörsclílag eines Austausches des Öebietes von Sopron geeen das Kömitat Mosón' .,PfIicht" unserer Regierung gegenuber den von Seite der Ungarn immer wieder unkerecktígterweisé erhobenen porderungesj vón 3 1/2 Milliárdén Kroijén wirdn és sein, auf die von den Hiederöstérréiohischen Stáéndén clor ungarischen'^KXI^SZX Köí)igin-.fltwé Elisabeth vorgestreckt .und Jon Ungarn ni© zu* rüok-gózahítéh, 40.000 Göldgulden zu r verweisen 3 und auf derén endliohé fíückziahlüng zü bestéken . Wir müssen mit allém Nach­drück darán érínnérn,dás3 dié niederbsteíreichischér) Staende wiéderhoit Ansíréngungeri' gemácht'Jhaben ^ um von Ungarn weuig­stens dié Rückstollung des Kapitals zu erlangen,jedoch leider ohne Erf ölg;wéil esdie Unjarn vörtíöffllch vérstáödén habén; die aus ehpolítischen"Őchwierigkeiten des Horrscherhauses ihren. Zwecken diesntbar zu machcq, I j e n 27. September. /Privatmeldung des UTKB/, Dia Arbai­teraeituug achreibt: Was wir vorschlagea, ist ein Versuch. der ®inzlg möglíche Verauoh.einer friedlichen Löaung. Scheitert er, kann und will A» die ungarische Regierung trots aolckem 2ugestaendn.Ie;3ihre Vertragapflioht nickt erfvllen, dann kann nur noch die Gawalt üer taoheohiachen una jugon­slaviseben ^eere die Raeumung lestungarns erzwingen und darum habén wir sebon seit aehr langer Zeit den Vorachlag der Volksabstimmung mit. einem anderen verknüpft; , Bigste Terstaendigung mit Tschecfcien gegen kolrtny f <4fc 9 T sonderbar gerade von dem wollen die Chriatlicksozialen mehta ho- . r«n und dieser sonderbare Wideraprucb ist vielLeioht die Srklaerumg dafür, warum der führende karlistische Plügel der ohriatlichsozialen Partei Jetzt auf einnia1 al3 Verrat ausschreit,wozu er aalbst vor gar nicht len-

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