Bizalmas Értesítések 1921. szeptember

1921-09-26 [1448]

Wien, 26.3eptaab er/Heldung das Beri ont eratat tere des UTKB/ In einer geatern abgehaltenen Sammlung von Plüchtlingen aus dem Burgen­land wurde,, wie die .Beichspost schreibt, über Antrag des Direktora Botteneieiner unter lebhaítam Beifall einhellig eine fíntsohliesaung angenoamen in v/elohe es heisat: Wieder elnmal ateht die burgenlandi sebe *rage vor einer ernsten und gefahrvollen Krise. Kan hört von Intervea­tionen und Yermittlungsvorschlfigen, die alle darauf hinauslaufen öater reieh ura sein gutes,ihm in den Priedensvertragen von Sainte-£ermain und Trianon gew&hrlsistetes Heoht und das Burgenland oder richtiger ei­nen Téil desselben um die langersehnte Befreigung vom magyariBchen Joch zu bringen, Wir wollen nichts von élnem derartigen Handel mit Deut schen wissen und weisen je den Geuanken mit Entrüstung zurüok, d er mit der Preisgabe Ödenburgs und damit mi* der Preisgabe von über 30,000 Deutsehen in verdatsEiander »eisc spielt* Wir habán mit Empöruflg von dem Lei tart ikel dea Wiener sczialdemokratischea Blatt es vom 24, ds.Moaates Kenntnia genom­men, in jelenem die sozialdamokraten ödenburg dem magyarischen Moloch in die Arme werfen wollen, Unter dem Vorwande der Demokratie schreiben sie von einer Absticuaung des ödenburg^r Volkes und wollen dieses aus dem Bur­genlandé herausreissen und alleir^tehend jeeisgebea. . * Frif, 26.3eptember/keldung des Bericht erstatters des UTKB/ £zum burgealfiadischen Kompromiss schreibt die Tsoheohoalovenska Politika zu dem Vorwurf einiger Blatt er, dass die Presse von der Zusammeakunft des Aussonministers Bsnes mit dem osterreichlachen Bundeskanzler nicht rschtzeitig unterrichtet wurde, dass die ungarische Regierung der Bitté um^Toimittlung auch die for derűiig beifügte, vorlaufig Stillechweigen zu bewahrenjiTschechosloveaskn Bspublika aagt, dass sich dia tscheoho­slovakíscae Hepubllk bemüht habe, dea schweren Konflikt zwischaa dea beiden i'aofabarstaat en im veraohnliehea Siane auszuglelchen , ist das beste Bementi über die faataetischea Gerüehte über angebliche Abaiohtea der kleine.n Entente, besondars dor Tsohechoslovakei, in Ungarn bewaffnet einzuschrelten and diese Gelegenheifc zur Beaetzung des Burgenlandes und zur Brriohtung elnes Korridora zwinchen, der, Tschechoslovakéi and dem Köaigreiohe SaH.S, ©uszunützen.Ji , x^ye^s»'V«<«.feU*4*>őt\rGfi (U**sdA>**st<^ Wien, 26. September. Einer hiesigen Korrespondena zu­folge versammelten sich gestern aahlreiche Flüchtlinge aus fastungarn sva éin^r T'rotestkundgebung. Es wurde eine Entschlieesung einstiomig angenommen,ia welcher gegen die Preisgabe Soprons protestiert wird, durch die Westungarn in zwei leben3wichtige Teile getreaat und die ein­zige Eieeabahaverbiaiung zwischen den aördlichen und dem südlichen Tei­le^de3 Tandes. wegfallén würde. Die Versaranluag 3tellte an die Regierung und an masgebende Faktorén die Forderung,an dem Béschlus3. des Auaschua­aes vom 2-?. Ausnist festzun^lten.daaalxi Verhandlungen n^it üngarn er3t nach der 'tbergábe des ganaea Öeterreich zugesprocheneir Gebietes ein­getreten verdén kaan, und dass es sich auch dann nur- aaaptz±nr van ge­ringe Grenzberichtiguagea, keines£all3 aber um eine Preisgabe Soprona handeln' kann ,/TB/ • W i e n , 26, September. /Privatmeldung des UTKB/, Tas *eue Voatagblatt meldet? In diplomatischen Kreisea wird bervorgehobea, dass alle bisheri.iíen T >rauche, ia der weatungariachen Frage vermi ttelai einzugreifea, voa der Voraussetzung ausgegangea sind, dsss ^eatuagara vollkommea und wirklich geraeumt sein müsse, bevor aa rir«kliche Ver­hnndl tagén gedacht werden kaan, Wenn die ungarische Regierung , wie sie in ihrer Note versichert, nicht im Standé ist. die Haeumung Westungaraa vorzuaehmen, weil die innere politiache Lage m Uag*ra diea uamög­lich maciié, so hat sie sioh aiedurch augleich vérhandluagauafaehig erklaert.Mit eiaer Regieruag, welohe für dea Fali der Durchführuag voa Vertraegea mit dem Zerfall ihrea Uknle* áront, kann raaa zu keinea Abtnachungea kommem, die irgead eíae Gewaehr der ErfüHuag bieten. uabei ist es eine Frage für sich,ob die ungarische Regierung aioh wirk­lich bereite ia der ünmögliohkeit befindet,ihrem billen Geltung su ver schaffea. B é o s , $8?pt»mher 28, /A MII magánjcl*ntés*/ A tfon­tagss*i timgnak i*l°niik trágából; Ifiv*lesőnk beavatott forrásból arrél értesül, aogjt Ben^sn m as as ajánlata, amelyben a közvetí­tő szerepét vállalia Ausstrai és Magyarország közt a nyugatnaayar­or3sági sértésben, jóval túlmegy az olasz javaslat on, meri nem" szo ritkosik pusztán a békés közvetítésre, hanem fegyveres erővel késs Magyarországot a trianoni szerződés meatartására kötelezni abban az esetben, ha eltávolodnék a kö zve tiiő j avaslat alapjától. «ie S Vér a ,it 6 lu !! g 8 vorI" i faÍgef e "lfer4n 1 8ol!te! 10h der Basis M o s k a a, 25, September, Die feste üaltang der Sow Jetregierung, die aioh in der Antwortnote an Polen geaussert hat, erweokte bei den líeu­tralen einen guten Eindruck, Der lettische Korrespondent der Pinnischen Zeitung teilt mit, dass raan in lettisohen Kreisen von der Kögliohkeit apreohe, den polnisch-ruseiechen Konflikt auf friedlichem lege za regein. Jlaa sagt auch, dass vial© Mhrer der rassisehen Weissgardisten Polen ver­lassen, da derea 0rganiaatícnen, dert kain geeigneteo Torraln fandan. /UTKB/

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