Bizalmas Értesítések 1921. szeptember
1921-09-16 [1448]
]">*r ung«ríssche Bandenkoamaadent trug en seiner Kopfbeíeokrag' das Abzeíchen der Srwachenaen Uagara, einea grflnea dreieekigea Sohild alt ei aeas gélben Doppelkreuz. ^trohschneihst eine genaue Personebeachreibung aoFohl iea Kommmndanten ela a<ich der ungeriaohen .ffiziere, die ebenfal.a daa Abzeiohen der Erwaehenden trugen, geliefert. Die GenerslsJroram? ssion lm Burgenlandé kann aus dieaer Aussage Strohschneiders daa Nötige eraehea 0 nie Jagűleiter and Teilnehraer , be^ondcrs aber ihr geistiger FÜhrer gehőren za leuten, die wihrend der Zeit der ungarischea Ráteherrschaf t die oaterreichi3ehe Gastfrenndsohsft in üea in Anspraeh nehmen un für das genosaeae Aayl nicht geang daaken fconnten. Die österreí chische Re* gieruag hat selbstverst linc lich niehts versáumt, fleaa die Aua«8ge -itrohschneii? srs flen díiploaiatl schen Vertretern der Groö^müchte uaterbreitefc weríe. e GenertlsJcoraaisaion in 5de»rburg wird et^aigé UnüchuldabeteuerAngea unő lüge nmelduagen sa der Eancl di eaes Materié la richtig zu ocurtellen vi^sen. /UTEB/ W i e n, 16,September,/privatmeldung des DTKB/ , ^ „; 31 Q Berliner Zeitung am Mittag meldet aus München: Die Mitteaiungen, die gestern im Übe r^achumgs - Aus sc huss vom Jr 1 ^? 8 ! 1 , 3 ^ a « f Grmii1 schriftlicher Darlegung des Staatssékret ars für öffentliche Ordnung über das Bestehen eines versehanzten Kappistenlíestes in Bayern gemaoht woiden sind, habén grosses Aufsehen erregt Tn München^habén die die Wirkung gehabt, erganzende Einzelheiten in dié uifentlichkeit zu bri ngen, &eben der innerpolitischen Bewegung seht seit görauroer_*eit ei.ie gr osspoliti sche Intrigue her, aie gleichfalls ihren •^itz in Bayern, in der Uahe von Rosenheim, hat. D as Schloss Heubeuern da3 der Gernahlin des Generals Hervat von Bittenfeldt, geborene Grafin * Degenfelöt gehört, ist seit langem als Zusammenkunftort einer Reim von hochgest eliten Persönlichkei ten bcltannt. Auf diesem Schlosse laufen die F&den des hochpolitischen Planea iusammen, der auf eine Vereinigung von Bayern und Ungarn, unter Einbeziehung Deutsch-öst erreich, auf die Schaffung einer süddeutschen katholischen Monarchie auf die Restauration des Hausea Wittelsbach abziele, Der ungarische Staatsv ervveser Horthy ist in den letzten Monaten haufiger ^ast auf dem Schlosse gewesen, offenbar nicht blosa zur Erholung, Genf, 15.September. Zur Prage üer Aufnahme üngarns in den Volkerbund schreibt Jounal de Geneve an leitender Stelle; Die Anhaenger der Universalitaet des Völkerbundes erlebten an der Haloung Ungarns eine amso grössere Enttaeuschung als sie die ürsaohen hiefur in der magvarischen Hátion selbst suchen müssen. Seit den blutigen Sreignissen im Burgenlandé untorliegt es kelnem Zweifel mehr, dasö die Buclapester Hegierang sich üer Ausführung des Vertrages einfach widersetzt.Víenn sie dies Anfangs hinterlistig tat, so hat sie.in die Bn°-e getrieben, die Maske abgelegt und ist höchstens béreit den Priedensvertrar nach ihrem eigenen Gütdünken auszulegen.Biese Haltung *iegt umso schwerer, als sie nicht gegen die Sieger, sondern gegen eino gleichfeJ.ls besiegten Staat gerichtet ist und selbst wenn der Volkerbund über die Vorst ellung en der IQeinenuEntente h:nv?eggehen könn te mit dem Hinweis,einer durch die Peindseligiceiten gegen Ungarn gefássten ^esorgni.ís, so kann er doch nicht die Stimme üsterreichs übsihören.Es ist somit nahezu gewiss, dass die widerEpenstigen Kagyaren durch ihr eigenes Verschulden getroffen werden. /UTi.3. / S i e n, 15. September, /Privátmeldung des ÜIKB/ Der Abend meldet : Die ungarisc'he Regierung hat angeblich Ostenburg von sei nem -rostén cnthoben und zu sei nem Hachfolger als Befehlshaber der Truppén in V^estungarn den General Hegedűs ernannt. Hegedűs ist ein Gegner der Earlisten, er war es, der gelegentlich des Osterputsches nach Steinamanger im Bamen Horthyé entwendet wurde, um dort Kari. zur Rückkehr in die *chv?eia zu bewegen Der Umstand, dass von Budapest aus ein Mann von so ausgesprochen karlistenfeindlicher Gesinnung nach v/estungarn entsendet wird, wird als Ánzeichen dafür gedeutet, dass die Budapester Regieruns di e fbsicht nabe. ihre Abenteurer-Politik in dieser Prage aufzugeben. An hiasiger amtlicher Stelle sind heute früh über den Stand der westungarischen Prage keine neues Eachrichtan eingelauf en, Man wartet hier noch irrmex auf üie Entsoheidung des Botachafterrates. V« i e n, 15.September./Privátmeldung des UTKB/ Die ArbeiterZeitung meldet, die Ungarn setzen ihre Lügenpropaganda gegen üsterreich fort. Heate meldet wieder das UTKB. zum Beispiel. dass in ám natürljch aioht exietierenden Brucker Interniertmgsláger Gelseln, die bekanntlich nie ausgehoben worden sind, untergebraoht seien, die dort von Kommu^isten beschimpt und ^erfolgt wurden. Weiters meldet e es, dass ein pen-aionierter Oberst Pirkner misshandelt rcurde. Diesen ungarischen Lügen steht die latsache gegenüber, dass die Horthybandan ihre Plünderungen lm Burgenlandé fort setzen" und östérreichische St aatsangehörige misshandeln. So wurde der Magister Heinrich Schimek aas *iener-Heuatadt in ödenburg ic einem Einaelgeffingnisse verprügelt and dann unter Kolbenstössen an die österreichische Grense befördert. Er erlitt einen Bruch des líasenbeines und schwere Kopffverletzungen. P r a g, 16,.September,/LIeldung des 3oricht erstatt ers des? UiTlLB/ I^arodny Listy mel'len aus Munkács; dass der Cberstuhlrichter von iáunkács Elima, der von einiger Zeit nach Polen geflüchtet ist rr .?.hdem "'er eine Millión Kronen unt erschlagen ham) als Spion in die Bien^te iji' ungarischen Regierang getreten ist,