Bizalmas Értesítések 1921. július

1921-07-28 [1446]

Wie D ,28» Juli D /Privameldung des UTKB/,. Die Volkszei­tung befasst si?h«in ihrem heutigen Leitartikel mit der bevor­stehenden Übergabe des Burgenlandes und knüpft daran einen An­griff auf Hegedus c Das Blatt schreibt; Hier waere einmal ein Wort mit dem ungar i sehen Finanzminister zusprechen«, Herr ftoland Hegedüs ist ein setr beweglicher, lebensfrischer Herr«, Gr spricht sehr viel, halt jede Woche et paar Reden und auchseine Minister­schatt haelt ihn von einem gewissen Draufgaengertum nicht ab«, So weit sich diese haeufigen ministeriellen Auslassungen — und seien sie noch so dicke --mit inner politisehen oder finanziel­len Fraen Ungarns besohaeftigen, bat uns das nicht weiter zu bekümmern« Wenn aber der feurige Roland es für gut befindet,zu­weilen auch uns % zu at akiereh, so mögen wir es doch von nun an für geraten erachten, diesen Furioso ein wenig zu besäenftigen und seine Ausführungen den Tatsachen anzupas en«, Auch das Ex­trablatt besehaeftigfc sieh im Leitartikel mit der Angliederung des Burgenlandesund sehreibt unter Anderem; Auch als Besitzer des Burgenlandes haba> wir die Politik nachbarlichen ßinverstaend nisses zu treiben, die beiden Teilen allein frommen wird, Dass am Ende Waffengewal, anwendet würde, um den Vertrag von Trianon in Bezug auf das Burgenland illusorisch zu machen, halten wir für ausgesehlos­en 9 und lacherl i eh,zugleich. So romantisch, wie sich ihn seine aergsten Gegner vorstellen, ist Herr Horthy gewiss nicht „ Er kennt die Grenzen und den Ausgang einer solchen Unter­nehmung wohl selbst am besten«, Nein! Das Burgenland wird fried­lieh und als Frucht realer Politik sowie massvolTer Einsieht zu uns kommen. W i e n , 28. Juli. /Privatmeldung des UTKB/» Die Wiener . Morgenzeitung hesehaeftigt sich in ihrem heutigen Leitartikel^ unter dem Titel- Ungarn Versprechungen mit den Verpflichtungen, die Ungarn aus dem Friedensverträge von Trian on erwachsen p Das Blatt schreibt unter Anderem; Ungarn will; seine Armee u i cht ab­bauen , weil sie as Organ ihrer Revanchepolitik in Bereitschaft bleiben soll und weil sie in den Höf; nun gen auf Restauration und Machtstellung einen breiten Raum einnimmt 0 Die Befürchtungen aus diesem, nur allzuberochtigtem Misstrauen haben die.Rp tente veranlasst! die Raeumung Westungarns in Verbindung-mit der Ruck­gabe von Pees zu tringen, wobei es sich von selbst verseht „dass vor der Angliederung von Pees Ungarn gewichtige und von der En­tente kontrollierte Gafäntieen dafür werde geben müssen, dass es keine Repressalien politik betreiben werde. So lange diese Bürgschaft nicht besteht, darf die Bevölkerung dieses Gebietes nicht an Horthy übergeben werden 0 •m — <m i ¡ . I W i e n,' 28* Juli 0 /Privatmeldung des UTKB/; Die Tageszeitung meldet aus Berlin: Die Deutsche Zeitung veröffent­licht den Inhalt eines polnisch-französischen Geheimabkommens, nach welchem xswx zwei polnische Divisionen im Falle neuerlicher Unruhen in Oberschlesien von den Franzosen inhalier Form zur Hilfe gerufen werden und bis zur Korfanty-Lmie vorrücken sol­len« Dies ist in den Besprechungen zwischen Korfanty und Briand in Paris abgeschlossen worden. Die Franzosen erwarten, dass Snglaendeir und Italiener sich in diesem Falle den vollendeten Tatsachen fügen werden 0 - W 1 e u. 28«, Juli«, /Privatmelduug des UTKB/• Das Neue Wiener Tagblat* médet aus Prag; Wie die Wola Rossiji aus Warschau berichten, bereiten die Allpolen einen Staatsstreich vor, welcher den Sturz des jetzigen Staatseheis Pilsudski und die Einsetzung einer gemaessigteren Regierung bezwackt„ Die Ak­tion wird von den aarikanijschen pilen unter Führung paderewskis finanziell unterstützt«. An der Spitze der Aktion steht der be­kannte polnische General Haller p mO MB iWt

Next

/
Oldalképek
Tartalom