Bizalmas Értesítések 1921. április
1921-04-13 [1443]
i RI«t^ • i ?/. Á I 1 * * t »Prfli« 32- A MI- szikraiáviraU,/ \« *í\gvájcsi iávi rata azTint Svájaz arr* kérte Káxalv kirélvt aogy v¿J*s«*aa tariózkodáai h*lyéiil igy máSk traa^t! J 1 I fe b0^tLtin* n JÍh^^ ri b/So ^ eia9ri & pe sehen age ntur/ rStä ™ 9rüt «»*t.ia gebracht hatease si* Karl IV j-i *• >^ l * i « n , 12 .April. /Privatmeldung des UTKB/ Pie "«ui frei § Presse neidet aus Genf; Bis Frage,ob Exkaiser Karl aooh r . nach Prangins suraokkehren könne t ist noeh nicht entschieden. Buchten die 9 pan i sohe Sbgiermg dementieren Hess, dase sie den früheren Kai ser Karl eingeladen habe,nach Spanien su kommen, scheinen von frans ös i scher Seite lebhatte Bemühungen im Ganse au »ein um für Karl den ihm bequemeren Aufenthalt am Genfer See su erhalten. Auch das kierlkalonatiohalistisehe Mouvellee de Muon beschuldigt heute die Schweis der Ung es tlichke i t. Die intereeeiertan Kreise aen Egon, in dessen Beeirk Karls bisheriger Hohnsits Prangina liegt,haben Sohritti f»r die Wieders ulassung Karls unternommen, Der Bundesrat wird aber erst nach Be endigung der Unters uohung Uber die Auereise Karls,die vor poli tischen De par teme ni geführt wird,Seine Be^chdüs» so über den weiteren Aufenthalt festsetzen,eo dase alle Meldungen a die von gewissen Mitteilungen des Bundesrates an Karl au berichten mssten,unr ic hiig sind. *«•> fien, la,April /Privatmeldung des UTKB/. Die Meue Freie Presse meldet eis Genf/ Der unguri eche Gesandte in der Schweiz, hat eine ihm »en eeiner Begier ung übermittelte -$Mot» nach Bern ge4 sandt,tn der den Schweizer Bundesbehörden in Erinnerung gebracht wird,dase Karl »an Mabeburg noch immer König »on Ungarn i st,und daee nur die mgenblickli ohen Ums tuende ihn daran hinde m.die B» g íerungs¿ gemalt in seinem Lande auszuüben. Ausserdem wird darin die ¿i tte ausgesprochen ,Kar 1 bis auf weiteres §asifreund»ohaftf auf setoeeiserim schem Boden su gewahren, mm. m Wien, 12. April /Privutmeldugn des UTKB/. der Genfer Berichterstatter der Arbei tsrsei tung schrei bt: Die Überraschung aber das if taumhon des ixkönigs in Ungarn war hier einmütig,nicht aber waren es die Gefühle,mi t denen man der nächst en Zukunft entgegensah. Katholisch Konservati»e Kreise wünschten ihm Srfilg und ihnen schlössen sich im Stillen auch jene Ml aus anderen itagern an f denen die AhWesenheit ae s Königs in der Tohwei* wegen der Mabsburgi sc he n Intriguen nicht angenehm war. Das Stimmungsb ild o eränderte sich indessen rasch,als an dem Misslingen des Unternehmen» nicht mehr su zweifeln war .und die Buckkehr noch nicht erfolgte, führend der Bundesrat .der sut.aohst bereit war,den Exkönig wieder aufsunehmen^um Komplikation neu in Mitteleuropa su vermeiden,daneben aber auch + weil er die Sin« sei hei ten der Abreise feststellen soll te Mies man in den breiten bürgerli ohen Kreisen aar auf hin.dass Ka^l die Qaitfreundschoft der Schweiz au ss braucht habe,und daher am besten gar nicht mehr hieher zurückkehren sollte,, Man kann annehme n,dass das Iferbot der waadt» Idindt echen äegierwggegen die Sinreise Karls auf französische Mn<* Wirkung hin rfolgte,wonl in der Meinung?dass Karl dann überhaupt • nicht mehr ' foteketchwei z zurückke hre,und infolgedessen eine ünitr* suahung öder die nölheren Umstände der Abreise nicht stattfinden wird, Mach niesiger Auffassunf bedeutet nämlich die Ablehnung der Smreise aurch einen Kanton,dass i& auf aie Einreise überhaupt oersichtet werden soll,Ah der Fremae auf das Iferbot nicht reagierte # dtff aie enagiltig ablehnende Haltung der Sehweis das natürliche wäre gewesen* Obwohl der Bundesrat betont,dass Karls Aufenthalt diesmal nur vorübergehend sein kann ,i st es noch frag Ii ch,wie lange er dau*rn wird. Die öffentliche Meinung «die atesmal durch aie Saltung der Sozi aldemokrateñfsutreffenátx, »um Ausdruck koinmt^wlrd darauf' dringen,dass er möglichst kurz dauert. Jn der schwe iberischen Presse wurde Karls Abenteuer fast einstimmig perurteilt. Die ge.*ohlcssenerf Haltung der Parteien im deutschösterreichischcn Mationalrat hat be i d-r Öffentlichen Meinung einen günstigen Ji/i*. druck gemacht* Abtrugltoh wirkte allerdinge ein Artikell Dr ¿ Fun« der» im Vaterland vom 5.April,m dem behauptet wurde,die Bevölkerung Deutechösterreichs sei bei der Machrioht über Karls Reise in ruht* aer Erwartung geblieben und Viele hatten das Ereignis mit offener %eu*e begraset* Sin grosser Teil der Bevölkerung habe in dem fr-y . aeheinen dee Trägers der Stefanskrone in Ungarn di e ¿offnuno auf eine * i e der gutmachung aes an dem her r sc her begangenen vnraefttee gesohvn* ^mm P 8 r i s . 12. April., Sn, seinejnteview mit dem Exkaiser karl berichtet Sau er wem nochtf, dar Exkaiser..habe auf den Friedens ver such angespielt, der in der breiten Öffentlichkeit noch unhekan)rt sei^Es handle sich um die Korrespondenzim f ebruar 1918 zwischen dem Praesidenten Wilson; und Exkaiser arl tt der den amerikanischen Staatschef spontan seine Zustimmung zu denvwesentliehen Inhalte der 14 Punkte bekanntgegeben habe. Wochenlang sei der Meinungsaustausch zwischen Wien und Washington im Gange gewesen.Die VeröffentlichuAg der vertraulichen Briefe ebs Prinzen Sixtus haetten dann die Fortsetzung der Friedensbemühungen unmöglich gemacht, /UTKB/.