Bizalmas Értesítések 1921. április
1921-04-06 [1443]
! ÍÁCi! M4iL € } y r<51 J«l«tlk-.: ¿Étft Sigray Antal I Hy«g«tBagy«yoj;gz«g főkoraáaybiatoaa álláaárdl l«»o*oo tt« /V¡Tl/ ..V*. + x . í ^ á r f « i április tijA MTI tudósítójának **Jf? * a ÍÍE lra,a ' ¿i* 9 **** s <tJté öiBonytalanságban pan Károly király valódi ss ánáékai felül, de ast hissi, hogy a király hamarosan elhagyja a* országot* A ssenátusoan, ahol meg ke*d%ék a ?5ÍÍ n a ^ lpo2í **ly**tről, as Intransigeant Jelentése ase* *á»Í JíVrf**?*, fog előtérjessteni Kösépeud r opa helyse tárói A lap v21 desmanes tartja, nogy Br i ana pár hu» samt fog vonni Görőgorsság és Maoyarorsság kösöii és ráfog mu~ Jutni arra, hogy lehetetlen megtagadni egy nép kívánságát, ha as Oisonyos király alatt akar élni, de ép ugy lehe tetlen megenged' V A nli\l 9 n SV%. 9gy kirá¿ M 0 W akarata ellenére üljön trónra* ^fCMaago fribune esennt Károly király felmutatta Br i and le X/íhiJK y ä 1 a / r r f i9la miniszterelnök ho&záj&ml as ő restau* í? f* * t'Mlről megállapították, nogy as hamisítvány, Több t ap .i a *L lr ^a, nogy^a királ y Magyarorss&gi ujjába és a lelélha* misitásoa Sixtus pármai hereeg is oele uan severas» * As Inror» *i a tl 0f L ÍVŰT 1 ^oirata^essámol as angol külügymini sster nyi* Í«A ril ,1 a *}*/ y ssermt Anglia a.magyar kormánynál tiltató* kommentár nélkül t iösli a kis*entente ultimátumát* Sgvedul a Dail lelegraph tessi ast a megjegysée t, hogy Károly király utj a valóssina^leg meg ssorosaúbra fogja fasni a köteléket a kis-entemte államai kösött* - A Times**tmt Ssombathelyről keltesve a követ ke* soset írja: Karoly úetegsege nem diplomáciai fogáé* A királyt egy angol aatonai orvos is megvissgálta* Soha a Kísértés nagy. fároly mégis elutasít, mert nem akarja\ hogy magyar vért ontsa* na* érettte* - A Mornmg Post sserint Károly renaesni akarja a eiviiista.kéraéeét, mert Somjában pénzügyi nehésségei vannak, «»7,2? 2Sf?Lí f SÜ??^ Hí irJa i h0 M a *«9y*r Iggúimisták most avval vádolják Merthyt, hogy. magának akarja a trónt* Wien ,6. April, /privatmeldung des UTKB/ Die Korrespondenz Herzog meldet: Der Zug, in dem Exkaiser Karl die Fahrt nach der Schweiz antrat, hat heute um 3 Uhr Bruck passiert. Der Aufenthalt in Bruck betrug ledigliöh eine fiertel Stunde. Nach Unterbrechung der Fahrt in Frohnleiten hatte sich der Btirgermeister von Bruck,Pichler , mit einer Anzahl von Arbeitern nach Frohnleiten begeben, um mit der Begleitung des Exkaisers wegen der weiteren Fahrt zu verhaneln ,. Sowohl Abgeordneter Sever, »xx wie auch Laödtagsabgeordneter Müller wirkten auf die Abordnung in beruhigender Weise ein und ersuchten sie, auf die Arbeiterschaft vön Bruck da&in einzuwirken, für die weitere Fahrt keine Hindernisse zu bereiten. Diese Aussprache scheint den nötigen Erfolg gehabt zu haben. Bereits U» 1/2 3 Uhr Früh traf der Zug in Bruck ein; er konnte nach kurzem Aufenthalt die Fahrt weiterxsxxsu.fortsetzen . Der grösste Teil der Arbeiter hatte sich aus der Umgebung des Bahnhofes entfernt . Nur einzelne waren um die frühen Morgenstunden noch anwesend. Wohl hörte man vereinzelte Pfuirufe, doch wurde die Ruhe in keiner Weise gestört. Die Ankunft in Bux wird infolge des Zwischenfalles kaum vor heute Abends möglich sein .3¿HSK8?£ Wien ,6. April. /Privatmeldung des UTKB/ Der Wiener Mittag meldet aus Berlin: Wie aus Rom gemeldet wird r bemerkt Messagero zur Nachricht über das Ultimatum Italien« und der Entente an Horthy, diese Haltung würde im Widerspruch stehen zu den gemeldeten Schritten FranKreichs und Englands. Frankreich und England haetten naemlich die Nachfolgestaaten vor voreiliger Schritten gewarnt und sie ersucht, mit militaer i s chen Massn ahm en zurü ckzuhalt en . W i en , 6. April. /Privatmeldung des UTKB/ Der Wiener Mittag sckreibt : Wie wir erfahren, werden dieser Tage die westuiigarisehen Abgeordneten Sabe£~ _~ , Huber, Graf Klebelsberg und Nitsch in Wien erseheinen, 1 uro die angeblichen Wünsche des Burgénalnades an massgebender Stelle vorzutragen. Schon seinerzeit, als die Verhandlungen mit Ungarn eingeleitet wurden, hatten die genannten Abgeordneten das Ersuchen gestellt, an den Verhandlungen teilzunehmen. Die österreichische Regierung hat damals versprochen, ihre Wünsche zu hören und löst jetzt ihr Vorsprechen ein. Freilich, so wie sich die wes tun gar i sehen deutschen Abgeordneten, die ver kurzem in Deutschland gegefc Deutschösterreich scharf gemacht . ha ben , die Ordnung der bürgenlaendischen Angelegenheit sich vorsteller., wird es nicht gehen. Die Herren glauben naemlich, Deutschösterreich solle sich mit einer Grenzkorrektur von •durchschnittlich zwei Kilometer begnügen . Wien, 6. April. /Privatmeldung des UTKB/ Das Mittagsjournal meldet aus Berlin:D<4m Journal de «eneve zufolgeerklaerte* man in J-rangins bis zum letzten Augenblick, dass der Kaiser seinen Plan wohl erwogen habe und sein Königreich nicht wieder verlassen werde. Man habe daher auch keinerlei i'laene zu einer Aenderung des Wohnortes erwogen, um so weniger, als man bisher keinerlei offizielle Mitteilung des Bundesrates erhalten hat und durch dessen Beschlüsse nur durch die Zeitungen Kenntnis besitze. W i e n , &. April /Privatmeldung des UTKB/ Das Mittagsionrnal meldet aus Prag: u eute Nachmittag veranstalteten die tschechischen Sozialdemokraten gemeinsam mit den Nationalsozialisten auf dem Altstaedterring eine Kundgebung gegen ^-arl von Hahsburgx und die monarchistische Gefahr. Aehnliche Kundgebungen sollen auch in anderen Orten Böhmens und Maehrens stattfinden . W 1 e n ,6. April. /Privatmeldung des UTKB/ Die Arbeiterzeitung meldet aus Fehring: Die Abreise Exkaiser ^arls konnte nicht rasch erfolgen, denn die ungarischen ierren begannen Schwierigkeiten zu machen . Legationsrat Borovicini wollte den abreisenden König naemlich den Ententeoffizieren übergeben. Es sollte so erscheinen, als würde er in der Hut der Entente von ihr übernommen und begleitet werden. Natürlich wurde das von der österreichischen Abordnung nicht angenommen und erklaert, dass der Passagier nur von der österreichischen Behörde übernommen werde. Der ungarische Zug stand unter der Leitung des Feldmarschal lleütnahts Hegedűs. Hegedűs verlangte die Legitimation des Ententeoffiziérs. worauf sich folgendes Gespraech entspann: Hegedűs: Wer faehrt im Zuge mit? Offizier; Volkswehr und zwei sozialistische Abgeordnete«. Hegedűs; Was hat die Volkswehr dabei zu tun? Wir verlangen, dass Ententeoffiziere den Zug übernehmen. Abgeordneter Sever: Wir mengen uns in die mili taer i sehen Angelegenheiten der Frage nicht ein, aber an den genau getroffenen Anordnungen wird nicht ein Tipfelchen geaendert. Als Hegedűs sx sah, dass nichts zu machen sei, bequemte er sich von einem Ententeoffizier zu verlangen, volle Sicherheit für das Leben Karls zu géwaehrleisten . Hierauf f oleteo die Verhandlungen wegen der Übern ahme, Karls, die dann auf einem ^Cheine bestaetigt wurde. Um 1/4 8 ü hr langte der ¿ug in Graz ein. Auf dem Bahnhofe war ein starkes Aufgebot von Polizei, Gendarmerie und Detektivs. Als sich der Zug in Bewegung setzte, erschollen Rufe: Das ist Euer letzter Aprilseherz geWESED ' ! • ORSZÁGOS LEVÉLTÁR V j Ii e n ,6. April /Privat meidung des UTKB/ Narodni Listy verlangen? dee Ausweisung des Grafen ^rdödy und des Gra" fen «indischgraetz auch aus der Tseheeho-Slovakei , wo die beiden f rosse Güter haben, Hamentlieh Graf firdody* hat nach dem Umurz in der Tseheeho-Slovakei viel für die Unterwühlung der Staatsautoritaet gearbeitet. W i en , 6. April /Privatmeldung des UTKB/ Die Mittagszeitung meldet aus Budapest, dass dort die Situation |ls überaus heikel aufgefasst werde. Besonders in aussenpolitischer Beziehung sind Beiwe zu scharfen Auseinandersetzungen vorhanden , In erster Linie bezieht sich dies auf-Österreich, da man voraussieht, dass es in diese Krise verwickelt wexnen Wird.