Bizalmas Értesítések 1921. április

1921-04-05 [1443]

t 1 6 n , 5, iprll / Irivatmeldurg d 9 üTre/ Die Ken« Freü priese sehreibt: AU3 den'i:iíteilungen übe- d 9 s Vorgehen der 1 leinen Fűtenie ist zu ersehet;, dass gestern bereits ein Ultimatum ga­st eil wurde und dass somit Ungarn hsette Krieg führen müssen, wenn der Eon ig Unterstützung gefunden od "er seinen ffiderstand fortgesetzt haette,Die grosse Wahrheit des ungarischen Volkes wir in volar Klarheit Ober den Ernst der Drohung und die Demission des Ministers • des Aeussern Dr» Grata bedeutet gewiss nlohVdssE er das vorgehen gegen den König BiBsbil.feiie& seine Demission durfte 'vielmehr fbmellea Charakter heben und einen Akt des Zartgefühls darstellen,dü er als geheimer Rat gezwungen war. gegen den willen des frieren Herrschers zu handeln*Dle Sy-fclglosigkeit der R e lsa des ehemaligen /[aisers^ gehreibt das Blatt an einer anderen Stelle,war ein solcher Beweis der Söhwoeehe ds manar*h Ischen Gedenkens,, dass es wahrhaft nicht notwendig war, dos /jertelpolitisohe Süppchen an dieser Flamme zu kochen und | noch icit besonderer Wollust und bis in die letzten Einzelheiten die Macht zu zeigen* I í i 8 E , §• April /pr ivatmeldung ds UTKB/' Dia BeM Freie presse I meldet aus Graz: Heute 12 Uhr 9 irinuten mittags kam ein sonderzng mit vier Personerwegen auf dem hiesigen äauptbahnhof sn»In Z^ge befanden sich der I&ndesbauptmann für üed-röst erre ich 3ever a lsnd« tqgsabgerOrdneter yüller, einige 3ntenteoffizirre, Beamte Gier wienei Polizei und Reichswehr« Der Zug ist bestimmt, den König Karl von E-e.hr ing , wohin er sich heute vormittag von Steinamanger aus bggeben hat«, abzuholen und unter dieser Begleitung nach der Schweiz zu bringen s In tf.ehring wird der Salo^ffagen, in dam dar König bis dó/tbin fuhr* angekoppelt, worauf der Sonderzug zurückfaebrt,Auf dem Graser Staatsbahnbof hatten stob der polizeidirekto r, sowie seemtliohe \ Beamte der Polizeidirektion elngefunden # Der Sttaatsbabnbof und der SOdbahnho f werden streng überwacht* Der Sonders ág dürft,- in Jen beut igen äWhui stunden mit dem König hier durchfahren» 7i i e n , 5. April / Privatmeldungdes rra/ Das T e ne Aoht-ubr platt medet: Der-sug mit dem König wurde zur ungarischen Grenzstation Körmend geleitet, die gegenüber Cer österreichischen übernabnssta­tion F ehr ing Hegt* Der österreichische Zug war von " ien um 7 Uhr 30 Klent en abgefertigt v/erde* und traf nach 2 Uhr nachmittag in Faebring eln»Der ungarische war bereits um 1 Jl r Wittag angekommen und mussts auf ungarischem Boden Ober eine Stunde warten, $a eine • Übernahme vor dem eintreffen des österreichischen Zuges nioht möglich wer» Die Weiterreise erfolgte um 2 Uhr 40 Minuten nachmittag von Faehring nech Graz, von wo de Zug weHergeleitet wird«, lorgen vor­mittag dürfte der Zug den österreichischen Boden bereits passiert haben,Für Kittag ist die Ankunft in Prangins vorgesehen. B - 1 < r á g«4tozl*/SÜislawisches PreesWeaw/ Der gestrige Kroarft ™a*r>r heutííe Ki4tsterrat befaater, .ich rtV der d^eh die Hfiatkehr des Kaisers Karl nach Ungarn geschaffene situatiPB. Der Emirat Ttrv«Std>'llltfl die bisher getroffenen Verfugten t* Sinne dir jetzigen internal iont ler Sltuatlea und ertieaeti un, Scss ei^aj . Verfügungen so schnell eis möglich durchgeführt werden mflBsen*/UTIB/ § Paris, ápr. 5, /A MTI. kiküldött tud ősi tójának táu irata ./A'párisi sajt 6 megelégedéssel veszi tiuloipásul a Magyar Táv­irati irodának a király elutazásáról szóld hiret á lapok közlik praznovszky nyilatkozatát, melyet a Havas ügynökség adott ki A3 Oeuvre szintén közreadja Praznovszky interjúját. A Cappel baloiűa­li lap konstatálja, hogy Magyarország királypárti est azt írja hogv demokrata szeretetünk ne vakítson el és ismerjük- el, hogy ugyanoly« kormány tor ma nem felel meg minden népnek. Engedjük a magyarokat si­rály pár ti aknák, fő az,."hogy a francia érdekek meg legyenek védve. V/ len , 5» pril /privetmelánnj des ÜSKB/. TT. eircT Besprechung des EegedOsj,sehen Finanz-planes in der. wiener /Élgecelhen Zeitung wird betont,, dass die Pfeenedes ungarischen FinahsmléIsters schon von dem Standpunkte der Gerechtigkeit unhaltbar seien* sowohl ite gewalt­same Zinsenverkürznng sowie eine Objektiva "e.rwögensabnabe bedenten eins ausserordentliche soziale Ungerechtigkeit» W 1 e n , 5« April. / *rlvatmeldnng des rni Her Abend meldet. Die ganze verflossene flacht hindurch iot die'Österreichisch« e* gierung mit Budapeeter Beglernngstelegrammen bombardiert werden des Inhaltes, man möge so rasen wie möglich mit den Reisevorbereitungen für den König zu &söe kommen, da die Jugoslaven mit dem sofortigen Einmarsch drohen, ? h s " » ?2 April. / Privotmeldung des uiKB/«Oie wiener Allgemeine «eitung meldet: Von ifotenteseite wird mitgeteilt, dass die militaeri­sehe Sntantebegleitung des König foígendermaseen zusammengestellt l^í^í 0 ? eln ot tMer und 6 Soldaten, Frankreich ein rffizier und 4 Soldaten, England ein Offizier und 2 Soldaten« W 1 a c , 5, April. / Privatmeldung dea U2KB/ aepreesentant einer hervorragenden Sntentemacht in Wien hat sich heute einem Mitarbei­ter des Feuen wiener Abendblattes gegenüber foolgend'ermassen ge­aeussert: £s hat sich erwiesen,-dass Keine sntentemecht alt der Osterfahrt des PofFlgs n';oh Ungarn-Im Zusammenhang steht, Ich kann nur : nobmals tatoaen, dass Gerüchte und indeutscgeCj die die fran­zösische ppgierung in den Verdacht eines Doppelspiels bringen, jede Begründung "entbehren* Die französische Regierung steht bezüglich der Unmöglichkeit des Verbleibens des Königs Karl in Ungar! genau auf dem selben Standpunkt wie wir,. Der Vertreter einer anderen ISSntentemacbt sagte; Die Haltung der Stents in der Frage dea weiteren v erbleibens des Honigs Karl in Ungarn hat diesem nicht in 3nt fémtesten dertlbe iE Zweifel gels.nen, dass das Unternehmen raschestena zu ^nde gehen müsse* Die letzte Verzögerung der Abrede a$i> «*,»*•*! ?ÜÜ ^iSinsKöager ist wie wir wissen,., totaeechlioh ruf eine 'rkranliung zurücksu­führen»Dlese ist aber nicht besorgniserregend und macht den ksis^y keineswegs reiseunfaehlg, 3 a wird ihm ein ungarischer Arzt und dessen ássiateít mit »ach ia P.-angina begleiteB» und im Salonwagen in dem der König faehrt, wurde ein Kr§ckenbett aufgestellt, und all sonatigen aerztlichen Vorsorgen sind getroffen*^s wurden such alle Kam sn ahmen vern nlasst, die IwischenfaelJ wa ab read der Reise ausscblies , sen und für sd.ia Siehe helt der Person des Königs garan tieren, jm wei­teren Verlauf des Gespraechr? sagte der Diplomat noch; 3s wird aus Ungarn verbreitet^ dass der Kinisterpraealdeni nach d r Abreise des Königs ü?nth01ujftgen 0 ber dehssen Fahrt nach Ungerö macheh werde», ob dies zutrifft muss abgewartet werden,3s kann aber heute schon geoag werden, dásj diej .-tig~ft, iie glauben, diese Enthüllungen würden die tit^lrkung einer isntentemscht ab dem unternehmen aufdecken, sich irreredeten, 33 so!?durchaus nicht die Möglichkeit geleugnet werden, dass ein paar fr°r söslsche Ganerele erd rollt iker dem König gute Ratschlaege erteilten, »ber aas sind sicher Keute, die mit der offi zielin Politik der französischen Regierung gar nichts zu tun habeft und nicht den geringsteh Plnfluss auf sie besitzen« P + ?/ví S J § * Ä Pf il- Sekretariat der Könlr, Kari ver­JíaJí 1 * eiD «^ ot «. w ű ^ii5 festg,stell wird, dass die wachrichten cffL ÍÍ Besprechung die zwischen dem König Karl und französischen StaataBtaner^atattgefunden haben solrund die seiner Rückkehr vorangegangen wäre, vom Anfang bis zum snde erfunden aindt SbensO Sericht^^ferJr I OHS7Á«riQ i cwr, »K*i

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