Bizalmas Értesítések 1921. április

1921-04-20 [1443]

Pari s-, 19 Ä ApriZ Ä /Havas/ Der tschechische Minister des Aeus seren .Dr„fienes erklaerte demPrager Korrespendenten des Echo de Paris, die kleine Entente werde durch einen öffentlichen Akt die infolge derReise Karls notwendig gewordene Verstaerkung ihres Bündnisses kundgeben. Der Minister glaube, dass Ungarn einer innerenKatastrofe zueile, wenn es bei seiner Politik ver­harre e /UTKB/ . § Paris, április 19. /A MTI tudósító jápak szikratávirata./ j Á Journalban Erio ast ir ja, hogy a király viá3«aíM-*/&*a, aki egyút­tal EMély és Tótország koronázott királya, az uj államoEi létjogosult- | ságá.t fenyegeti. A magyarok sonarchÍ3ták/f Nagyatádi szerint azonban hatvan százalékuk Rababurg^ellones. A kis-aníant nagy szolgálatokat tett a nagyhatalmaknak. § Paris, április 1$« /A MTI tadósi tójának szikrát'ávirata./ Az Echo de Parisnak jelentik Prágából: Benes a laíftuáüsitója előtt ki- ! jelentette, hogy a kis-antant nyilvánosan lépéseket fog tenni Xlkirály utazása ügyében. Benes azt hiszi, hogy Magyarország belső katasztrófa filé halad, ha tovább folytatja eddigi politikáját, i K&ur^ § Paris, április 19. /A MTI tudósi tójának sokra táv irata./ A Democritia Houvelle azt ir ja, hogy Svájcban a nagynémet»k*lf király sllsn intrikálnak, minthogy nem tudják neki elfelejteni, hogy annak idején eltávolította környezetéből a németbarát oiegharátot, Forgáchot, és Tiszát, és közeledett a magyar ellenzékhezjnpa pedig Károlyihoz. A jugoszlávok hálával kell, hogy emiékoszenek a királyra, "t" ^trv^ fi e Ti > ly. April. /Prieatme Idun g des IJTKß/ Der Abend schreibt: Die Jugoslawische Korr es ponaens meldet aus Zagreb: Wie aus den Blaett»m hervorgeht ,hat dir Möglichkeit einer neuer Ii ehen Ma ekkehr König Karls nach Ungarn in der letsten Zeit den Gegenstand eines unter 'orsits des Prinsregen. ten Alexander statt gefundenen Belgrader Ministerrates f sowi e eine Besprechung aer Ter treter Tscheöhiens una Mumaeniens mit dem M.inis ierpraesidenun Pasitsoh gebilae t. t*raf Julius Andrássy suche gerade jetzt in Frankreich für König Karl Stimmung zu machen und es scheine ,dass in gewissen fr an zű si" sehen Kreisen das Auftreten des Grafen Andrássy fr eundli ch óe«* urteilt wird .Jugosl/awi en 9 K'schechten und Bumaemen haben sich nach einem sing ehenden flotenwechse 1 dahin geeinigt, in Paris , London und Rom g 1 ei e hl outen ae KrKlaerungen abzugeben , die sich auj' die ßaosöurgv r frage bezieht uaa j ene Sicherheitsforderungen behandele wira,aie He Kleine Sntente in aer naechsten *>eit in Budapest in Form einer g emei nsumen Demarche auf stell en wird. So f^nnge der gegenwaer ti§ e Zustand in Ungern andauer t 0 seien die i*achbaar_ Staaten g eswung en,st send ig besondere mi 1 itaer i sehe Massnahmen auj recht su er hal te n a Di ese Lage nötige aber den Nachbarn Ungarns ausserordentliche finanziell e Lasten auf* amem'-eseek W i e n , 19„ April /Privatmeldung dos UTKB/ Die Deutsch-Osterreichische Tageszeitung schreibt^unter dem Ti­tel: Vorder Durchführung des Vertrages vor Trianon": Das o englische Unterhaus hat den Vertrag von Trianon in erster Lesung erledigt. In Frankreich steht der Vertrag auf der Ta­gesordnung der Kammer, Italien hat ihn bereits ratifiziert ui d so naeher sich das Kapitel* Westungarn zu einem von uns nie be­zweifelten Abschluss, s ist sicher, dass die Al eise des Exkö­nigs ^arl den Gang der Ereignisse beschleunigt hat. Inzwischen machen die sogen\y%iten westungarisehen Abgeordneten der Büda ­pester nation al Versammlung noch in zwölfter °tunde verzweifelte Anstrengungen, um den rollenden Stein aufzugalten. Wiesa es heissii, sind die ü erren mit dem Vorschlag gekommen, dass Ungarn dem Burgenland eine Autonomie gewaehrevi und die Bevölkerung npch einer lC ei he von Jahren durch eine Abstimmung entscheiden soll ob sie bei bpgarn zu bleiben, oder an Österreich sich anz u­schli essen wünscht. Wenn dies wahr ist, so bewogen sich die Herren in einer Gedankenwelt, die man, um einen milden Ausdruck zu gebrauchen, nur als naive bezeichnen kann. Was noch an Frucht im Burgenlandé vorhanden ist, wird schonungslos eingefor­dert, im Weigerungsfalle mit der Eintreibung durch Militaer und der Anrechnung der dadurch erwachsenen Kosten bedroht. Mit den Waldungen machen sie es ebenso, überall wird geschlagen und nach dem Innern Ungarns geführt. Wenn es noch eine Weile so fortgeht, so bekommt Österreich im Burgenlande noch einen zwei­ten Karst .

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