Bizalmas Értesítések 1920. október
1920-10-29 [1437]
Pari * , 28. Oktobar a Der tschechisohe Minister des Aeussern Dr. Benesch wie* gsgonüber dem Aorrssoondenten des Temns aúf die befriedigende Lage in Tschechien hin. Er kam dann auf die kleine hntente su svrechen und sagie, Tschechien würde die Attfnahme Grieáhenlands in die - kleine Entento ebensö wie den Sintritt Polons lebhaft begrüsssn* Bach Heqelung der Tesohener Frage oes tehe kein Gegensats swischen Tschechien und Polen* Die Politik der kleinen Entonte sei auf die Durchführung der tor* traege gegründet^ denn Ruho.Ördnung und A+beitslust w&raon niemals in zentraleurooa wieder eínlreten? \oenn nicht alle fölkor von der Unah&nderlichkeit der Vertraoge ahor^eugí soisn^CBonssoh meinte, dass die Wiedsrkehr der Mabsburger auf den ungarischen Thron den easus föderis für die kleine Entonte Podeuten würde.) Besüglioh der Verh<nisse ,im Innom fschóckiens sei der Minister ffrrfrnritiifjfni überseugt, dass eine Verst&hdigung mit den Deutschen Bőhmens er* sielt worden wird, denn man beginne, sich mit der Sachlage absu* finden und die Sosi áldemokratán Bökmens s telién sich bereits auf den Boden der VertrtLge. /UIIB/ U ->J r ^*M*<7TZ%' ~r*^t- Ju. ÍZ §# P á r i s * okt, 29. /A MII. tudósítójának távirata,/ , Benesah a cseh politikáról tett nyilatkozatában többi között ezeket mondotta': Csehország nagy belsé' virágzásnak örvend, ami aei?Könnyítí külpolitikáját* Csehország külpolitikájának a f£eélja az, hogy olyan módoÜ szervezze meg íözépeurőpát* hogy a Mitteleuropa megteremtésére irányúié törekvéseknek gátaWessen. ^rra a oélra alakult meg a kis ententet amelynek különös eélja, hogy szemmeltartsa Magyarországot, nehogy a trianoni szarzó'öés* végrehajtása alól kivonja magát. Csehország- a kis antantéban kéaz örömest ad helyet lengyel országnak, A»i * Habsburgoknak a magyar trónra való esetleges visszatérését illeti, ez oasus tMÉstt feaderist Jelentene. Da - mondotta - áines semmi el lenvatésunk az ellen, ha Magyarország Vff magyar paláiból származó királyt választana* Őszinte a kívánságunk, hagy Jő megértésben éljünk Magyarországgal és ezt kétségkívül al is fogjuk érni, A miniszter végül hangoztatta, Csehország' Jövéjébe vetett bizalmát, S3. §• Pá r is . okt. 89, /A MtZj tudósítójának távirata/ As Selaár táviratot kőzöl a namesto i incidensről* ^ Wien , 23. Október, /Pr ivatme Idung. des UTKB/ Die Arbeiter* zeitung schreibt : In Westungarn wurde von der Militaarverwaltung am alle landwirtschaftlichen,' gewerblichen und' industriellen Untemehnungen ein Fragebogen gesendet, mit demAuftrag, ihn binnen drei Tagén auszu~ füllen. In Oedenburg mussten die ausgefüilten Bogén an Hauptmann Schmelken im Hotel Pannónia abgegeben werüen. ftirmőchten enige der Prage n anfiihren :• Prage No . 19 : Welche Artikel wurden waehrend des Krieges vavsBístrkúi^ verfertigt ? , " Prage No . 20 ? Hat dasUnternehmen für die gewesene gemeinsame Armee Lieferungen ausgeführt und wem Ja, was wurde geliefert ? Prage No. 21 i Verfügt das Unté rnehmen über stornierte Auf traege ? Wenn ja, wieviel und *was ist ihr Wert auf ^rund der LŐhne und Materialpreise vom Október 19182 , Frage No. .22 : Verfügt das.Unte rnehmen über Gegenstaende, dii afu militaerischen Zweoken verwendbar sind •, wie Automobile, Feldbahnen, Scheinwerfer etc . ? Prage No . 30 : Die Enthebung welcher Beamten und Arbeiter würde -sie im Faile einer allgemeinen militaerischen Mobilisierng ver lángén ? j|es. weiteren, ob er rcilitaerisch ausgebildet ist, seine militaerische mnte.i'lung waehrend des Krieges, seine heutige Beschaeftigung und dée ' Motivierung seiner Unentbehrlichkeit. ^ Um ELÉM den militaerischen Charakter dieser Umfrage zuverschleiern, sind dann noch verschiedene andere Pragen, die siöh auf ds wirt-^ schaftliche L age des Unternehmens beziehen, eingestreut, Dieses ungeschiclcte und durchsichtige Manőver kann aber niemand über den eigentlichen 2 W ecic dieser StatigtisohenAufnahmen taeuschen .Die Antworten bilöan die Grundlage der üblichen Mobilisiemgsvorbereitungenc Auf diese Weise rüstet Ungarn zum Frieden und zm Abzug aus West ungarn das es doch nactí dom Bestimmungen des Priedensvertrages von Trianon raeumen müs ste. iS ' W i e n, 29.Október/Privatmeldung des UTKB/Der tioner Miitag beschaeftigt sich neuerlieh mit de* Reise Dr. Weisskirahnets nach Budanest,und sagt:*Trotsdem das gestrige Abeniblatt der Reichspost die politischen Verhandlungen über fíe s i ungarn su leugnen versuchi, ver handei t Weisskirchner doch übor ftestungarn in Budanest. Als Bestaetigung führt das Blatt den Besuch feisskirphners beim Grafen Csáhu an.Gleichstítig veroeffentliaht dor Wiener Mittag einen Bnef des Obmannos des vollsugsausschusses der westungarischen Vereine in Wien Dr, %alheim„In diesem Sohreiben heisst es.man hat schon vor einigen Woehen den Vollsugsausschusses der burgenlaendischen Veremé in Wien nahegelegt.dass er die Segierung bei den bevor~ síehenden Verhandlungen mit Ungarn unterstütsen und su gewiesen Zuges taendnissen seine Zusti mm ung gebén moege.Wir haben natürlich abgelehnt,dis Mausr su machen und hinterher womoeg.lich als Sünaenbock hingestellt su werden.Das ist eine Rolle die wir dem Spiellei ter ohne Dank surücksohickm muss ten. Alsó Ungarn hat angéklopf t. Es waere béreit,ffestungar-n su raeumen.verlangt aher für die Raeumung eine Pr&ouiie in ágp'Form von ísrri tori&~ le und wohl auch noch anderen Zugestaendniseen.