Budapesti Műszaki Egyetem - Egyetemi Értesítő, 1986

1986 / 9. szám

45 Geleitwort der Rektoren .Die Universität Kartsruhe (TH) und die Techni­sche Universität Budapest, geleitet von dem ge­meinsamen Wunsch, die wissenschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen beiden Univer­sitäten zu fördern, und in der Überzeugung, daß die Zusammenarbeit in Lehr- und Forschungstätig­keit für beide Universitäten vorteilhaft und frucht­bringend sein wird "So beginnt die Koopera­tionsvereinbarung zwischen zwei über sehr alte Traditionen verfügenden höheren technischen Lehranstalten, der 1825 gegründeten Universität Karlsruhe (TH) und der ihre Vergangenheit bis auf das Jahr 1782 zurückführenden Technischen Uni­versität Budapest, die am 8. Mai 1970 - vor genau 15 Jahren - von den Rektoren der beiden Univer­sitäten, Professor Dr-Ing Heinz Draheim und Pro­fessor Dr Perényi Imre in Budapest unterzeichnet wurde Unterzeichnung det Pannerscnaftsveröinbaiung TU Budapest Universiiai Karlsruhe durrh uie Rektoren Petényi (rechts) und Drahetm 1970 in Buda pest Die wissenschaftliche und kulturelle Zusammen­arbeit sollte geschehen durch - gegenseitige Besuche und Studienreisen - den gegenseitigen Austausch von Veröffentlichungen - die Einladung von Gastprofessoren die Vergabe von Stipendien - die Zusammenarbeit in wissenschaftlicher Forschung Es war das erste Mal, daß es nach 1945 zu einem solchen Partnerschaftsverlrag zwischen Universitäten der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik Ungarn kam. Vorausgegangen waren persönliche Bekannt schaffen von Wissenschaftlern beider Universitä­ten anläßlich internationaler Kongresse, die den Wunsch bestärkten, sich näher kennenzulernen. Wie sich herausstellte, glichen sich die beiden Universitäten sowohl in ihrer Struktur als auch in ihrer Größe und in der Zahl der Studenten sehr. Es begann ein Austausch von Wissenschaftlern, finanziell gefördert von den Regierungen beider Staaten, zunächst auf der recht schmalen Basis von 60 Mann-Tagen pro Jahr Doch dies änderte sich in den folgenden Jahren Nach der Kennenler­nens-Phase wurde von beiden Seiten die Absicht geäußert, konkrete Forschungsthemen abzuspre­chen und daran gemeinsam zu arbeiten Vier sol­cher Institutskooperationen mit einer Laufzeit von 2 bis 6 Jahren sind bereits abgeschlossen, während 10 Institutskooperationen sich zur Zeit mit folgen­den Themen aus dem Bereich der Natur- und Inge­nieurwissenschatten befassen - Anwendung der photoakustischen Spektrosko­pie in biologischem Material - Blasenbewegungen in einer nichtnewtonschen bewegten Flüssigkeit - Geodätische Detormationsmessungen - Optimierung der Bauprozesse mit Hilfe der System-Technik; Einfluß der Naturfaktoren auf die technologischen Prozesse in Erd-, Beton­und Montagearbeiten, - Entwicklung und Erprobung eines laborgerech­ten dynamischen Prüfverfahrens für bituminöse Bauweisen - Kraftwerks-Kühltürme - Entwicklung neuer Kommunikationstechniken beim rechner-unterstützten Entwerfen, Kopp­lung von Berechnungsmethoden mit 3D-Model­lierungssystem

Next

/
Oldalképek
Tartalom