Bács-Kiskun megye múltjából 12. (Kecskemét, 1993)

REZÜMÉ

Das Material der 1939-er Volkszusammenschreibung in Csávoly kann aus der partiellen Zusammenschreibung folgend nur unganzes Bild bieten. Wo wir Ungewißheit gefühlt haben — erster Linie im Falles des muttersp­rachlichen Bekenntnisses — haben wir die Menschen gefragt, die im Dorf lebend seine Einwohner gut kennen. Ihre Antworten haben meistens zu­sammengefallen. Wir bemühen uns solcher Weise, das unganzen Bild im dreinationaltätigen nordlicher Gemeinde in Bácska vollständig machen. Gyula Kocsis: DAS BRÜCKENZOLLVERZEICHNIS IN ÉRSEKÚJVÁR (Angaben über die Ausfuhr der lebendigen Tieren am Ende des 16. Jahrhunderts) Durch die ungarischen wirtschaftsgeschichtlichen Forschungen gut dokumentierte Tatsache ist, daß man lebendige Tiere (in erster Linie: Rindvieh) im Laufe des 16. Jahrhunderts in größer Menge von ungarischen Gebiete nach Wetsmärkte exportiert hat. Das Angbaugebiet, wo man diese hergestellt hat, waren wenigstens, und unsicher bekannt. Das Brückenzollverzeichnis, das vom Autor der Abhandlung aufge­deckt und hier publiziert ist, macht möglich die Produktions- und Anka­ufsdistrikt pünktlicher einzumarken und auch die Untersuchung der Han­delsschichts. Der Autor untersucht im einleitenden Teil der Abhandlung die Ums­tänden der Quellenentstehung, mint sonderbarer Rücksicht darauf, daß man die Aufschreibungen wieweit als Volle betrachten kann. Er stellt fest, daß die Journalen den Verkehr von zwei Jahren (1585 und 1588) im wesentlichen mangelfrei enthaltet. Während der Analyse der Zeitdauer des Wirtschaftsjahres und des Verkehrs der Märkte stellte er fest, daß die Treibenperiode von April bis Dezember dauert hat, aber der 85—90% des Verkehrs von Juni bis Oktober stattgefunden ist. Mit dem Verkehr des Rindviehes überragen von sechts Marktflecken längs des Nyitra- und Vág Flusses drei Marktflecken. Er stellt die Distrikten der Exportproduktion so fest, daß er die ausge­führte Tiergesamtanzahl von den Siedlungen summiert. Mit einer, von Jahren 1560 bestehenden, durch die osmanisch-türkische ärarische Admi­nistration gemachte Quelle vergleichend feststellbar ist, daß sich immer mehr von der Siedlungen — der Dorfe in der zweiten Hälfte des 16. Jahr­hunderts in den Ferntierhandel anschließen versucht haben. Von denen hat auch 35 Siedlungen — hauptsächlich Marktflecken — überragt, aus denen man mehr als 500 Rindvieh in einem Jahr verzollen gelassen hat. Der Autor unterscheidet im Laufe der Prüfung des Kaufmannsstandes

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