Bács-Kiskun megye múltjából 2. - A késői feudalizmus kora (Kecskemét, 1979)

EPERJESSY KÁLMÁN Bács-Kiskun, illetve Bács-Bodrog megye a II. József kori Országleírásban

tretten im Juni und August aus, und überschwemmte ailes bis Weiska, bis an das Bacser W(irths) H(aus) an der Braniovina, und bis an die Weingárten von Cara­bukowa, die Überschwemmung dauert lángstens 14 Tágé, und wenigstens 8 Tâge, wo ailes unter Wasser ist. 4. Die Bronievina Waldung, ist lauter hochstámmige Eichen, und meistens mit Stràu­chern durchwachsen, und ist dahero ausser denen Weegen nicht zu passiren. Der Wald am Sumpf im Reziba Graben ist auch hochstámmiges Eichenwald. 5. Der Sumpf zwisehen der Braniewina, und Weis ist nie zu passiren. Eben so ist der zwisehen der Weis und dem Rsziba Graban, besonders wegen des dicken Rohres nicht zu passiren. Von gleicher Beschaffenheit ist der Sumpf an der Prka. Der Sumpf zwisehen der Donau und dem Wald ist ebenfals niergends zu passiren, ausser in sehr trocknen Jahren neben der Rsziba um im Wald Holz zu fallen. Die kleine Rsziba ist bey trocknen Jahren an vielen Orthen ganz trocken. 6. Die Landstrasse von der Tjberfuhr bey Tally ist nur bey gutten Wetter trocken, bey Überschwemmungen der Donau aber ohngeachtet der Brucken nicht zu passi­ren. Die Brucken werden aile in gutten Stand orhalten; Die Weege von Bacs durch die Braniovina Wald sind bey anhaltenden Regenwetter fast überall unter Wasser gesetzt, und daher schwer zu passiren. Die Weege von Terany sind überall gut, wenn nicht gar starcker Regen fàllt. Der Weeg von Weiska auf Carabukowa ist ausser denen grossen Überschwemmungen durchaus fahrbar und jener in das Caluginer Kloster von Badian ist allezeit fahrbar. Der Fusstieg von Weiska gegen Tally ist bey der geringsten Überschwemmung gar nicht, und wegen vielen Regen und Stráuchen in Wald auch bey trocknen Wetter schwer zu passiren. 7. Die umliegende Gegend auf Ungarischen Seite ist flach, jene Sclavonischer aber durchaus hoch, daher Dominant; Erdőt in Sclavonien scheint der höchste Punct in dieser Gegend. 2 Sect. 39 Stadt Bács 1. Kloster Badian 3, Weiska 2f, Bogojeva 5, Carabukowa 4J, Terrany If, Söllencz Ц (Stunden). 2. Liegt meist in Col(onne) XV. Seet(io) 39. Hat die evàn ( ?) Kirche, die Kloster­kirch und Convent, das Comitatshaus, und ein Haus in der Stadt. 3. Die Donau ist am schmalsten zwisehen dem Sclavonischen Orth Tally und der Waldinsel ohne Nahm, wo sie nur etwas über 200 Klafter breit ist, am breitesten ist sie wo der Rszibabach hinein fàllt, daselbst ist nie 300 Klafter breit. Die TJber­fuhr ist an dem Sclavonischen Orth Tally. Die TJfer bey Tally sind auf der Scla­vonischen Weite hoch, und herüber niedrig, bey der Landbauch auf beyden Seiten hoch, unter der Landbanck aber bey Einlauf der Rsziba sind die TJfer in Sclavonien verlaufend, in Ungarn hoch und steil, dessgleichen bey der Hadla Insel. Die Reziba bey kleinem Wasser in der Gegend von Weiska Fluss tief hat sumprigen Boden, und kann niergends mit Wâgen passiret werden. Die Weis ist bey kleinem Wasser nur 2J Fuss tief, und kann mann bey Weiska mit leeren Wágen durch. Der Pata graben ist bey kleinen Wasser 9 Fuss tief. Der Mártonka Sumpf ist durchaus sehr tief mann kann nur in sehr trockenen Jahren an einigen Orthen durchfahren, bey Bacs ist eine Brücke, und bey Terrany ein Stag. Der Prka Graben und sein Morast sind zwar nicht tief, aber doch nicht zu passiren. Allé diese Wásser tretten im Juni

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