Kenyeres István (szerk.): Urbs. Magyar Várostörténeti Évkönyv XV. - Urbs 15. (Budapest, 2021)

Resümee

Resümee 433 durch die sie schnell und glaubhaft verbreitet wurde, zu erschließen. Zwar gab es be­reits damals Entdeckungen und Argumente, die dem Namen und der Legende wider­sprachen, doch verhallten diese bis zum 19. Jahrhundert, bis zum Besuch des deutschen Altertumswissenschaftlers Theodor Mommsen, ungehört. Anhand der Analogien aus der Fachliteratur wird auch ersichtlich, dass die urbanen Gründungsmythen und Na­menserklärungen ein weitverbreitetes Phänomen in Europa darstellten und ungeachtet der historischen Anachronismen und Unwahrheiten über lange Jahrhunderte hinweg als wichtige bewusstseinsprägende Instrumente für die städtischen Gesellschaften dienten.

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