Urbs - Magyar várostörténeti évkönyv 8. (Budapest, 2013)

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328 Resümee on einen Status als mittlerer Produzent möglich machen. Dies kann die Karriere von Lukács Mészáros beweisen. Das Auftreten der Familie Herberstein und die Tatsache, dass das Bergbaugebiet erneut unter siebenbürgische Hoheit gelangte (1585), führte auf dem Gebiet des Szat- marer Bergbaugebiets in den letzten beiden Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts zu einer spektakulären Neuordnung. ANNAMÁRIA JENEY-TÓTH Die Fürsten und ihre Hofhaltung in Klausenburg (Kolozsvár) in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts Im letzten Drittel des 16. Jahrhunderts bildete sich in Klausenburg (Kolozsvár), einer der wichtigsten Städte des Fürstentums Siebenbürgen, die Praxis heraus, dass sich der Fürst jährlich zu drei bis fünf Gelegenheiten jeweils drei Tage in der Stadt aufhalten konnte. Diese Möglichkeit wurde auch in den Protokollen der Generalversammlung genau geregelt. Die Gründe für den Aufenthalt in der Stadt konnten vielfältig sein. Zu dieser Zeit war dann nicht nur der Fürst, sondern auch sein Hofstaat in der Stadt. Seine Gesamt­zahl betrug oftmals mehrere Hundert Personen und überstieg in einzelnen Fällen sogar 1000. Unter den Aufenthalten stachen die Landtage und die Partiallandtage, von denen damals 14 in der Stadt abgehalten wurden, besonders hervor. Und unter diesen wie­derum hoben sich die Landtage vom 30. März 1603 (Wahl von Gábor Báthory) und vom 24725. Oktober 1613 (Wahl von Gábor Bethlen) besonders heraus. Die Termine des Gerichtswesens der Komitate im Partium bildeten die folgende wichtigste Gruppe (sechs Gelegenheiten). Bei der großen Mehrzahl der Aufenthalte in der Stadt war die Begründung das „auf dem Weg liegen“. Bei nahezu zwei Dritteln dieser Aufenthal­te waren ungarländische, türkische, tatarische, moldauische, walachische, polnische, französische Gesandte sowie Gesandte aus Venedig in Begleitung der Fürsten zugegen. Einen außergewöhnlichen Farbpunkt bedeuteten die Hochzeiten von Mitgliedern der Fürstenfamilie, nämlich diejenigen von Anna Báthory und István Bethlen. Die Sicherstellung der Versorgung bildete eine sehr wichtige - geplante und durch- gefuhrte — logistische Aufgabenreihe für die Stadt und ihre Führungsgremien. Zuerst musste die materielle Grundlage geschaffen werden, was zumeist mit der Erhebung von Steuern gelöst wurde. Dann folgten Beschaffung und Lagerung der Lebensmittel

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