Budapest und Wien. Technischer Fortschritt und urbaner Aufschwung im 19. Jahrhundert - Veröffentlichungen des Wiener Stadt- und Landesarchivs 9. - Beiträge zur Stadtgeschichte 7. (Budapest - Wien, 2003)

Katalog - Budapest

220 Filterbrunnen am Rudolfskai. BTM 66.199.48.1 Bau des Wasserspeicherbeckens in Kőbánya. Photo von Doctor und Kozmata, 1871. BTM 344.2 Regulativ für die Wasserversorgung durch die provisorische Stadtwasserkunst. BTM 70.34.31 Der Stadtwasserwerk in Buda. Entwurf von Leopold Varásdy. BTM 13844 Plan des endgültigen Wasserwerks von Pest. Entwurf von János Wein 1868. BTM 77.2 Siedlungsplan des endgültigen Wasserwerkes von Pest in Káposztásmegyer. BTM N.6 Siedlungsplan des endgültigen Wasserwerkes von Pest in Káposztásmegyer, 1892 BFL IV.1407.b. 739/1888-11. Plan der Ergänzung des Wasserleitungnetzes, 1903. BTM 66.167.1 Stadtentwässerung Budapest hat mit der Vereinigung von ihren Vorgängerstädten ein beinahe 100 km langes Kanalsystem geerbt; das war aber durch die ungeregelte Erweiterung der an den Bedürfnissen der Kleinstadt orientierten anfänglichen Kanäle zustande gekommen. Man strebte danach, das Abwasser in so kurzem Wege wie nur möglich in die Donau zu leiten, und so haben die Kanalmündungen den Fluss in der vollen Länge des Stadtgebiets verschmutzt. Die Kanäle wurden gewöhnlich aus Ziegeln gebaut und hatten flache Böden. Sie hatten kein ausreichendes Gefälle, deshalb blieb ihr Inhalt oft stecken und sickerte in den Boden ein. Der Abzugskanal ge stank, der durch die Kanalgitter und die Klosetts Straßen und Häuser überströmte, war eine ständige Erscheinung des Alltags. Von 1869 an fing man an, Kanäle mit Eiersegmenten und Zementmauerung zu bauen. Bereits zur Zeit der Stadtvereinigung reifte der Plan eines großen Hauptschleusensystems, das alle Abwasser der Stadt auf nehmen und unter die Stadt durchführen würde, um sie dort nach ihrer Filtrierung in die Donau zu lassen. Die Verwirklichung des Plans begann 1891. Bis zum Jahre 1896 wurden der Hauptsammler des Großrings und ein Teil des Sammlers am Donauufer fertig, außerdem noch der Hauptsammler der Soroksäristraße (von ihrem Anschluss am Borärosplatz ausgehend??) und die zentrale Pumpstation. Bis zum Jahr 1900 kam es zur Verwirklichung des Hauptsammlers von Kőbánya und des Hauptsammlers, der die hochgelegenen Gebiete entwässert und aus Zugló in den Hauptkanal der Soroksäristraße mündet. Die Hauptsammler des Großrings und des Donauufers wurden 1905/06

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