A budai mészárosok középkori céhkönyve és kiváltságlevelei - Források Budapest közép- és kora újkori történetéhez 1. (Budapest, 2008)

AUFSÄTZE

Personen, nämlich Stephan (István) Cserbokor/Himperger und Stephan (István) Plössel, kann die richtige Person nicht bestimmt werden. (Cserbokor war von 1500 bis 1511 als Fleischer tätig, Pössel zwischen 1500 und 1523.) Fleischer Thomas (Tamás) wurde auch in beide Verzeichnisse aufgenommen. Dennoch kann seine persönliche Identität nicht vollständig geklärt werden. 32 Unter den in Frage kommenden beiden Fleischermeis^ern, also Thomas (Tamás) Hacker und Thomas (Tamás) Tibolt, handelt es sich eher um den Ersteren, da im Zehntregister aus der Zeit um 1510 der Name Thomas (Tamás) Tibolt ohne Benennung des Wohnortes erscheint. 33 Darüber hinaus fielen seine Weinberge in ein anderes Gebiet (Weinhänge bei Sármellék und Csíkostó), als diejenigen von Fleischer Thomas (Tamás) (Arany­gomb). Thomas (Tamás) Hacker ist von 1500 bis 1517 im Rechnungsbuch nachzuwei­sen, Thomas (Tamás) Tibolt zwischen 1502 und 1529. Aufgrund der Listen scheint es so, dass Letzterer mehrmals Zunftmeister war. 1514 ließ er zusammen mit Meister Wolfgang (Farkas) Sánta die früheren Privilegienurkunden der Zunft von König Wla­dislaus (Ulászló) II. transkribieren. Fleischer Rupert (Róbert) wurde ausschließlich im Zehntverzeichnis aus der Zeit um 1510 aufgeführt/ 5 Entweder Ruprecht Reichel oder Rupert Koler, die beide im Rechnungsbuch geführt sind, könnte mit ihm identisch sein. Ersterer war von 1509 bis 1524 auf den Seiten des Rechnungsbuches verzeichnet, Letzterer zwischen 1508 und 1529. Bei den weiteren Fleischern war neben dem Vornamen auch der individuelle Familienname verzeichnet. Den Namen von Fleischer Wolfgang (Farkas) Romauer können wir in den Zehntregistern in ungarischer Übersetzung lesen, nämlich als „ Római Farkas ". 36 Laut Rechnungsbuch können wir seine selbständige Tätigkeit auf die Jahre zwischen 1502 und 1526 ansetzen. 1528 zahlte seine Witwe die Abgabe für die Fleischerei. 1512 wurde im Rechnungsbuch festgehalten, dass Wolfgang (Farkas) Romauer der Zunft für ein Haus 50 Forint schuldete und diese Schuld mit einer jährlichen Zahlung von 10 Forint tilgen musste. 7 Am Tag des Heiligen Thomas im Jahre 1513 zahlte er den Meistern 20 Forint für sein Haus und 1515 10 Forint. 38 1517 wurde verzeichnet, dass die Meister ihm das Haus früher für 50 Forint verkauft hatten und er deshalb ihnen noch 10 Forint schuldete. (Der Eintrag ist unverständlich, denn gemäß den früheren 32 „Thomas Mezarws in platea Mezarus" (ebenda, 1/179,11/185). 33 „Thomas Thibolth mezarus" (ebenda, 11/240): „Thomas Thybolth mezarws" (ebenda, 11/264). 34 5. VIII. 1514/2. VI. 1519 (Hauptstädtisches Archiv Budapest (BFL), XV. 5. Nr. 11, (Ungarisches Staatsarchiv (MOL). Photosammlung der mittelalterlichen Urkunden (DF), 286058). Zur Quellenpublikation siehe Quellen II, Nr. 16). 35 „Ruppertus mezarws in platea Mezarus" (SZAKÁLY/SZÜCS, Budai bortizedjegyzékek [wie Anm. 25], 11/366). 36 „Farkas Romay mezarus" (ebenda, 1/464); „Farkas Romav mezarus in platea Mezarus" (ebenda, 11/451). 37 1512 (Zunftbuch, fol. 64v). 38 18. XII. 1513 (Zunftbuch, fol. 74r); 11. III. 1515 (Zunftbuch, íbl. 84v).

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