Pest-Budai hivatali utasítások a XVIII. században - Budapest Főváros Levéltára forráskiadványai 6.(Budapest, 1974)
BUDA - (Bíróság) - 24. A strázsamester utasítása [1737 után]
4 t0 welche vor Stadt Gericht zu erscheinen bestimmet werden, fleisig citiren und sich vor denenselben embsich aufführen, für den Gang hingegen nicht mehr, dann 9 xr. annehmen, von denen Partheyen aber, die ex off [ici]o citiret werden, nichts verlangen, noch weniger etwas erprässen. 5 t0 . Die abschrifften deren Instantien oder Klag Libelln solle Er denen Partheyen, an welche diese angewisen werden, getreulich und alsogleich zustellen, den tag der Zustellung fleisig notiren, umb denen Partheyen über die beschehene Zustellung glaubwirdige zeügenschafft geben zu können. 6°. Solle er die vor der Stadt Gerichts Session ihm anvertraute Stadt Gerichts Stuben schlissl keinem anderen anvertrauen, sondern die Stadt Gerichts stube eröffnen, die darinn befindliche schrifften nicht stöhren, vill weniger solche einsehen, nach der geendigten Session aber obgedachte stube fleisig spöhren und die schlüssln einen zeitlichen H. Stadt Richter also gleich behändigen, alle gerichts Verhandlungen und Verbrechen deren Vorkommenden Partheuen in geheimb halten. 7°. Die anzubringende Arestanten fleisig an seinem büchl notiren, denenselben den gewöhnlichen gehalt abreichen, und Ihnen das erforderliche beyschaffen zu lassen, wie nicht minder wann einige des Arests entlassen werden, solle er den tag, Monath und Jahr praenotiren. Jedoch 8°. Genaue Obsorg tragen, damit die Arestanten wohl Verwahret werden, dahero Solle er alle Arestanten täglich so wohl früh morgens als abends genau visitiren und fleisig untersuchen, ob sie mit einigen instrumenten nicht versehen seyen, durch welche sie sich des Arests loss machen könnten. Wan demnach dergleichen Instrumenta bey einigen Arestanten solten gefunden werden, solle er, Wachtmeister diese von denenselben nicht nur abnehmen, sondern auch ein solches dem zeitlichen H. Stadt Richter also gleich andeuten. Wie nicht minder 9° Solle er täglich Winterszeit umb 9 Uhr, Sommerszeit aber umb 10 Uhr mit Zuziehung beeden Wächter die Wirtshäuser visitiren, die gaste nacher hause zu gehen ermahnen, die Ihme nicht pariren wollende solle er, wan es bekannte und hier ansässige gaste seyen, den tag darauf einem zeitlichen H. Stadt Richter anteüten, die übrig unbekannte gaste hingegen, ausser es seyen Soldaten, einführen. 10°. Abends das Rath-haus spöhren, die saibrichkeit halten und auf das feüer ein wachtsames äuge haben, damit durch dessen nachlässigkeit kein Unglück entstehe. 11°. Endlichen wird er Wacht Meister über dis alles ihme vorgelesenes und explicirtes angeloben und sothanes zu halten mit Einem Cörperlichen Ayd bestätigen. Fogalmazvány javításokkal, utána az esküminta. Budai lt. Tanácsi ir. HU 2. es. „Wachtmeister". Másolata újabb javításokkal (az 5. pont kimarad, a bíró helyébe a polgármestert és a kirendelt tanácsost állítja) Liber instr. fol. 90r—9Ív. A tanácsszolgák utasításával (1. fent a kancelláriánál) való szövegegyezések és az írásazonosság alapján ez is 1737 utánra tehető. A bírósági darabont (Stadt Gerichts Trabant) utasítása majdnem szó szerint azonos a strázsamester itt közölt utasításának 1—6. és 11. pontjával, tehát ez is 1737 utáni. Budai lt. Tanácsi ir. HU 2. cs. „Vegyes". 93